Beiträge von Boganji

    Guten Abend,


    ich finde im Bafög Gesetz dazu keine explizite Regelung (sollte ich mich verkuckt haben freu ich mich aber über einen entsprechenden Verweis auf den Paragraphen), daher hier;


    bei mir wurde eine Verlängerung der Förderungshöchstdauer aufgrund von Krankheit anerkannt. Verschiebt sich dadurch aber auch der Beginn der Bankdarlehensphase?


    MfG


    Anmerkung; Es gab im vergangenen Jahr mehrere Bescheide und einen längeren Streit zwischen mir und dem Amt.


    Im Schreiben vom 10.04.2010 heißt es:"Aufgrund des Kranlkheitsausfalls vom 03.12-2009 bis 09.03.2010 haben wir Ihre Förderungshöchstdauer gemäß § 15, Abs. 3 Nr. 1) um 3 Monate verlängert-.Die Bankdarlehensphase verschiebt sich ebenfalls um 3 Monate."


    Im Bescheid vom 10.06.2010 heißt es: "....erhalten Sie ab 10/2010 die Förderung in Form eines Bankdarlehens." Sowie "Über die Fördeurngshöchstauer hinaus, also ab 10/2011 kann ihnen Ausbildungsförderung (halb Zuschuss, halb Darlehen) für mindestens 3 Monate gewährt werden."


    Im (engültigen) Bescheid vom 26.07.2010 steht:
    "Anhand der von Ihnen vorgelegten Unterlagen können wir für ein Semester über die Förderungshöchstdauer hinaus Förderung leisten. (Auf Antrag)."


    und


    "Nichtsdestotrotz steht Ihnen nach Maßgabe des BAföG für die letzten beiden Semester vor Ende der Förerungshöchtdauer (10/2010-9/2011) Ausbildungsförderung nur in Form eins vollverzinslichen Bankdarlehens zur Verfügung. Bitte stellen Sie hierfür schnellstmöglich Antrag."


    Die Bankdarlehensphase wollte ich nicht um hab zurückgeschrieben dass ich das nicht will, aber die Förderung über die Höchstdauer hinaus beantrage (gemäß deren Schreiben vom 10.04 und 10.06). Seit 10 / 2010 kommt jetzt aber kein BAföG mehr.


    ....

    Heyho, also ich hab jetzt eine Bewilligung für die Monate Oktober 09-April 09 bekommen *jipieh*


    Da die weitere Förderung jedoch nachwievor zur Disposition steht - auch nach diesem Bescheid muss ich mein Hilfegesuch hier leider nochmals aufrollen.


    Die neue Problematik sieht wie folgt aus (mehrere Punkte);


    Das Bafög Amt hat eine Bewilligung von 10.2009 bis 04.2010 gewährt. Die Überweisung des Betrages erfolgt zum 15.04 auf das angegebene Konto. Teile ich jetzt jedoch den Betrag der Nachzahlung durch die monatliche Summe, komme ich da auf 6 Monate, nämlich Oktober 09 bis März 10. Demnach erfolgt ja für Monat April gar keine Förderung?


    Und was mir noch unklar ist, ich musste ja eine Leistungsbescheinigung vorlegen, wo ich jetzt dagegen argumentiert habe dass ich in einem stufenlosen Bachelor studiere, bei dem es keine Vorprüfungen gibt. De Facto ist das so, deswegen kann nicht davon gesprochen werden dass ich bis zu einem bestimmten Zeitpunkt einen bestimmten Leistungsstand erreicht haben muss. Klar gibt es Empfehlungen, man sollte 30 ECTS pro Semester machen damit man nach 6 Semestern fertig wird, jedoch hat man auch 2 Toleranzsemester und faktisch muss man um im Studium zu bleiben 3 ECTS pro Semester machen. Bedingt durch das Vorstudium und die Krankheit im Winter, besteht nun dieser Rückstand von 1 1/2 - 2 Semestern, den ich dem BAföG Amt gegenüber aber auch schon reichhaltig begründet hab und im dem Zuge war's mir eben wichtig festzustellen dass das Studium auch durch den Rückstand nicht gefährdet ist - ergo weiterhin Förderungswürdig.


