Beiträge von Snowblind

    Verstehe ich nicht, meinst du dass Bafög-Amt hat meiner Abschluss bei KMK nachgefragt- ich habe sogar bei Amt keiner NAchweis vorgelegt, nur in meinem Lebenslauf habe ich geschrieben , das ich dieser Abschlüss habe... Normalerweise sollen die mindestens mein Diplom verlangen oder...???

    Ich habe nicht so viel Ahnung vom Meister-BAföG; ich weiß auch nicht, wie die Ämter arbeiten oder wonach es geht. Daher muss ich bei Deiner Frage leider passen.


    Ich bin nur noch mal eingestiegen, als Pikary schrieb:

    Zitat

    Du bräuchtest eine Bescheinigung, dass das Studium nicht anerkannt wurde.

    Die nach meiner Kenntnis so nicht zu bekommen ist.

    Kann Dir nur zu dieser Frage was sagen:

    Zitat

    Es würde mich auch mal interessieren, ob er das Bafög für das erste Semester zurückzahlen muss (Wenn das Bafög-Amt überhaupt schon Bescheid weiß)

    Voraussichtlich nicht. Allenfalls denkbar bei rückwirkender Exmatrikulation.

    WIe kann ich nachweisen, dass ich keine Annerkennung meiner Abschlüss habe. Ich habe meine alle Urkunde zur Oberschulamt verschickt- Realschulabschlüss. Wo kann ich noch versuchen ?
    Bei einer Hochschule oder..?

    Nach meiner Kenntnis verschaffen sich die BAföG-Ämter Informationen zur Vergleichbarkeit mit inländischen Abschlüssen bei der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) bzw. auf dessen Internetpräsenz anabin. Ich vermute, dass das die Meister-BAföG-Stellen ebenso machen.

    Meine Partnerin ist auf der Fos und kriegt Fahrtkosten erstattet, falls die im Jahr über 400 Euro betragen.

    Von wem? Vom BAföG-Amt?

    Ich will auf eine Art Privatschule wo man seinen Abschluss extern macht und hätte über 1000 Euro Fahrtkosten für Zug im Jahr.
    LAut wikipedia kann man 30% von dem Schulgeld zurückbekommen, gilt das auch für mich?


    Krieg ich die auch zurück?
    An welches Amt muss ich mich wenden?

    Da Du im BAföG-Forum fragst: Im BAföG gibt's keinen gesonderten Bedarfsposten für Fahrgelder (außer bei der Auslandsförderung) oder Schulgelder. Im Hinblick auf das Schulgeld kann allenfalls ein zus. sog. Härtefreibetrag (mtl. max 205 €) vom eigenen Einkommen beantragt werden. Was nur hilft, wenn denn eine Nebenerwerbstätigkeit überhaupt möglich ist.

    Du bräuchtest eine Bescheinigung, dass das Studium nicht anerkannt wurde.

    Wenn die Fragestellerin selbst keine Aussiedleranerkennung hat, wird es keine Stelle geben, die den ausländischen Ausbildungsabschluss anerkennt oder nicht anerkennt. Sie kann dann allenfalls beantragen, den ausländischen Grad führen zu dürfen, der dann als solcher deutlich kenntlich zu machen wäre.


    Sie erhält nur eine Einstufung oder Anerkennung hinsichtlich des ausländischen Schulabschlusses, was hier ja schon geschehen ist.

    Auch ein Anspruch auf ALG II dürfte entfallen, womit eigentlich nur BaföG bliebe. Da bin ich aber zu wenig Experte drinnen. Vielleicht kann sich snowblind der Frage ja mal annehmen.

    Bei der Auslandsförderung gibt's ein paar Fallstricke, die mir nicht alle geläufig sind. Aber ich gehe auch mal davon aus, dass dem Grunde nach ein BAföG-Anspruch besteht.


    Aber ein Förderungsantrag schadet ja nicht: BAföG 2008: Zuständiges Amt für Ausbildungsförderung. Vllt kommen ja noch ein paar Euro raus.

    Es geht mir eigendlich nur darum, dass die es von meinen Eltern nicht abbuchen.

    Wie sollte das Amt das machen ohne Kontovollmacht oder Einzugsermächtigung?

    Wollt halt nur noch wissen, ob das Amt es kotrolliert, was die bezahlen...darum geht es mir. Denn ich habe gelesen, dass es eigendlich egal ist, wie die es machen.

    So lange Du keinen Vorausleistungsantrag stellst, ist dem Amt die reale Unterhaltsleistung egal.

