Beiträge von Fidel

    Hey, ja den Abschnitt habe ich mir auch schon durchgelesen. Aber ich finde es etwas verwirrend dass da einerseits steht:


    "Andererseits ist es so, dass für den aktuellen Bewilligungszeitraum ein wesentlich höheres Einkommen nicht gemeldet werden muss. Dies würde, sofern sich die Voraussetzungen für den Anspruch nicht ändern, beim Bewilligungszeitraum in zwei Jahren zu Grunde gelegt werden."


    und weiter unten:


    "Entwicklung des Einkommens im Bewilligungszeitraum


    Entwickelt sich das Einkommen des Ehegatten oder des Elternteils im Bewilligungszeitraum positiv, so dass das Einkommen unerwartet steigt oder es gar noch niedriger wird, so muss dies dem BAföG-Amt sofort mitgeteilt werden (§ 47 (4) i.V.m. § 60 (1) Nr. 2 SGB I).


    Hier kann nicht bis zum Ende des Bewilligungszeitraumes gewartet werden, es sei denn, die Verhältnisse werden erst dann bekannt. Das BAföG-Amt ändert den anhand der aktuell mitgeteilten Daten den Bescheid, und zwar rückwirkend zu Beginn des Bewilligungszeitraumes.


    Die Folgen daraus sind, dass bei einem höheren Einkommen als prognostiziert, eine Rückforderung der zuviel gezahlten Beträge erfolgt aber bei einem niedrigeren Einkommen als erwartet, eine höhere Auszahlung, also Nachzahlung zu Gunsten des Antragstellers fällig wird."


    Weiß jemand, wie das zusammen passt?

    Hallo,


    ich habe eine Frage bezüglich der Einkommensberechnung für Bafög.


    Das Bafoegamt interessiert sich ja erst Mal nur für das Einkommen meiner Eltern von 2008. Seit 2008 hat sich aber die Einkommenssituation meiner Eltern grundlegend verändert, so dass ich mit dem Einkommen von heute eigentlich keinen Anspruch mehr auf Bafoeg hätte.


    Ist das dem Bafoegamt egal, oder muss von mir aus angeben, dass sich das Einkommen meiner Eltern Ende 2009 auschlaggebend verändert hat.


    Danke für Antworten...