    Jetzt hat mir die Frau vom Amt jedoch geschrieben: "Wegen Ihrer Erkrankung wird die Frist zur Vorlage der Leistungsbescheinigung verschoben. Sie müssen zu Beginn des Monats Mai 2010 die bis zum Ende des 4. Fachsemesters übliche Leistungen vorweisen."
    Ich bin da jetzt ein klein wenig konstaniert. Zum einen bin ich zu Beginn des Monats Mai 2010 in der MITTE des 4. Fachsemesters. Wie soll ich da Leistungen zu Ende des 4. Fachsemesters vorlegen? Desweiteren ist es ja auch nicht so das man alle Prüfungen aus einem Semester direkt beim ersten Termin schreibt. Das geht aus zeitlichen Gründen einfach nicht. Ich hab mal 2 Klausuren an einem Tag geschrieben mit der Folge dass ich in der einen eine 4,0 hatte und die andere nicht bestanden hatte. Sowas mach ich nicht nochmals. Also ist es eben so dass ich die Kurse die ich im Sommersemester jetzt belege endgültig abgeschlossen haben werde - vermutlich im Dezember 2010. Und ich hab mich jetzt auch nicht in den vollen Semesterumfang gestürzt - das ist nach einer Therapie einfach sehr ungut sich in Arbeit reinzustürzen, weil man erstmal wieder mit sich selbst lernen muss zurecht zu kommen (hab ich dem BAföG Amt gegenüber auch angedeutet - mit Verweis darauf dass ich dafür im nächsten Wintersemester mein Arbeitspensum erhöhen werde).


    Darüber hinaus - nächstes Problem: Der Fachrichtungswechsel ist durch argumentiert und angenommen, sie hat in Ihrem Schreiben darauf Bezug genommen. Was ich jetzt aber vom Fachrichtungswechsel nachgelesen hab, so werden die davor verbrauchten Semester doch von der Gesamtförderungsdauer abgezogen und danach folgt das vollverzinste Darlehen. Rechne ich das jetzt aber zurück - mein 1. Studium war von 10.2007 bis 09.2008 - das Folgestudium in Wien begann 10.2009 und würde bei geregelter Studienzeit bis 09.2012 gehen (6 Semester). Ziehe ich davon jetzt 2 Semester ab, das Vorstudium in Stuttgart - bin ich bei 09.2011.
    Das BAföG Amt will aber bereits 12.2010 (wieder mitten im Semester?!) auf das Bankdarlehen umstellen und hat meine Förderungshöchstdauer mit Verweis auf meine Erkrankung auf 5.2011.


    Versteh ich alles irgendwie nicht.


    Und dann noch so was... da ist die Rede von einem Fahrtkostenzuschlag nach § 4 Abs 1 Auslandszuschlagsverordnung in der Höhe von 500 € sowie ein Ersatz der Studiengebühren nach § 3 Abs. 1 der Auslandszuschlagsverordnung den ich im Studienjahr 2008/2009 bereits in Anspruch genommen hätte. Ich hab nur leider noch NEVER EVER davon gehört.


    Mich macht der ganze Bescheid total konfus. Die Bankverbindung war auch falsch und es lag ein Abschnitt dabei ich soll doch bitte bis zum 24.02 die neuen Inskriptionsbestätigungen vorlegen (der Brief selbst ging mir am 25.03 zu) - die hatte ich zum 13.03 schon zugesandt...


    Vielleicht kannst du - Snowblind mir ja wieder helfen und etwas Ordnung in das Chaos bringen - oder jemand anders :-)


    Vielen lieben Dank im Voraus

    Naja dann hab ich das wohl überlesen. Sorry. Mein Fehler. Trotzdem ist auch mein Beitrag deutlich gefasst.
    Ich hab 2 Semester in Stuttgart verbracht und bin jetzt im 4. in Wien - wobei das 3. Semester für die Klinik drauf gegangen ist.


    Der Bafög Folgeantrag gelangte darüber hinaus zum Ende vom 2. Semester ein. Also bezieht sich die ganze Choose auf 4 verbrachte Semester. Seit letzten Herbst liegt der Antrag beim Bafög Amt vor. Von Sommersemester 10 ist hier noch gar nicht die Rede.


    Somit dank ich dir trotzdem für deine Hilfte. Hat gepasst.

    Hallo Ihr, ich hab das auch schon im alten Topic dargelegt, ich denke das geht aber ein wenig unter weshalb ich es hier gerne nochmals darlegen möchte. Es ist eigentlich auch ein wenig separat zu sehen das Problem da es von einem neuen Briefwechsel mit dem Bafög Amt stammte.
    Also wer aber die ausführliche Vorgeschichte möchte; siehe: "Auslandsbafög - diffiziele Situation".


