Beiträge von jack85

    Also:


    Ich habe mal die Seite angeschaut und den Mindesteinkommenscheck gemacht.


    Allerdings ist das Ergebnis sehr verwirrend.


    Meine Freundin hat in ihrem Wohngeldantrag ein durchschnittliches monatliches Einkommen von ca. 350 Euro angegeben (mehr hat sie auf keinen Fall, eher weniger).


    Die Miete beträgt pauschal 165 Euro (Strom, Heizung, alles dabei, da Studentenwohnheim).


    Krankenversicherung hat sie bis jetzt nicht selbst zahlen müssen, da über die Eltern mitversichert.


    Demnach hätte sie ganz eindeutig keinen Anspruch auf Wohngeld, sehe ich das richtig?


    Jetzt soll mir mal jemand erklären, warum sie trotzdem 63 Euro Wohngeld bezieht?!


    Eine Freundin von ihr (ähnliche Voraussetzungen, gleiche Miete, aber sogar noch weniger Einkommen angegeben) bekommt sogar 100 Euro?!?



    Da kann doch irgendwas nicht stimmen?


    Bei einer Einkommensänderung von mehr als 15% - ja.


    Dass man sich krankenversichern muss zählt doch auch zu einer Einkommensminderung, oder?




    Ja - solange man nicht das erforderliche Mindesteinkommen unterläuft.


    Wie kann man dieses denn genau ermitteln? Sie hat im Schnitt kaum mehr als 450 Euro im Monat und davon gehen auch noch knapp 170 Euro Miete ab.




    Nein. Irgendwie mußt Du es schon dem Dir Helfenden überlassen, wie er antwortet.


    Sorry, so war's nicht gemeint. ;-) Danke für die guten Antworten!

    Ich habe eine Frage zum Wohngeld:


    Eine Freundin von mir bat mich, die Frage zu stellen, da sie nicht aus Deutschland kommt und evtl. Verständnis-Schwierigkeiten aus dem Weg gehen wollte.


    Sie hat vor einiger Zeit Wohngeld beantragt und auch schon den Bescheid bekommen. Sie bezieht nun 63 Euro monatlich.


    Jetzt haben sich aber einige Änderungen ihrer Einkommens-Situation ergeben:


    - sie bezieht kein monatliches Gehalt, sondern arbeitet sehr sehr viel in den Semesterferien und lebt dann während des Semesters von diesen Einkünften (sonstige Förderungen wie BAföG o.ä. hat sie nicht, da Zweit-Studium). Leider hat sich nun dieses Einkommen in der Summe verringert.


    - sie muss sich ab nächstem Monat zusätzlich noch für 64 Euro/Monat krankenversichern, da die Mitversicherung in ihrer Heimat ausgelaufen ist.


    Sprich: Sie hat jetzt deutlich weniger Einkommen zur Verfügung, spart zwar wo es nur geht, aber kommt eigentlich kaum noch über die Runden.


    Jetzt meine Frage:


    Kann man einen bestehenden Wohngeld-Bezug abändern so dass sich die Bezüge dann erhöhen würden? Wenn ja, wie würde das ablaufen? Hat man mit weniger Einkommen Anspruch auf mehr Wohngeld?


    Bin dankbar für fundierte Antworten. (Wenn möglich mehr als nur ein "Ja" oder "Nein").


    Danke!

    Folgendes Beispiel: Ein Student hat dem Grunde nach keinen Anspruch mehr auf BAföG oder sonstige Stipendien, da es sich um ein Zweitstudium handelt. Klar, man könnte jetzt sagen: "Na und? Soll er doch arbeiten!".


    Das ist aber in meinen Augen etwas zu einfach gedacht. Es kommt nicht selten vor, dass man ein Studium anfängt und zu Beginn ist auch noch alles ok. Aber so nach vier, fünf Semestern findet man den Weg, den man eingeschlagen hat, gar nicht mehr so toll (Irren ist menschlich), aber wechseln oder aufhören will man nicht - man zieht es also bis zum Ende durch.


    Soll man jetzt mit diesem Abschluss leben müssen und sich nicht mehr anderweitig weiterbilden dürfen? Ok, falsch ausgedrückt. Man darf das ja, aber man bekommt halt überhaupt keine finanzielle Unterstützung mehr.


    Jeder, der studiert hat, weiß, dass es durchaus Studiengänge gibt, die so vollgepackt sind, dass nebenher noch arbeiten zeitlich quasi nicht zu stemmen ist. Zumindest dann nicht, wenn man einen guten bis sehr guten Abschluss erreichen will.


    Meine eigentliche Frage ist: "Wie kann ein Student finanzielle Unterstützung erhalten, ohne riesige Kredite oder schlecht bezahlte (und kontraproduktive) Nebenjobs annehmen zu müssen?" So wie ich das sehe gar nicht!


    Versteht mich nicht falsch. Keiner soll dem Staat Geld "abzocken" können. Der größte Teil der Studenten bezieht später mal überdurchschnittlich hohe Einkommen und zahlt es der Allgemeinheit damit mehr als zurück.


    Ich möchte nur wissen, warum ein 40-jähriger, der in seinem Leben nie Einsatz und Willen gezeigt hat und keinerlei Qualifikation vorweisen kann, sich mehr oder weniger bequem daheim hinsetzen und staatl. Unterstützung kassieren kann, während im Gegenzug ein junger Student, der sich bilden und qualifizieren will, (um später 40 Jahre in alle Sozialkassen einzuzahlen) in vielen Fällen vom Staat total hängen gelassen wird? Ich will mit meinen Aussagen niemandem auf den Schlips treten, aber ich hoffe ihr wisst, was ich mit meiner etwas überspitzten Formulierung aufzeigen will.


    Geht es in Deutschland noch gerecht zu?