Beiträge von horschti15

    Dann kannst du auf jeden Fall die Entfernungspauschale ansetzen.


    Schreib ihm einen Brief und bitte ab November um Berücksichtigung der Fahrtkosten. Wenn er nicht darauf eingeht, wirst du dir wohl Hilfe holen müssen. Mit 20 wird vielleicht noch das Jugendamt beratend tätig, ansonsten halt ein Anwalt. Mach dich mal kundig, ob ein Beratungsschein möglich wäre.



    zu 1. mit der Pauschale:
    Wie meinst du das?


    zu 2.:
    was soll ich da rein schreiben? Das er ab jetzt das nicht mehr abziehen darf oder wie?

    Weis deinem Vater nach, dass dir dieser Betrag tatsächlich als Fahrtkosten entsteht, dann darf er es nicht anrechnen.


    Ohne Nachweis deiner Fahrtkosten wirst du nicht weiterkommen.


    ja das blöde ist ja nur, das ich immer mit auto fahre und dadurch ja kein nachweis habe, aber mein vater weiß das.

    theo schrieb:

    Das bekommt das also auch jemand, dem überhaupt keine Fahrtkosten entstehen. Schlechtes Argument, um die Anrechnung zu verhindern.


    unser chef meinte am anfang das dieses Geld dafür ist, damit wir auf arbeit kommen, ob es mit auto ist oder mit bus oder bahn.


    und es ist eigentlich so das ich der einzige bin der ziemlich nah dran wohnt, es sei denn wir haben schule dann ist es sogar so das die 92€ nicht mal annernd ausreichen.


    nur mein vater weiß angeblich immer alles besser und es ist ein geiziges A*******H.

    theo schrieb:

    Wurde der Mobilitätszuschuss irgendwie für dich errechnet, also z.B. xx,xx Cent mal Entfernungskilometer zwischen deiner Wohnung und Schule? Oder ist das ein Pauschbetrag, denn jeder in der Klasse bekommt?


    Um es nochmal zu verdeutlichen: Nur wenn du die 92 € für die Fahrtkosten oder für Schulbücher brauchst, können sie nicht vom Unterhalt abgezogen werden.


    Also das ist fahrtkostengeld... und es bekommt jeder das gleiche also 92€...


    theo schrieb:

    Das wird wohl eher Zufall sein.
    Die Berechnung des BAföG-Amtes hat mit dem Unterhaltsrecht ohnehin nichts zu tun.


    gut zu wissen, das wusste ich noch nicht

    theo schrieb:

    Also unter Mobillitätszuschuss verstehe ich einen Fahrtkostenersatz.
    Wofür sind diese 92 € nun also gedacht: Fahrtkosten oder Taschengeld? Handelt es sich um Taschengeld, ist es auf den Unterhalt anrechenbar, da in den 640 € Taschengeld bereits berücksichtigt ist.


    Das du die 92 € nicht versteuern musst, heißt nicht, dass sie nicht von deinem Unterhaltsbedarf abgezogen werden dürfen. Das sind zwei völlig unabhängig Sachen. BaföG müsstest du auch nicht versteuern und trotzdem mindert es den Unterhalt.


    Ich bekomme jeden monat eine abrechnungsbescheinigung, wo drauf steht das es ein "Mobilitätszuschuss" ist und kein Taschengeld oder Gehalt/Lohn.


    theo schrieb:

    Das stimmt. Gerechnet wird so:
    640 €
    minus Kindergeld
    minus deine 92 €, bereinigt um den ausbildungsbedingten Mehrbedarf (z.B. Fahrtkosten, also Fahrkarte aufheben)


    = Unterhaltszahlbetrag deiner Eltern


    Deine Mutter ist theoretisch auch barunterhaltspflichtig. Leben deine Eltern zusammen?


    also meine Mutter ist nicht unterhaltsbeteiligter weil sie kein einkommen hat.


    Es ist muss sozusagen nur mein Vater unterhalt zahlen.




    theo schrieb:


    455 € + 92 € sind 456 €? Versteh ich nicht.


    Wenn du 455 € BAföG bekommen würdest, müsste dein Vater gar keinen Barunterhalt mehr zahlen, da dein Bedarf dann zusammen mit dem Kindergeld gedeckt wäre.


    Nein ich meinte er zahlt jetzt 346€ und Plus diese 92€ komme ich halt auf das was das Befögamt ausgerechnet hatte.

    Hallo,


    erstmal angaben zu meiner Person:


    - bin 20 Jahre
    - wohne nicht mehr bei meinen Eltern...
    - habe kein Anspruch auf BaFÖG
    - befinde mich in einer schulischen Ausbilung
    - mein einkommen ist im prinzip nur das Kindergeld (in höhe von 186€) und von der Ausbildung ein Mobilitätszuschuss von 92€ es steht überall das dieses nicht versteuert werden muss/darf!


    mein vater hat laut Düsseldorfer Tabelle ein Monatlichen Verdienst von 1901-2300 (Netto).
    Nun habe ich im Internet rausgefunden das mein anspruch bei 640€ liegen müsste.
    Er zahlt jetzt 364€ und nun ist meine Frage ist dieses Korrekt? Weil ich bin der Meinung das er die 92€ nicht abziehen darf, weil dies ja im prinzip nur taschengeld für uns ist, sagt unser ausbilder jedesmal zu uns/mir, da es ja auch nicht versteuert werden darf!


    Das bafögamt hatte ein Satz von 455€ ausgerechnet und wenn man die 92€ wieder drauf rechnet komm ich auf 456€ was ja das richtige eigentlich wäre oder?


    Ich hatte eigentlich vor zum anwalt zu gehen, aber ich wollt mir hier erstmal tips holen oder der gleichen ob es sich überhaupt lohnt.


    Bitte um schnelle antwort..., denn wie jeder weiß Geld ist lebensnotwendig!



    MfG Martin