    Ich fasse mal kurz zusammen: Ich studiere derzeit im 4. Semester in Österreich nach Bachelor. Davor 2 Semester nach Bachelor in Deutschland mit anschließendem Fachrichtungswechsel in Österreich.


    Aus Krankheitsgründen (psychische Erkrankung) befinde ich mich derzeit 1 1/2 Semester im Rückstand (im vergangenen WS wurde ua. eine stationäre Therapie begangen - hier wurde der Platz so kurzfristig frei dass eine Beurlaubung vom Studium nicht mehr möglich war).


    Das Bafög Amt möchte nun "Atteste" über die "Zeiten der Krankheit".


    Nun ist es aber leider so, dass es sich bei einer psychischen Erkrankung nicht wie bei einer Erkältung verhält. Wenn man es eng auslegt müsste ich in diesem Fall Atteste vorlegen die in meine Kindheit zurückreichen. Eine psychische Erkrankung entwickelt sich ja nicht plötzlich, sondern hat meist eine sehr lange Vorgeschichte. Dazu kommt noch dass es sich bei der stationären Therapie im Wintersemester um meine erste reguläre Therapie handelte - aus einer Reihe von Gründen. Wenn es um den für das Bafög Amt vermutlich relevanten Zeitraum geht - mein Vorstudium in Deutschland und die ersten 2 Semester in Österreich kann ich dafür keinerlei "Atteste" Vorlegen, da nach Aussage meiner behandelnden Therapeutin in der stationären Therapie; sie keine rückwirkenden Atteste ausstellen kann, da sie damals schlicht und ergreifend nicht dabei gewesen ist.


    Jedoch ist bei meiner Krankheitsdiagnose deutlich davon auszugehen dass es sich um einen bereits länger anhaltenden Zustand handelt (steht dort auch in Fachchinesisch).


    Somit kann ich - zusammenfassend - keine Atteste liefern wie sie sich das Bafög Amt wahrscheinlich vorstellt. Was ich jedoch liefern kann ist folgendes:


    Bescheinigung über mein Aufsuchen einer sozialpädagogischen Beratungsstelle inklusive Kurzdiagnose im Sommer 2006 (Zeitpunkt des Vorstudiums in Deutschland).


    Ärztliche Kurzbescheinigung mit einer ersten Diagnose und Verweis auf dringende Behandlungsbedürftigkeit im Februar 2009 (Ende 1. Semester des neuen Studiums in Österreich).


    Bescheinigung über mein Aufsuchen einer sozialpsychiatrischen Beratungsstelle inclusive Kurzdiagnose im Sommer 2009 in Österreich (Ende 2. Semester des neuen Studiums in Österreich).


    Ärztliche Honorarnote über einige psychologische Sitzungen im Sommer 2009 inklusive Kurzdiagnose (Ende 2. Semester des neuen Studiums in Österreich).


    Kurzbericht mit ausführlicher Diagnosendarlegung nach der stationären Therapie im Wintersemester.


    Was würdet Ihr mir raten jetzt zu tun? Soll ich diese Sachen alle mal hinschicken? Ich muss sagen dass ich da aber auch ein echtes Problem damit hab diese z.T. sehr vertraulichen Sachen an eine Beamtin zu schicken die nicht versteht was Psychische Probleme bedeuten....



    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe...


    Lg

    heyho, also ich hab das jetzt so gemacht und eine leise Hoffnung dass es geklappt hat. Meine Sachbearbeiterin hat mir jetzt zurückgeschrieben und zum Thema Fachrichtungswechsel keine Fragen mehr gestellt.


    Jetzt möchte sie jedoch folgendes; Ärztliche Atteste über die "Zeiten der Krankheit"....


    Jetzt ist es so dass psychische Probleme nicht wie eine Erkältung zeitlich einordnenbar sind. Wenn man hier ehrlich sein müsste, dann müsste man bei mir von etwas sprechen das bereits seit frühester Kindheit besteht.


    Ich finde das etwas unsensibel, aber klar ich muss drauf antworten. Jetzt stellt sich aber für mich erneut die Frage wie ich das am besten mache. Zeitlich rückwirkende Atteste können von meiner (Ex-) Therapeutin in der Klinik nicht ausgestellt werden, darüber haben wir bereits gesprochen. Das ist nicht möglich da sie z.B. vor 1 Jahr einfach nicht da gewesen ist um die Situation zu beurteilen, sie hat nur die Möglichkeit die "Jetzt"- Situation zu beurteilen.


