Beiträge von Sandy_71

    Hoppel


    Meine Info gabs direkt vom Jobcenter. Ob das dann so richtig ist, bezweifel ich noch. ;)


    Allerdings sind ja meistens die Antragssteller schuld, wenn es nicht durchgehend gefördert wird, da die meisten die Folgeanträge viel zu spät stellen, "weil sie es ja nicht wussten". "Geht der eine Antrag nicht über die gesamte Ausbildung? Wie? ich muss jedes Jahr einen Antrag stellen? Nein, das hat mir keiner gesagt" Das sind die normalen Reaktionen. Bescheide lesen, tun die wenigsten.

    Für eine elternunabhängige Förderung musst du mind. 3 Jahre Lehre und 3 Jahre Erwerbstätigkeit hinter dir haben und das vor Beginn der Ausbildung/des Studiums.
    Nur weil du "plötzlich" 25. wirst, gibt es nicht automatisch elternunabhängiges BAföG.
    Und anders, warum sollen die Eltern nicht für dich aufkommen, wenn sie es doch können? Der Allgemeinheit möchtest du das aber zumuten?

    Wenn dein BWZ bis 07/2016 ging hättest du bis Ende Mai den Antrag soweit vollständig stellen müssen, dann wäre eine lückenlose Förderung möglich gewesen. So wird das Amt wohl erst arbeiten, wenn der Antrag komplett vollständig ist, also wenn auch die Schulbescheinigung nach den Ferien vorliegt.

    55 ist richtig.
    Du musst dann die elektronische Lohnsteuerbescheinigung für 2014 vorlegen und sonstige Einkommensnachweise (sofern vorhanden).
    Das BAföG wird dann unter Vorbehalt bewilligt und sobald deine Eltern den Steuerbescheid haben, musst du diesen dem Amt vorlegen, damit der Vorbehalt aufgelöst werden kann.
    Es kann dann zu einer Rückforderung oder auch zu einer Nachzahlung kommen.

    Die Schulen dürfen die Bescheinigungen erst nach Beginn der Ausbildung ausstellen.
    Solange allerdings die Bescheinigung nicht beim BAföG Amt liegt, kann das Amt auch nichts bearbeiten. Manche Ämter bereiten alles vor, damit es schneller geht, sobald F2 vorliegt. Aber ob dein Amt dazu gehört, kann dir auch nur dein Amt sagen.
    Abschließend kann erst bearbeitet werden, wenn auch F2 vorliegt und dann wird es zum Ausbildungsbeginn garantiert kein Geld geben. Im November kannst du F2 abgeben, danach erfolgt die abschließende Bearbeitung. Wenn du Glück hast, ist Ende November Geld auf dem Konto.
    Und in der Zwischenzeit wirst du auch nichts vom Amt hören.

    Wenn du mit Ausbildung und Arbeitstätigkeit auf 6 Jahre kommst, solltest du elternunabhängig gefördert werden.


    Wenn allerdings das Einkommen deiner Eltern bei knapp 28.600 liegt, man dieses durch 12 teilt bleiben mtl. 2.383,00 über, davon zieht man 1.605,00 Freibetrag ab bleiben 778,00 davon nochmals 50% Freibetrag macht 389,00 € anrechenbares Einkommen bei den Eltern. 465,00 € Grundbedarf abzgl. 389,00 € bleiben sogar nur 76,00 € für dich plus evtl. die Krankenkasse.


    Also kann die Rechnung stimmen. Deine Eltern sind in der Pflicht, sofern es eben nicht elternunabhängig ist, aber das prüft normalerweise das Amt

    Es wird umgerechnet, als wenn er hier verdienen würde.


    Ihr habt am 27.08. den Antrag abgegeben und wollt Druck machen? Es ist Hauptantragzeit. Die SB haben nicht nur euren Antrag sondern ganz viel andere vorliegen. Wenn alle Druck machen würden und ständig fragen wie weit die Bearbeitung ist, kann ein SB gar nichts mehr wegarbeiten.


    Und ansonsten siehe hier:
    § 51 (2) Können bei der erstmaligen Antragstellung in einem Ausbildungsabschnitt oder nach einer Unterbrechung der Ausbildung die zur Entscheidung über den Antrag erforderlichen Feststellungen nicht binnen sechs Kalenderwochen getroffen oder Zahlungen nicht binnen zehn Kalenderwochen geleistet werden, so wird für vier Monate Ausbildungsförderung bis zur Höhe von 360 Euro monatlich unter dem Vorbehalt der Rückforderung geleistet.

    Du hast einen Freibetrag von 170 € auf deine Waisenrente, der Rest wird halt angerechnet. Und das ist nicht erst seit diesem Jahr so.


    Da gibt's auch nichts, womit man das umgehen kann.
    Guckst du in § 24 Abs. 4 Nr. 1 BAföG

    Selbst wenn du BAföG bekommst, dir ist bewusst, dass du die Schulgebühren alleine tragen musst.
    BAföG gibt's höchstens für zu Hause wohnende in Höhe von 216,00 und für nicht zu Hause wohnende in Höhe von 465,00 €.