Beiträge von Lilisyn

    Ich war schon bei Gericht und die haben mir den Beratungshilfeschein nicht ausgestellt, weil mein Vater zuviel verdient. Da steht jedoch nur drauf, dass er meine Kosten vorschießen muss, wenn ich zum Anwalt gehe. Wird es jedoch zum Gerichtsprozess kommen und ich würde verlieren, müsste ich alles selbst bezahlen. Das ist doch gefährlich für mich :-(

    Ich hab ihm das gesagt, dass da der Semesterbeitrag, bzw. die Studiengebühren noch dazu kommen, da meinte er, das sieht er überhaupt nicht ein, weil ich dafür ja ein Darlehen aufnehmen könnte. Was soll ich ihm da sagen?

    Dann hat man mich beim Bafög-Amt falsch informiert, weil die mir gesagt haben, das Kindergeld würde als mein Einkommen gewertet.
    Wie kommst du auf die 120€ Semestergebühren/betrag pro Monat? Normalerweise sind Studiengebühren bei uns 605€, da ich aber genügend Geschwister habe, bin ich befreit. Heißt, ich zahle noch 105€ pro Semester und für mein Semesterticket 74€.
    Krankenversichtert bin ich über meine Mutter, aber die zahlt für mich bei der Versicherung nicht extra.


    Danke für deine Antworten Theo!

    Naja, aber dass ich Kindergeld bekomme, weiß das Bafögamt doch. Es wird aber als Einkommen des Kindes gewertet und deshalb nicht mitberechnet. Warum sollte es dann danach wieder abgezogen werden?


    Und wie gesagt, es gibt ja welche die so viel Bafög erhalten, dass sie mit Kindergeld über die 640 Euro kommen. Warum sollte das Bafögamt soviel Bafög bezahlen, wenn doch ein anderes System (Düsseldorfer Tabelle) dagegen arbeitet?

    Und wieso rechnet dann das Bafög einen Unterhalt von 195,77 aus, wenn er es eh nicht zahlen muss?


    Nein, meine Mutter verdient nur 800€ netto.


    Und mein Vater zahlt nicht das Kindergeld mit, denn das gibt mir meine Mutter (die sind getrennt).

    Folgende Situation:


    Ich studiere und bekomme 388€ Bafög. Laut Bafögbescheid ist meine Mutter nicht Unterhaltspflichtig und mein Vater muss 195,77€ bezahlen. Ich bekomme zudem noch 184€ Kindergeld.
    Jetzt sagt aber mein Vater, dass laut Düsseldorfer Tabelle der Studentenbedarf 640€ beträgt. Er sagt, er müsse also nur den Differenzbetrag bis zu den 640€ zahlen. Also 388+184=572 -> 68€, die er nurnoch Unterhalt zahlen muss.
    Nun habe ich schon mit dem Bafög-Amt und einem Jugendamt geredet und die meinten, er sei zu den 195,77€ verpflichtet, konnten mir dann aber nicht erklären, wie das mit der Düsseldorfer Tabelle zu vereinbaren ist. Da wäre ich ja schließlich eindeutig drüber 388+184+195,77= 767,77€. Auch war ich schon beim Amtsgericht und auch die meinten, er sei zum vollen Betrag verpflichtet. Dennoch konnte mir keiner eine befriedigende Antwort geben, als ich erzählt habe, mit welchen Argumenten mein Vater kommt.
    Kann mir da jemand helfen?


    Und wenn er zum vollen angebenen Betrag verpflichtet ist: wo steht das im Bafög-Gesetz? Er möchte das alles schriftlich haben und ich habe es nirgends gefunden. Und wie gesagt, eine besonders kompetente Antwort kam von meinem Bafög-Amt leider auch nicht.


    Danke schonmal im voraus!