    Ich kann jedoch anhand von Schriftverkehr, Bestätigungen etc. nachweisen dass seit mindestens 2006 psychische Probleme bestehen - aus dem Jahr 2006 eine Bescheinigung einer sozialpädagogischen Beratungsstelle, aus dem Februar 2009 eine Bescheinigung der psychiatrischen Ambulanz eines Krankenhauses, aus dem Sommer 2009 eine Bescheinigung einer sozial pädagogischen Beratungsstelle, sowie eine Bescheinigung einer ambulanten Therapeutin.


    Jedoch eben keine Atteste. Was ich darüber hinaus noch habe ist ein Kurzbericht zu meiner Entlassung aus der stationären Therapie in der unter den Diagnosen von einer "protrahierten" Störung auszugehen ist - und protrahiert dass hab ich mal nachgeoogelt bedeutet; "verlängert" bzw. "verzögert". Der Begriff wird in der Medizin vor allem zur Beschreibung eines verlängerten Krankheitsverlaufs verwendet.


    Das alles könnte ich zuschicken. Jedoch... zögere ich dabei auch etwas weil das eigentlich - insbesondere der Kurzbericht streng vertrauliche Sachen sind. Ich habe ihr den Kurzbericht auch schonmal zugeschickt, hab da jedoch Diagnosen etc. ausgeschwärzt. Ich find das einfach zu sensibel und zu persönlich um der das zu schicken....


    Oder hab ich keine andere Wahl? Was sollte ich zurückschreiben?


    Liebe Grüße

    Meine Meinung noch Geschwind; ich sehe da einige Unterschiede, in Stuttgart ist Soziologie ja zum einen nur ein Teilbereich des Studienganges, diesem liegt dort z.B. ein Fokus auf Technik und Umweltsoziologie, (naturwissenschaftlicher Zug der Soziologie) das gibt's in Wien z.B. nicht. In Wien gibt'
    s hingegen ein Erweiterungscurriculum im Wert von 30 ECTS, also 1 Semester, sowie 1 Rechtswissenschaftliches Modul.


    Bezüglich des Theoretischen Anteils sehe ich hingegen Ähnlichkeiten....

    Hi,


    ich hab jetzt heute mal mit der Studienberatung hier geredet. Folgendes scheint geklärt; hier in Wien gelten; 6 Semester plus 2 Toleranzsemester. Eine Orientierungs, bzw. Zwischenprüfung besteht nicht.
    In Stuttgart bestand diese jedoch.


    Zitat aus der Prüfungsordnung von Stuttgart:


    § 3 Prüfungsaufbau


    (1) Der Bachelor-Prüfung geht die Orientierungsprüfung voraus.


    (2) Die Orientierungsprüfung ist bestanden, wenn mindestens 29 Leistungspunkte erworben wurden. Das Nähere regelt § 20.


    Zitat aus der Prüdfungsordnung für Soziologie Wien:


    Prüfungsordnung
    § 9


    (1) Das Bachelorstudium ist abgeschlossen, wenn alle Module und die Bachelorarbeit positiv
    absolviert wurden.


    Eine Studieneingangsphase besteht in Wien auch, jedoch ohne Orientierungsprüfung, das hat mir die Studienberatung so bestätigt und ich lese das auch aus dem Curriculum so heraus.
    Daraus folgere ich dass der Rückstand durch den Krankenhausaufenthalt soweit in Ordnung ist, da ich mich noch innerhalb der 2 Toleranzsemester bewege. Bezüglich des Vorstudiums scheint mir nun noch als Arbeitsschritt übrig zu bleiben - die Rechtfertigung des Fachrichtungswechsels.


    Ich füge hierzu wie du gebeten hast Links zu:


    Stuttgart Sozialwissenschaften:


    Amtliche Bekanntmachungen Nr:174


    Dazu noch ein Link zum Studienplan, der oben nur unzureichend geschildert ist:


    Institut für Sozialwissenschaften - Studiengaenge - Bachelor SOWI


    Wien Soziologie:


    http://www.soz.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_soziologie/bachelorstudium_soziologie.pdf


    Und noch ein Link zum Studienplan:
    http://www.soz.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_soziologie/Bachelor_Ueberblick-1-1.pdf

    Ich möchte noch etwas dazu fügen....


    Ich hab mir das jetzt durchgelesen.... Punkt 7.3.4 - die Schwerpunktverlagerung liegt in dem Fall nicht vor; da die vorausgegangenen Prüfungsleistungen NICHT voll angerechnet wurden....

