Streit um Kindergeld nach Trennung lohnt sich nicht

Streit um Kindergeld nach Trennung lohnt sich nicht

Das Verständnis für Gesetzeslagen fehlt vielen Menschen aufgrund der komplizierten Sachverhalte. Dies ist auch bei Leistungen wie dem Kindergeld immer wieder der Fall. So stellt sich vielfach nach einer Trennung der Eltern die Frage danach, wem das Kindergeld zukünftig zustehen mag. [ad1]


Im Familienverbund gilt im Regelfall die, dass der oder diejenige, die den Großteil des monatlichen Einkommens erzielt, auch den Anspruch auf das Kindergeld für den Nachwuchs erhält. Anders als von vielen erwartet, sind die gesetzlichen Vorgaben auch nach einer Auflösung des Eheverhältnisses eindeutig geregelt hierzulande.

Dabei schreibt der Gesetzgeber im Einkommensteuergesetz leicht verständlich vor, dass das Kindergeld dem Elternteil zusteht, in dessen Haushalt die Kinder die meiste Zeit verbringen. Noch immer erhalten so vielfach die Mütter das Geld, während die Väter für den Unterhalt aufkommen.

Schwierig wird die Klärung dieses Sachverhaltes dann, wenn Kinder mehr oder weniger zu gleichen Teilen bei beiden Eltern untergebracht sind. Der Gang vors Familiengericht lohnt sich in Sachen Kindergeld jedoch trotz reger Bemühungen nicht. Denn wird der unterhaltzahlende Elternteil das Kindergeld zugesprochen, wird es hälftig auf den Unterhalt angerechnet.

werden besagte 50% vom Unterhalt abgezogen. Bei der zuständigen Kindergeldstelle sollten die Eltern eine Trennung dennoch zügig bekannt geben, damit es später keine langwierigen Debatten um die Kindergeld-Überweisungen gibt.