Beiträge von einigesundmehr

    Hallo liebe Gemeinde,


    Darstellung:
    19 Jahre, z.Z. Tageskurs an der Volkshochschule Berlin, um den MSA nachzuholen. Lebe im Haushalt der Mutter.
    Laut VHS kann ich Bafög beantragen.


    Nun meine Frage: Bekomme ich, oder habe ich überhaupt Anspruch auf Bafög, solange ich bei meiner Mutter wohne?


    Danke für Eure Mithilfe

    Danke erst einmal für die Antworten.


    Sollte ich dem JA Mitteilung über die Erbschaft machen, diese fordern ja auch meine Einkünfte? (Prüfen zu lassen, ob überhaupt ein Bedarf besteht?)


    Muß ich die Kindesmutter selbst auffordern, ihre Einkünfte darzulegen oder das JA?


    Bei dem letzten Schulabbruch, war meine Tochter schon volljähig. Januar 2010 Oberstufenzentrum, wegen schwänzen nach 1 1/2 Monaten draußen.


    Noch eine Frage zur Berechnung:
    Laut DT müße ich 454,-€ bezahlen.
    Wenn die Kindesmutter kein Einkommen hätte.
    Wie wird das Kindergeld und meine derzeitige Ehefrau (ohne Einkommen) dabei berücksichtigt?


    Danke erst einmal.

    was ich nicht verstehe:
    "Auch wenn ihre Tochter sich in den letzten beiden Jahren vornehmlich mit Nichtstun beschäftigt hat, so wird ihr jedes Gericht einräumen, dass sie Dies zu Selbstfindung gebraucht hat."


    Es heißt doch aber:
    ...auch Zielstrebigkeit gehört zu den Faktoren die eine Ausbildung vorrantreiben sollen ,zuwiderhandluingen können zum Verlust der Unterhaltsansprüche führen auch wenn noch KEINE Erstausbildung abgeschlossen wurde.


    Eine Unterhaltsverpflichtung besteht grundsätzlich für eine Überbrückungszeit zwischen Schule und Ausbildung, die nicht länger als vier bis sechs Monate währen darf. Größere Wartezeiten zur Aufnahme einer Ausbildung oder eines Studiums muss das volljährige Kind durch Erwerbstätigkeit selbstständig überbrücken.


    Verletzt das Kind allerdings nachhaltig seine Obliegenheit, die Ausbildung planvoll und zielstrebig aufzunehmen und durchzuführen, büßt es seinen Unterhaltsanspruch ein und muß sich darauf verweisen lassen, seinen Lebensunterhalt durch Erwerbstätigkeit selbst zu verdienen (BGH FamRZ 1998, 671).


    Könnte Ihr nicht auch zugemutet werden,in der verbleibenden Zeit nach der VHS, einer Geringverdienertätigkeit nachzugehen?

    Liebe Gemeinde,
    ich hoffe Ihr könnt meine Fragen beantworten.


    meine nichteheliche 19 jährige Tochter, bei ihrer Mutter lebend, KM arbeitet halbtags, hat Anfang 2009 die 9. Klasse ohne Abschluss verlassen müssen, wegen schwänzen.
    Zuvor, ist sie von 4 versch. Oberschulen geflogen, (mehrfach sitzengeblieben), weil sie einfach nicht hingegangen ist.
    Danach blieb sie für ca. 1 Jahr untätig, weil sie keine Lust auf irgendetwas hatte.


    Ich habe bis zum 18. Lebensjahr (2009) Unterhalt bezahlt und danach meine Zahlungen, wegen Untätigkeit meiner Tochter eingestellt.
    Anfang 2010 besuchte sie für 1 1/2 Monate ein Oberstufencentrum, welches sie auch wieder schwänzte.


    Im August 2010 bekam ich die Mitteilung, das meine Tochter, nun mit 19 Jahren ihren Schulabschluß an einer Volkshochschule Mo-Fr von 8.00-13.20 Uhr, nachholen möchte.
    Soweit ich gehört habe, besucht sie auch diese Schule nicht immer regelmäßig. Ich befürchte, das sie auch diese wieder abbrechen wird.


    Nun meine Frage: Bin ich trotz der Zeiten, in der meine Tochter solange untätig war/bzw. immer alles abgebrochen hat, wieder zu Unterhalt verpflichtet?


    Nach einem Schreiben gestern vom Jugendamt, hat meine Tochter um Beratung u. Unterstützung bei der Geltendmachung ihrer Unterhaltsansprüche gebeten.


    1.) Nun, soll ich beim JA, meine Einkünfte darlegen. Ist das Rechtens?


    2.) Wäre Ihr zuzumuten, nach der VHS zu arbeiten (Nachmittags o. Wochenende).
    3.) Könnte ich ebenso Nachweise über Ihre Bemühungen verlangen, um ihren Anspruch festzustellen. Schließlich ist sie über 1 ½ Jahre untätig geblieben.


    4.) Hat sie Ihren Anspruch verwirkt?


    Ich hatte noch vergessen zu erwähnen, das meine Tochter vor 2 Jahren eine Erbschaft gemacht hat ca. 20.000 €, wobei ich nicht weiß, ob das beim JA angegeben worden ist.


    5.) Wird das bei einer event. Unterhaltsberechnung berücksichtigt?


    Heißt es nicht:
    Grundsätzlich sind die Eltern Ihrem Kind gegenüber zur Finanzierung einer angemessenen Ausbildung verpflichtet. Dieser Anspruch basiert allerdings auf dem sog. Gegenseitigkeitsprinzip, d.h. dem Anspruch auf Unterhalt steht die Pflicht gegenüber, die gewählte Ausbildung zügig zu beginnen und durchzuführen.


    Danke schon mal für Eure Antworten.