Beiträge von tzmkru

    nein, "diese" Mütter denken nie nach. Die sind nur beleidigt, weil 18 Jahre lang haben wir Väter die Schnauze halten müssen, nach Düsseldorfer Tabelle löhnen müssen und es war egal, was die Mütter gemacht haben. DAS ist aber nach dem 18. Lebensjahr des Kindes nun anders und das sind die "Damen" nicht gewöhnt :-) Im Übrigen bin ich sicher dass in meinem Fall die Kindesmutter alles tun wird um es mir so schwer wie möglich zu machen, aber ich habe Geduld und eine tolle Anwältin :-)

    so, ich komme gerade vom Familiengericht und freue mich mitteilen zu können, dass ich im vollem Umfang Recht bekommen habe.
    1. die Kindesmutter ist voll ausgleichspflichtig
    2. Sie muss alle Einkünfte von heute an rückwirkend 12 Monate liefern, damit ich den Ausgleichsanspruch berechnen kann.
    3. da sie ja nur halbtags arbeitet mit Steuerklasse 5 und ihr jetziger Ehemann Vollzeit mit Steuerklasse 3 muss die Kindesmutter auch das Einkommen des Ehemannes liefern, da sie familienintern einen Ausgleichsanspruch an ihren jetzigen Ehemann hat. Sie hat keine weiteren minderjährigen Kinder, deshalb ist sie auch bei nichtprivilegierten Kindern verpflichtet vollschichtig zu arbeiten (steht so im Gesetz). Tut sie das nicht und hat einen Ehemann der den Hauptteil des Familieneinkommens verdient ist er seiner Frau ebenfalls ausgleichspflichtig :-)


    Danke deutscher Rechtsstaat, es gibt doch noch Gerechtigkeit, wobei alles eindeutig im Gesetz so definiert ist. Die Kindesmutter hat sich halt bis zum Schluss dagegen gewehrt und jetzt ne Klatsche beim Richter bekommen!


    JAA, heute ist ein schöner Tag für mich!!

    im Übrigen nennt man das "Gestaltungsmissbrauch", denn durch die Halbtagsstelle ohne weitere minderjährigen Kinder und Steuerklasse 5 erzielt die Kindesmutter knapp unter Selbstbehalt in Höhe von 1.100 Euro. Damit entzieht sie sich sichtbar der Leistungsfähigkeit, denn wenn sie ganztags arbeiten würde, wäre sie ebenfalls voll leistungsfähig, so wie ich. Damit, dass sie sich der Leistungsfähigkeit aber entzieht, bleibt der gesamte Unterhalt in Höhe von 576 Euro (670 + 90(Studiengebühren pro Monat) - 184 Kindergeld) an mir hängen. Und die Gegenseite lacht sich tot, aber wer zuletzt lacht, lacht am besten. Klage läuft!

    falsch mein Lieber!


    lies selbst, im übrigen habe ich die Kindesmutter auf Ausgleichszahlungen verklagt.



    Wird ein Elternteil auf den vollen Volljährigenunterhalt in Anspruch genommen, weil der andere Elternteil einkommenslos ist, steht ihm gegen den anderen Elternteil ein familienrechtlicher Ausgleich zu, wenn dieser wegen Verletzung der Erwerbsobliegenheit sich fiktives Einkommen zurechnen lassen muss.
    - ....,
    Die Frage der Zurechnung fiktiver Einkünfte ist in dem Unterhaltsrechtsstreit des volljährigen Kindes gegen den in Anspruch genommenen Elternteil entsprechend dem Rechtsgedanken des § 1607 Abs. 2 nicht zu prüfen. Vielmehr ist der in Anspruch genommene Elternteil gehalten, gegen den anderen unterhaltspflichtigen Elternteil Rückgriff im Rahmen des familienrechtlichen Ausgleichs zu nehmen. Die Höhe des Anspruchs hängt von dem dem anderen Elternteil fiktiv zuzurechnenden Einkommen ab und bemisst sich nach den auf dieser Grundlage zu berechnenden Haftungsanteilen. Sie ergibt sich aus der Differenz des tatsächlich gezahlten Unterhalts zum danach berechneten Haftungsanteil.
    -......,
    Zur Erwerbsobliegenheit ggü. nicht privilegierten volljährigen Kindern
    Eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit besteht nicht. Gleichwohl darf ein Elternteil sich nicht durch leichtfertiges unterhaltsbezogenes Verhalten leistungsunfähig machen. Hier gelten die gleichen Grundsätze wie beim Ehegattenunterhalt.

    hallo zusammen,


    die Kindesmutter arbeitet nur Teilzeit. Es gibt keine weiteren minderjährigen Kinder bei ihr. Somit ist sie verpflichtet eine vollschichtige Tätigkeit (so stehts im Gesetz) auszuüben. Sie weigert sich aber dies zu tun. Kann man ihr nun einfach ihr Teilzeitgehalt hochrechnen auf ein Vollzeitgehalt? Was meint ihr?

    hallo zusammen,
    folgender sachverhalt:
    kind volljährig, studiert in einer anderen stadt. beide elternteile berufstätig, vater vollzeit (also ich), mutter nur teilzeit. mutter könnte lt. arbeitgeber jederzeit vollzeit arbeiten tut dies aber nicht. nun würde das ja zu meinen lasten gehen. kann man der mutter nicht trotzdem bei der unterhaltsberechnung vollzeit zurechnen? grüsse, tzmkru