Beiträge von Romancier

    Hallo!
    Ich habe mich als Student im 2.FS (Soziologie Bachelor) an drei anderen Hochschulen aufgrund eines in Erwägung gezogenen Fachrichtungs- und Hochschulwechsels beworben. Ob ich wechseln werde, weiss ich derzeit noch nicht endgültig.
    Leider habe ich mich im Übereifer am 30.06 zum Semesterende exmatrikulieren lassen. Die Exmatrikulation möchte ich jedoch widerrufen, da ich letztlich ja in Erwägung ziehe, weiter an der alten Hochschule zu bleiben.
    Bezüglich der Prüfungsleistungen werde ich diese in vollem Umfang weiter belegen. Auch habe ich einen Antrag auf Weiterförderung an das Studentenwerk der alten Hochschule gestellt.
    Die Frage ist nun:
    - wie reagiert das BAFöG-Amt auf die zwischenzeitliche Exmatrikulation, wenn diese - wie zu hoffen ist - erfolgreich zurückgenommen wurde?
    - wenn ich nun doch wechsle und dies im September entscheide, werde ich mich zwangsläufig exmatrikulieren müssen. Wird aufgrund der Bewerbungen aus Juni/Juli dennoch abgeleitet, dass das Studium abgebrochen wurde, obwohl die Bewerbungen nur "testweise" waren? Oder ist dann von einem Studienabbruch bzw der Aufgabe des Studiums in August/September auszugehen?

    Hallo!


    Folgendes Problem stellt sich mir : Meine Freundin (20 - Studienbeginn Wintersemester 2010) und Ich (19 - Studienbeginn Wintersemester 2010) möchten gern zusammenziehen. Wir beide planen, die Lebenshaltungskosten via BaFög-Kindergeld und einem zusätzlichen Minijob (falls notwendig und erlaubt) zu deckeln. Bei mir wird BaFög auf jeden Fall bewilligt, da meine Eltern (ich lebe bei Großeltern) neuerdings HartzIV-Empfänger sind und zuvor Privatinsolvenz beantragt haben. (Nebenfrage: Steuererklärungen von 08 und 07 liegen vor - sollten meine Eltern die neueren Bescheide nicht schicken - was bereits vorgekommen ist - was passiert dann?). Auch bei meiner Freundin ist der Fall prinzipiell klar - verwitwete Mutter mit HartzIV und Witwenrente. Familie lebt meines Wissens als Bedarfsgemeinschaft von ALG2-Grundsicherung,blablablub. Sie sollte also auch problemlos BaFög bekommen, richtig?


    Nungut, jetzt droht der Familie aber ein Problem, falls meine Freundin auszieht. Statt 3 Personen leben dort nur 2. Nun gabs in der Nachbarschaft einen Fall, wo eine Frau aus ihrer Wohnung ausziehen sollte, weil diese nicht "angemessen" war für ALG2. Droht ein ähnliches Schicksal auch der Family meiner Freundin? Die Wohnung hat 95m² - die Mutter kriegt glaube ich 117€ Wohngeld zusätzlich. Übrigens ist die Vermieterin die Schwiegermutter - man wohnt also sogesehen bei der Verwandschaft. Hat dies noch eine Bedeutung?


    Also - drohen finanzielle Kürzungen oder gar Zwangsumzug, wenn meine Freundin auszieht?


    Wäre euch echt dankbar, wenn ich darüber aufgeklärt werden könnte. Denn ansonsten wäre meine Freundin ja sozusagen auf Lebenszeit an den Haushalt ihrer Mutter gefesselt...