Beiträge von Doc Holiday

    Hallo,


    erstmal vielen Dank für die Antwort! Den Antrag werde ich so oder so stellen... Mich interessiert jedoch, ob der eine - nicht fristgerecht eingegangene Zulassungsantrag - eventuell meinen Anspruch aufheben kann. Zudem habe ich mich immer nur zum WS eingeschrieben, weil meine Heimatuni bzw. die erreichbaren Unis in den Nachbarstädten nur einmal im Jahr diesen Studiengang anbieten/angeboten haben. Zusätzlich entstandene Mietkosten wären für mich ein riesiges Problem geworden, da ich im Elternhaus kostenlose Unterkunft & Verpflegung hatte/habe.


    Meine Befürchtung ist, dass jeder noch so kleine Grund dankend vom Amt für BAföG aufgegriffen wird, um mir keine Unterstützung gewähren zu müssen! Was für mich fatale Auswirkungen haben würde...


    MfG

    Hallo zusammen,


    nach 5 Jahren erfolglosem Einschreibens für den Studiengang "Staatsexamen/Medizin" habe ich dieses Jahr nun endlich einen Studienplatz zugewiesen bekommen. Jetzt stellt sich für mich die Frage des BAföG-Anspruchs.


    Da ich mein Abitur mit 29 Jahren (Abendgymnasium) erworben & mich seitdem jedes Jahr über die ZVS bzw. hochschul START.de um einen Studienplatz beworben habe, müsste ich ja grundsätzlich noch Anspruch haben!



    Zitat:
    Die folgende Auflistung zeigt legitime Verhinderungen:


    Kindeserziehung (Kinder bis 10 Jahren)

    Betreuung behinderter Kinder


    Betreuung hilfebedürftiger Kinder

    Schwangerschaft

    Erkrankung / Behinderung

    Durchfallen im Auswahlverfahren (trifft auf mich zu)

    ein mindestes acht-jährige Dienstzeit bei der Bundeswehr oder der Bundespolizei (ehemals BGS), sofern der Dienst vor dem 23. Lebensjahr angetreten wurde


    Jetzt zu meinem konkreten Problem. Bei einem Ablehnungsbescheid (08/2008) steht "Leider muss Ihr Zulassungsantrag nach § 3 Abs. 7 Vergabeordnung ZVS vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden." Zu deutsch: Die Onlinebewerbung fristgerecht abgeschlossen, die postalische Zusendung des Antrags hat (über die Post) mehrere Wochen gedauert & war dadurch zu spät! Leider ist/war es für die Post nicht nachvollziehbar, warum der Versand so lange gedauert hat.


    Kann mein Anspruch auf BAföG aufgrund dieses Ablehnungsbescheids verfallen?


    Spielt es eine Rolle, dass ich - selbst bei fristgerechtem Eingang bei der ZVS - ich keinen Studienplatz bekommen hätte?



    Sollte jemand diesen Fall gehabt haben, oder mir rechtliche Grundlagen nennen kann, wäre ich hierfür sehr dankbar.


    MfG Doc Holiday