    Grüß dich und vielen Dank schonmal für die Antwort.


    Ich erinner mich jetzt ehrlich gesagt blöderweise nicht mehr so genau an damals. Im Moment würde ich nicht sagen dass ich das damals überhaupt gefragt wurde.


    Ich bin von "Sozialwissenschaften" in "Soziologie" gewechselt. Die sind recht ähnlich, aber eben nicht identisch. Sozialwissenschaften ist ein Mischstudiengang aus Politikwissenschaften und Soziologie mit einer anderen Ausrichtung. Manche Kurse sind gleich, manche nicht.


    Ich find nicht dass es wirklich vergleichbar ist. Das Amt mag da sicher anderer Meinung sein, aber vielleicht kann ich das ja begründen? Geht ein Antrag auf Wechsel der Fachrichtung auch im Nachhinein?


    Ich muss halt dazu sagen dass die Unterlagen und der Schriftverkehr zuhause bei mir in Deutschland liegen, da kann ich in den nächsten Ferien wieder nachschaun, oder ich muss halt meinen Eltern mal sagen wo sie nachkucken müssten.


    Lg

    Grüß Gott...


    zur Situationsschilderung: Ich - deutscher Staatsbürger; studierte 2 Semester auf inländischer Universität (dort Förderung nach Inlandsbafög), danach Studiumsabbruch und Wechsel nach Österreich auf ähnlichem, jedoch nicht komplett gleichen Studiengang. 5 Prüfungsleistungen vom Vorstudium konnten anerkannt werden. In Österreich vorerst regulärer Studiumsgang, Auslandsbafög wurde bewilligt und für das erste Semester ausgezahlt.


    Gegen Mitte 3. Semester musste ich (- die genauen Gründe möchte ich hier jetzt nicht ausbreiten aber ich sag mal dazu dass es sehr gute Gründe waren), zu einer 3 monatigen Behandlung in eine psychotherapeutische Klinik. Das eine Behandlung anstehen wird war einige Monate vorher schon absehbar, jedoch nicht der verspätete Beginn.


    Denn da die Klinik die Aufnahme mehrfach nach hinten verschoben hatte (der Aufnahmetermin pendelte letztendlich zwischen August und Dezember - als temporäre Überbrückung wurden Psychopharmaka verschrieben) wurde beschlossen das Wintersemester denoch zu beginnen. Anfang Dezember kam dann allerdings ein verbindliches Aufnahmeangebot, welches Aufgrund der sich verschlechternden gesundheitlichen Lage von mir angenommen wurde, mit den Konsequenz dass keine Beurlaubung vom Semester mehr möglich war und noch fehlende Prüfungen aus dem Sommersemester nicht geschrieben werden konnten (das ging auch aus formalen Gründen nicht, die Krankenkassen gestatten bei stationärer Behandlung keine Auslandsaufenthalte). Ich bin jetzt bedingt durch diesen Krankenhausaufenthalt - zu dem ich auch stehe weil er gesundheitlich bitter notwendig war - im 4. Semester mit dem Stand von Mitte 2. Semester (ich studiere nach dem Bachelor/Master System).


    Mitte Februar meldete sich dann das BaföG Amt mit der Bitte um erneuten Notennachweis und der Übermittlung von Formblatt 5 (Studienerfolgsnachweis) und Fristsetzung bis 14.03.


    Ich habe dem Amt daraufhin so in etwa dass was ich hier in dem Beitrag schreibe auch als Antwortschreiben geschickt (beigefügt eine Bestätigung der Klinik über den Behandlungszeitraum), bisher ohne Antwort (wie immer). Der Wegfall des Bafögs wäre für mich finanziell eine ziemliche Katastrophe, was könnte ich da jetzt noch tun? Bitte hier keine "schlauen" Antworten - ich arbeite auch für mein Studium, aber das alleine reicht nicht.


    Mich würde da auch noch interessieren worin die Legitimation dieser Notenkontrolle liegt? Beim Bachelor gibt's doch keine Zwischenprüfung mehr? Auf der Rückseite steht auch etwas von 5. Semester bzw. 4. aber die Aufforderung des BaföG Amtes ging zum Ende des 3. Semesters ein.


    Ich hab denen auch einen nochmaligen Hinweis beigefügt dass ich damals beim wechsel NICHT ins 3. Fachsemester eingestuft wurde sondern neu begonnen hab.


    Vielen Dank für eure Hilfe....


    Lg