Beiträge von dogeatdog

    Nabend zusammen,


    ich bin Anfang des Jahres 24 geworden, habe das Nest noch nicht wirklich verlassen und werde im kommenden Monat (Juni) meine betriebliche Ausbildung abschließen. Ich habe zwar die Möglichkeit in meinem Betrieb weiterzuarbeiten, möchte mich aber so lange es noch nicht zu spät ist und es finanziell gefördert werden kann (?) weiterbilden. Und ganz unter uns habe ich kein Bock mehr auf den Laden. So, mein Ziel ist es (wenn alles gut läuft) mit meiner dann erworbenen FH-Reife an einer FH zu studieren. Dazu habe ich mich vor ein paar Monaten auch erfolgreich an Fachoberschulen angemeldet, direkt in die 12, ein Jahr.


    Problem ist - diese sind alle auswärts (min 100km), d.h. ich müsste mir zum August eine Wohnung suchen. Leider hat das mit dem Geld weglegen nicht so wirklich gut geklappt (ich habe so ein Ausbeuterbetrieb und arbeite wie eine Vollzeitkraft fürn Appel und'n Ei). Ich frage mich wie ich das finanzieren soll.


    Jetzt kommt ihr Profis ins Spiel :)


    Wie ich das verstehe steht mir SchülerBAfög zu.
    - unter 30
    - 3 Jahre berufliche Ausbildung
    > Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt [§ 2 Abs. 1 Nr. 3 BAföG]


    Auf den ersten Blick siehts gut aus, doch bevor ich mir eine Wohnung suche und mich in Unkosten stürze (vor der Ersteinrichtung grauts mir jetzt schon) mache ich mir Sorgen, dass mein Lebenslauf Probleme bereiten könnte:


    - ich habe damals insgesamt 2x eine Ehrenrunde gedreht, das an zwei verschiedenen Schulen (laaaaange Geschichte - habe mich aber zu ~120° gedreht ;)
    - die 11. Klasse leider nicht erfolgreich abgeschlossen, d.h. ohne Versetzung in die damals 12. - sonst hätte ich in Niedersachsen, wie ich das mitbekommen haben, mit Abschluss meiner Ausbildung + Versetzung in die damals 13. automatisch meine FH-Reife)


    1. Kann es da Probleme geben? Da ich mein Abi ja locker regulär hätte schaffen können? So wie ich mich informiert habe wollen die ja auch einen Lebenslauf


    2. BAfög muss ich doch in der entsprechenden "neuen" Stadt beantragen oder? D.h. ich erst nachdem ich schon eine Wohnung habe? Ist mir irgendwie alles zu unsicher, wenns doch nicht geht sitze ich auf der Wohnung und auf erstmal Unkosten -.-


    3. Könnten die meckern weil es eine FOS in meiner näheren Umgebung gibt? (Allerdings keine mit dem Schwerpunkt Technik/Informatik) und mir die Förderung verwehren?


    Achja, ich bin Jahrgang '86, d.h. Kindergeld bekäme ich wie ich das recherchieren konnte nur bis Ende 25.


    4. Wenn ich SchülerBAfög beziehen würde, und ich diesen Kindergeldsatz übersteige würde das angerechnet werden oder? Wähle ich da für den Fall am Besten eine speziell kleinere Wohnung aus? Ohne Mietzuschuss oder wie mache ich das am Besten?


    Also meine Eltern verdienen wenig (Rente + Minijob) das sollte insgesamt unter 1500 sein, angerechnet wird mir da glaube ich nichts. Wie ihr seht sind wir finanziell eher untere...Mittelklasse..nun gut:


    5. Verstehe das mit der Zeit die man gearbeitet haben muss nicht so ganz. Würde ich sogar eltern-unabhängig gefördert werden? Ich habe bisher nur 3 Jahre in der Ausbildung sozialversicherungspflichtig gearbeitet.


    6. Was für ein monatlichen Warm-Wohnungspreis empfehlt ihr? Also um mit BAfög noch einigermaßen "leben" zu können -> darunter verstehe ich, auch mal nach Hause fahrn, 1-2x weggehen im Monat, sich auch mal Kino z.B. zu gönnen


    7. Ich werde wohl für Juni+Juli Arbeitslosengeld beantragen. Verliere ich im (jetzt Worst-Case Szenario) diesen Anspruch später nach dem 1 Jahr Schule?


    8. Kann man da für diese 2 Monate eventuell gleich etw. mit machen bezüglich Ersteinrichtung für die neue erste Wohnung? Finanzielle Finanzspritze für einen Kühlschrank oder so und ich wär schon mehr als happy.


    Ich frag mich zwar wer das hier wohl alles liest aber, hey würd mich echt über Antworten freuen - ich habe da jetzt echt so meine Bammel ob das alles so passen wird.