Beiträge von RicoMTL

    Hallo,


    meine Freundin (21) macht zurzeit eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin. Sie befindet sich dort jetzt im ersten Ausbildungsjahr. Um diese Ausbildung absolvieren zu können, musste sie vorher eine 3-jährige Ausbildung zur staatlich anerkannten Sozialassiatentin machen. Sie hat eine eigene Wohnung im 30 km entfernten Leipzig. Vor der Ausbildung wurde ihr von der zuständigen Stelle für Bafög mitgeteilt, dass ihre Eltern ein zu hohes Einkommen haben für normales Bafög. Deshalb bezieht sie jetzt seit etwa einem Jahr Meister-Bafög. Allerdings sind in ihrer Klasse einige Schülerinnen, die die selben Grundvoraussetzungen haben und elternunabhängiges Bafög erhalten. Nun habe ich mich schon etwas mit der Thematik beschäftigt, werde aber nicht so richtig schlau daraus.


    Mir ist beim studieren der Paragraphen nur dieser hier aufgefallen:


    Bafög § 11 Abs. 3.4


    "bei Beginn des Ausbildungsabschnitts nach Abschluß einer vorhergehenden, zumindest dreijährigen berufsqualifizierenden Ausbildung drei Jahre oder im Falle einer kürzeren Ausbildung entsprechend länger erwerbstätig war."


    Wenn ich das richtig verstehe, hat sie einen Anspruch darauf, da sie eine 'berufsqualifizierende' Ausbildung vorher gemacht hat. Diese entspricht auch den geforderten 3 Jahren.


    Liege ich mit meinen Annahmen richtig? Hoffe ihr könnt mir helfen...


    MfG

    Hi,


    ich war jetzt die Tage mal beim Bafög-Amt und hab mich mal beraten lassen.


    Ich hab vorrangig Anspruch auf BAB, wenn dies abgelehnt wird auf Bafög.


    Meine Freundin hat Anspruch auf Bafög mit erhöhtem Bedarfssatz. Diesen wird sie aber nicht nutzen, da ihre Eltern einen größeren Betrag zuzahlen müssten.


    Wohngeld haben wir demnach auch keinen Anspruch.


    Also wird es auf das Meister-Bafög hinauslaufen, wo ich mich nächste Woche erstmal erkundigen werde.

    Danke für die Antwort!


    Die Berufsausbildung geht 3 Jahre, ohne das sie ein Jahr wiederholt hat oder ähnliches. Dies wurde damit begründet, das auch Hauptschüler für die Ausbildung zugelassen wurden.


    Meine Erstausbildung war eine zweijährige Ausbildung.


    Noch jemand anders eine hilfreichen Beitrag?

    Hallo,


    meine Freundin und ich möchten zum Beginn ihrer neuen Ausbildung umziehen. Nur über die Finanzierung sind wir uns noch nicht so im klaren, obwohl ich nun sicher schon nen Monat recharchiere.


    Erstmal zu ihrer Situation:


    Sie ist 20 Jahre alt und beendet dieses Jahr ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Sozialassistentin. Dieser Beruf wird benötigt, um in Sachsen eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin absolvieren zu können. Sie hat während ihrer Erstausbildung normales Schülerbafög bezogen, welches aber auf Grund des zu hohen Gehalts ihrer Eltern auf 40€ begrenzt war. Wir haben uns überlegt für ihre neue Ausbildung Meister-Bafög zu beantragen (227€ Zuschuss/449€ Darlehen). Das müsste sie meines Wissens auch bekommen, da seit 2009 Pflegeberufe und Erzieher förderungsfähig sind.


    Meine Situation:


    Ich bin 23 Jahre alt und habe schon eine Erstausbildung zum staatlich anerkannten Wirtschaftsassistenten erfolgreich abgeschlossen. Damals hatte ich keinen Anspruch auf Bafög, da meine Eltern ein zu hohes Einkommen haben. Seit 2008 mache ich eine, vom Arbeitsamt (Alg1) geförderte Umschulung, zum Altenpfleger. Die Förderung des Arbeitsamt läuft Ende des zweiten Ausbildungsjahres aus, in dem ich mich gerade befinde. Nach diesen 2 Jahren Förderung erhalte ich von meiner Ausbildungsstelle eine Vergütung von etwa 480€ netto für das dritte Lehrjahr.


    Meine Fragen:


    1) Ist meine Freundin nach dem AFBG (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz) förderungswürdig?


    2) Bin ich nach dem AFBG förderungswürdig? Wie verhält es sich mit der Einkommensgrenze von 255€? Kann ich trotzdem anteilig Meister-Bafög beziehen, obwohl mein Einkommen die Grenze um etwa 225€ übersteigt?


    3) Kann der Antrag auf eine Förderung auch noch zum 3. Lehrjahr gestellt werden?


    4) Sind wir beiden noch berechtigt normales Bafög zu erhalten, nachdem wir bereits für unsere Erstausbildung Bafög erhalten haben?


    5) Wenn einer von uns beiden kein Anspruch auf normales Bafög hat, müssten wir eigentlich auch Wohngeld erhalten können?!


    Ich hab sicher noch was vergessen, aber das reiche ich nach ;)


    Danke schonmal im voraus


    Rico