Beiträge von LeS

    Hallo alle miteinander,


    bisher hatte ich mir über die Vermögenskontrolle nie Gedanken gemacht, da ich immer deutlich unter den 5200€ war.
    Jetzt bin ich zufällig durch rumklicken in den "Datenabgleich und Vermögenskontrolle" geraten und lese immer wieder über die Freistellungsaufträge.
    Welche Rolle spielen die denn jetzt genau, das habe ich noch nicht verstanden.
    Oder zählt in erster Linie der eigentliche Kontostand?


    Den Betrag für mein Konto hatte ich damals auf den Rat der Mitarbeiterin auf 200€ festgesetzt, aber ich _glaube_, das alles war bisher ungenutzt.
    Muss ich mir darüber trotzdem Gedanken machen oder wird das für mich erst wichtig, wenn ich außer Bafög und Kindergeld noch weitere Einnahmen habe?


    Falls ihr darauf eine Antwort wisst, beachtet bitte, dass ich gerade so weiß, was ein Freistellungsauftrag ist, aber da hört es auch schon so ziemlich wieder auf...


    Viele Grüße,
    LeS

    Tja, inzwischen bist du wahrscheinlich wieder zurück in Deutschland, aber an alle, die es noch vor sich haben:
    Ich bin nach dem Abi auch ins Ausland gegangen und zwar privat, weil ich nur ein halbes Jahr gehen konnte und mir die Organisationen zu teuer waren.
    Ich hatte damals Anspruch auf Kindergeld, allerdings gibt es einen Höchstbetrag (aufs Jahr gerechnet) - wenn man mehr verdient, gibt es kein Geld mehr.
    Bei mir kam es hin, dass ich mit den Werbungskosten (z.B. für Zugfahrt, Krankenversicherung, Briefmarken, Führungszeugnis und so) drunter lag (es zählen natürlich nur Belege, daher: ALLE Quittungen aufbewahren, man glaubt gar nicht, wie viel Geld allein durch Briefmarken zusammenkommt).
    Allerdings musste ich entweder der Familienkasse oder dem Arbeitsamt eine Absichtserklärung vorlegen, aus der hervorging, dass ich plane, nach meinem Auslandsaufenthalt in Deutschland eine Ausbildung/Studium anzufangen (möglichst spezifisch, z.B. was man studieren will, das ist ja nur eine Absichtserklärung, ich studiere jetzt etwas anderes als angegeben, aber halt in Deutschland, das reicht).
    Ich hatte nach dem Abi bis Ende Oktober gearbeitet und bin im Januar losgefahren.
    Für die Zwischenzeit musste ich mich allerdings arbeitsuchend melden (sehr wichtig! Die Angaben müssen lückenlos sein, selbst zwei Monate, wo ich nicht gearbeitet habe, hätten mich das Kindergeld gekostet, wenn ich mich nicht arbeitsuchend gemeldet hätte) wobei es natürlich unrealistisch war, dass ich für die Zeit noch arbeiten würde...


    Zuerst wurde der Antrag abgelehnt (zu viel Geld), aber meine Mutter hatte damals Einspruch eingelegt mit der Begründung, dass ich nur für ein halbes Jahr weg bin und nach meiner Rückkehr voraussichtlich bis zum Ende des Jahres keine Einnahmen mehr erzielen werde (= aufs Jahr gerechnet unter Höchstbetrag), dass meine Eltern die Kosten nicht tragen können und dass wir eventuell zu viel gezahltes Geld selbstverständlich zurückzahlen würden.


    Ich habe Kindergeld gekriegt.
    Und wenns alles nichts hilft, kann man es zumindest nach der Rückkehr wieder neu beantragen.
    Viele Grüße,
    LeS