Beiträge von dBWler

    Aloa,
    ich hätte für meine eigenen Vorberechnungen schon ein Thema erstellt, denke aber, dass dies hier gesondert gehört.


    In der Regel orientiert sich der Wohngeldanspruch ja an Tabellen die fein säuberlich aufschlüsseln, in welcher Spanne Einkommen, man Wohngeld erhält, in Bezug auf Anzahl der Mitwohner und der Miethöhe.


    Wenn man davon ausgeht, dass die Kreuztabelle Nettoeinkommen und berücksichtige Miethöhen abbildet, ist der Anspruch ja zumindest grob ablesbar. Nicht die genaue Höhe, aber der Anspruch. Oder ist dies allein der Übersicht geschuldet, dass man als Beispiel bei unter 210 Euro Einkommen Wohngeldwerte vorfindet?


    Die zweite Frage bezieht sich auf periodische Berechnungen. Dem Gesetz und dem Antrag nach bezieht sich ein Antrag beim Verdienst auf das Jahreseinkommen. Es wird dann fein säuberlich runtergebrochen auf einzelne Monate.


    Wie wirkt sich dies auf periodische Durst- und Hochstrecken aus? Konstruiertes Beispiel:


    Im Januar bis März schwimmt man an der obersten Grenze zur Wohngeldberechtigung, in dem Sommermonaten kratzt man am Mindesteinkommen und zum Winter hin ist man wieder guter Dinge bald kein Wohngeld mehr in Anspruch zu nehmen. Das Gesamtjahreseinkommen würde für den Wohngeldanspruch legitim sein, die einzelnen Monate aber nicht. Wie sieht das der Gesetzgeber? Reicht eine eidesstaatliche Versicherung mit Plankalkulation die aufzeigt, wie man die mitjährliche Durststrecke meistert, ohne Wohngeld zweckzuentfremden?


    Für konstruktive Lösungsansätze wäre ich sehr verbunden,
    der BWLer

    Aloa liebe Gemeinde,
    normalerweise durchforste ich die Gesetzestexte nächtelang um Antworten zu finden. In diesem Fall ist es etwas verwirrender, weshalb ich euch dran teilhaben lassen möchte.


    Ich durchlaufe eine duale Studienausbildung, also Vollzeitstudent mit Praxisphasen.


    Mein Praxisvertrag läuft allerdings aus und ich bin nich icht fertig, das macht studentenseitig relativ wenig. Im Finanzwesen allerdings ziemlich viel, da mein Einkommen zum bestreiten des Lebens rapide sich dezimiert.


    Anbei die Zahlen:
    Miete: 210 Euro
    Strom: 27 Euro
    Student. KK: ca 66 Euro
    Ausgaben: ca 80-120 Euro


    Summe benötigt zum Leben rechnerisch:
    ca 383 - 423 Euro


    Einnahmen:
    Rückzahlung Darlehen: 15 Euro
    Rückzahlung Darlehen: 90 Euro (allerdings nur noch 5 Monate)
    Zinseinkünfte: 30 Euro
    Einnahmen aus Übungsleitertätigkeit: ca 200 Euro wobei darauf steuern entfallen zu einem geringen Prozentsatz)


    Ich komme auf 335 Euro, was über 80% des Bedarfssatzes nach ALG2, ausmacht. Hieße dies, ich wäre noch Wohngeldberechtigt? Und vorallem, wo setzen die Freipauschalen ein? KK sind 10%, wobei weniger als ich tatsächlich bezahle, Einkünfte die versteuert werden = müssten ja auch 10% sein, oder?
    Zinseinkünfte:6 %.


    Das macht mich alles ein bisschen nervös, da ich mein Studium sonst nicht beenden kann.


    Grüße,
    der BWL'er