So viel Geld braucht ein Student

So viel Geld braucht ein Student

Wie aus der gestern durch das Bundesbildungsministerium veröffentlichten Sozialerhebung „Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland 2012“ des Deutschen Studentenwerks hervorgeht, hatten Studenten im Sommersemester 2012 durchschnittlich 864 Euro monatlich zur VerfĂŒgung. Im Jahr 2009 waren es noch 812 Euro. 

Eltern als Haupteinnahmequelle

Der ĂŒberwiegende Teil wird von den Eltern unterstĂŒtzt. Hier erhalten 87 Prozent der Studenten elterliche Finanzhilfen und Unterhaltsleistungen, die sich in 2012 auf durchschnittlich 476 Euro monatlich belaufen. Im Jahr 2009 waren es

Studentenjobs

Die zweithĂ€ufigste Einnahmequelle sind Studentenjobs. 63 Prozent der Studenten im Vollzeit-Erststudium investieren 7,4 in die ErwerbstĂ€tigkeit in einer typischen Semesterwoche (SoSe 2012). Insgesamt betrĂ€gt die durchschnittliche Arbeitszeit aller befragten Studenten, die ihren Zeitaufwand beziffern konnten, durchschnittlich 13 Wochenstunden. Im Vergleich zu 2009 ist damit die AusĂŒbung eines Studentenjobs um wöchentlich eine halbe Stunde zurĂŒckgegangen. UrsĂ€chlich fĂŒr den RĂŒckgang könnte die Abschaffung der StudiengebĂŒhren sein, wie es in der Sozialerhebung heißt. Andererseits sind auch die Hochschulforscher der Meinung, dass der zunehmend straffere Lehrplan des Bacherlor-Studiums weniger Raum fĂŒr Nebenjobs bietet.

Im Schnitt verdienen Studenten mit ihrer ErwerbstÀtigkeit rund 323 Euro monatlich.

BAföG

Nur etwa ein Drittel der Studenten nehmen BAföG in Anspruch, die durchschnittliche Förderung in 2012 belief sich auf monatlich 443 Euro. Im Vergleich zu 2009 hat sich die Anzahl der BAföG-Bezieher leicht gesteigert und auch war die monatliche Förderung mit 430 Euro vor drei Jahren noch geringer.

Weitere Finanzierungsquellen sind mit einem Anteil von sechs Prozent Stipendien sowie Kredite, die von vier Prozent der Studenten in Anspruch genommen werden.

Ausgaben von Studenten

Den grĂ¶ĂŸten Anteil an den Ausgaben macht die Miete aus, hier werden monatlich im Schnitt 298 Euro aufgewendet, gefolgt von Kosten fĂŒr ErnĂ€hrung, mit 165 Euro.

Zugang vom Studium hÀngt vom Elternhaus ab

Die Ausbildung der Eltern gibt den studentischen Werdegang der Kinder vor. WĂ€hrend 77 von 100 Kindern aus Akademikerfamilien ein Studium antreten, liegt die Quote bei Kindern aus Facharbeiterfamilien bei 23 von 100. Siehe auch „Sozio-demographische Merkmale der Studierenden“ der Sozialerhebung.

Hierzu sagte der PrĂ€sident des Deutschen Studentenwerks, Dieter Timmermann: „Der Zugang zum deutschen Hochschulsystem ist sozial nach wie vor selektiv – auch wenn das Bildungsniveau der Gesellschaft insgesamt gestiegen ist.“

Zum Hauptbericht „Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland 2012“ – Ergebnisse der 20. Sozialerhebung

2 Kommentare

  1. Dittus 5 Jahren vor

    Es ist sehr Traurig wenn man man Gelbe Briefe den VĂ€tern versendet wird
    Im Jahr 4 StĂŒck dass zum Thema Studentenwerk WĂŒrzburg———————
    Unterschriften wurden nie verweigert gegennĂŒber meinem Sohn
    Aber ich glaube die Rechtliche situation nutzen viele aus und denken Sie sitzen am lÀngerem Hebel um einen Mitellosen Menschen zu Bearbeiten
    Drohen wie Zwangshaft VerfĂŒngung,Zwangsgeld super
    Da ist eine Veröfentlichung ĂŒber das Gericht mal Angebracht und den Fall
    Studentenwerk WĂŒrzburg zu Prodokoll zu bringen.Danke fĂŒr die blumen

  2. Monika 5 Jahren vor

    Dann bekommen Studenten mehr Geld umsonst als wir und als Menschen die gearbeitet haben. Sie sollen doch erst Mal was werden. Zum andern was sie können Desighn VerĂ€nderung Chemie reinfiltern statt rausfiltern und neu Drecksprodukte auf den Markt werfen. Die MILLIARDenste Bier Sorte. Erfindungen die bitte die Unternehmer selber zahlen sollen. Und wie sie sich so toll als BACHLORETTE und Als Nackte prĂ€sentieren. DĂŒmmer geht nimmer. Komisch. Deutschland will in allem immer eine Ausnahme.

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