    Naja, wenn ich an Deine bisherigen Threads denke:


    http://www.bafoeg-aktuell.de/forum/anspruch-und-antrag/5873-bafoeg-beantragt-und-eltern-wollen-nichts-ausfuellen.html,


    http://www.bafoeg-aktuell.de/forum/allgemeine-diskussionen/5875-andere-moeglichkeiten-gesucht.html und


    http://www.bafoeg-aktuell.de/forum/anspruch-und-antrag/5884-blueht-meinen-eltern.html,


    geht's Dir de facto wohl darum, BAföG - und damit staatliche Gelder - ohne Anrechnung des Elterneinkommens zu bekommen, ohne einen Vorausleistungsantrag stellen zu müssen mit der Folge, dass das Amt dann das Bestehen eines Unterhaltsanspruchs prüfen würde, so dass Deine Eltern vom BAföG-Amt eventuell wegen des übergegangenen Unterhaltsanspruchs in Anspruch genommen werden. Oder, vllt etwas verkürzt: De facto staatliche, elternunabhängige Förderung zu bekommen, obwohl die gesetzlichen Voraussetzungen nicht vorliegen. Das dürfte nicht gehen.


    Aber vllt bist Du hier ja trotzdem im richtigen Forum und es kann Dir jmd sagen, ob Du nach dem Zivilrecht überhaupt Unterhalt von Deinen Eltern fordern könntest. Mir scheint, das würde Dir weiterhelfen.



    Was mich übrigens irritiert, ist folgendes:


    Am 16.5. schriebst Du:

    Werde wohl oder übel meinen Bafögantrag zurückziehen müssen, denn meine eltern haben mir mit dem anwalt gedroht, sollte ich den Antrag doch durchziehen.

    Später am selben Tag schriebst Du:

    Anwalt, weil sie nichts offenbaren wollen. Und da es eine Schule ist, die mit in Bafög einbezogen ist, könnte ich auch Bafög bekommen. Wenn es zu einer Anhörung kommt, dann kann es passieren, dass ich riesige Probleme mit denen hab...hab ich ohne hin schon mit denen...mein ganzes Leben lang. Es kann auch sein, dass sie mir hinter her vorwerfen, ich sein an Allem schuld u.s.w. Es spielen so viele Faktoren mit. Mein Mann hat schon zu mir gesagt, ich solle meine Eltern davor nicht schützen, denn sie haben alles erreicht im Leben, was sie wollten und jetzt bin ich an der Reihe. Aber ich habe nun mal solche Angst davor, dass sie mir was antun.

    Und heute schreibst Du:

    ...Ich will wirklich das Geld von meinen Eltern nicht, weil meine Eltern uns schon so ab und zu unterschützen, sei es Kleidung für die Kinds kaufen oder im Moment mir den Führerschein finanzieren oder auch Kleidung für die Ausbildung kaufen und Fachbücher.

    Wie passt das alles zusammen?

    Könnte denn, wenn es denn tatsächlich auf dem Auszug stehen würde, das als "Bescheid" gelten?

    Schwierig zu beantworten. Und hier hypothetisch, da auf den Kontoauszügen ja offenbar nichts von einem Vorbehalt stand.

    So langsam kommt uns diese ganze Sache übelst faul vor.

    Zur Motivationslage des Sachbearbeiters kann ich nichts sagen.


    Eine Vorbehaltsleistung nach § 50 Abs. 4 BAföG ist - wie bereits gesagt - möglich, aber unüblich, da es für die Ämter immer mehr Arbeit bedeutet, selbst wenn hinterher nichts zurückzufordern ist. Die meisten Ämter versuchen daher eher, in "brennenden" Fällen gleich "endzuberechnen".

    Sieht nicht gut aus.


    Der Eignungsmangel verliert als wichtiger Grund in der Tat seine Berechtigung, wenn er bereits ein (oder mehr) Semester vorher erkennbar gewesen ist; dann hättest Du nicht unverzgl. gehandelt und die Konsequenzen gezogen. Dafür spricht einiges, wenn Du in den ersten beiden Semestern

    Zitat

    So gut wie kaum eine Prüfung wirklich bestanden.

    hast.

    Naja, das BAföG unterscheidet zwischen Fachoberschulklassen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzen, und solchen, die eine voraussetzen (siehe z.B. §§ 2, 7, 10, 12 BAföG). Mit erheblichen Folgen.


    Nach dem niedersächsischen BAföG-Ausbildungsstätenverzeichnis gehört die zweijährige FOS zur erstgenannten Kategorie.


    Und dann wird der Besuch der FOS definitiv nicht gefördert, solange der/die Schüler/in bei den Eltern lebt.


    Oft aber auch dann nicht, wenn er/sie auszieht, weil oft das auswärtige Wohnen ausbildungsbedingt nicht gerechtfertigt ist. Das heißt zumeist: Wenn die besuchte oder eine vergleichbare Schule in zumutbarer Zeit von der Wohnung der Eltern aus erreichbar ist (tgl. nicht mehr als 2h ÖPNV), gibt's kein BAföG.


    Dann wärest Du allerdings nicht von vornherein von HartzIV oder WG ausgeschlossen. Mit den beiden Leistungen kenne ich aber ansonsten nicht so gut aus.


    Schau Dir aber mal den § 2 Abs. 1a BAföG und die 19 Verwaltungsvorschriften dazu an. Vllt fällt Dir dazu was ein. Wenn Du dann Fragen hast, kannst Du sie gerne stellen.


    Wenn doch BAföG, wird das KG nicht angerechnet.