Beiträge von Maxo

    Hallo jonny89,


    hast du einen Unterhaltstitel unterschrieben o. wurde der Unterhalt vom Jugendamt im Vereinfachten Verfahren gerichtlich tituliert?


    Wenn dies nicht der Fall ist und du nach der Schule gleich dein Studium begonnen hast und dieses auch zielstrebig ohne große Bummeleien absolvierst, bist du nicht leistungsfähig und die UVG-Stelle muss den gezahlten Unterhaltsvorschuss als Ausfall-Leistung werten.


    LG Maxo

    Hallo,


    der Titel bleibt bestehen, ein paar Monate Krankengeldbezug ändern daran nichts, erst ab 6 Monaten Leistungsunfähigkeit kann eine evtl. Verzicht auf die Geltendmachung des Unterhaltes gefordert werden. Die aufgelaufenden Unterhaltsrückstände sind also nachzuzahlen.


    Wenn deine Tochter Ausbildungsvergütung erhält:


    Bsp-Rechnung


    Nettoausbildungsvergütung 400 €
    abzüglich 90 € berufsbedingte Aufwendungen


    = 310 € : 2 = 155 €


    Diese 155 € kann der Vater des Kindes von seiner titulierten Unterhaltsverpflichtung in Abzug bringen.


    Gruß Maxo

    Guten Abend zusammen,


    ich bin Vater von zwei studierenden Kindern.
    Für den BAföG-Bewilligungszeitraum 09.2009-02.2010 wollte die BAföG-Stelle neben den Gehaltsabrechnungen auch den Einkommensteuerbescheid 2007. Dieser war zu dieser Zeit bei einem befreundeten Steuerberater (also "privat") in Bearbeitung, dies habe ich der BAföG-Stelle auch mitgeteilt.


    Leider ist dieser Freund dann plötzlich erkrankt und zwischenzeitlich auch verstorben, meine nicht bearbeiteten Unterlagen habe ich von der Witwe wieder erhalten und - ehrlich gesagt - einfach vergessen, mich weiter um den EKST-Bescheid zu kümmern. Habe auch noch keine Aufforderung vom Finanzamt erhalte, eine Einkommensteuererklärung abzugeben, die letzte, die gemacht wurde, war 2006.
    Bin einfacher Arbeitnehmer mit einem bereinigten monatlichen Nettoeinkommen von ca 1800 € ohne jegliches Vermögen wie Haus o.ä. und habe zwei weitere - minderjährige - Kinder.


    Nun schreibt mir die BAföG-Stelle, dass ich den Ekst-Bescheid 2007 innerhalb von zwei Wochen vorlegen muss, was natürlich nicht machbar ist.


    Meine Frage: ich habe der BAföG-Stelle alle meine Lohnabrechnungen für den benötigten Zeitraum vorgelegt und auch sonst alle Auskünfte erteilt und belegt; ist denn die Vorlage des Ekst-Bescheides zwingend notwendig, kann darauf nicht verzichtet werden? Woraus ergibt sich die Rechtsgrundlage für die BAföG-Stelle, auf dem Ekst-Bescheid zu bestehen?


    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.


    Viele Grüße
    Maxo

    Hallo Andy61,


    danke!
    Ja ich weiß, dass auch die Mutter unterhaltspflichtig wäre; der BAföG-Bescheid weist dort jedoch gar nichts auf.
    Soviel ich weiß, ist die Mutter selbständig und macht nur Verluste...

    Hallo Andy61,


    vielen Dank für deine schnelle Antwort! Als dürfte derzeit - wie
    ich vermutete - der Bedarf der beiden durch das Kindergeld noch gedeckt sein.
    Das mit dem Aktualisierungsantrag werde ich mir gleich durchlesen, ist das im BAföG wie im Unterhaltsrecht (mehr als 10 % Einkommensverschlechterung? Kindergeld gibt es ja nur noch bis zum 25. Lebensjahr? Dann würde sich das ab nächstem Jahr ohnehin wieder ändern, da werden die beiden 25.


    Freundliche Grüße
    Maxo

    Hallo Tinca,


    wurde der Unterhalt für deine Tochter irgendwann mal tituliert (Gerichtsbeschluss, Jugendamtsurkunde?)
    Grundsätzlich ist es bei minderjährigen Auszubildenden so, dass der Unterhaltspflichtige die Anrechnung der Ausbildungsvergütung beantragen kann. Dies wie folgt:
    Nettoverdienst Azubi: 451,11 abzüglich 90 Euro für berufsbedingte Aufwendungen = 361,11 Euro : 2 = 180,55 Euro. Diesen Betrag kann sich der Vater von seiner Unterhaltsverpflichtung abziehen.


    Freundliche Grüße
    Maxo

    Hallo zusammen,


    ich habe vier Kinder: zwei minderjährige (12 und 16) und zwei volljährige Kinder (24, Zwillinge, von deren Existenz ich erst vor 12 Jahren erfahren habe…aber das ist eine andere, für mich traurige Geschichte).
    Leider habe ich keinerlei Kontakt zu meinen beiden volljährigen Kindern (wird von ihnen abgelehnt).


    Beide studieren,leben nicht bei bei der Mutter und erhalten BaföG.


    1x monatlich 539 Euro (davon 269,50 als Darlehen) und
    1x monatlich 517 Euro (davon 258,00 als Darlehen)


    Ich habe wie in den letzten Jahren auch der BAföG-Stelle meine Einkommensunterlagen (Berechnungszeitraum 2007) übersandt und von dort auch nichts mehr gehört.


    Nun habe ich ein Einschreiben der Zwillinge erhalten, in dem Sie schreiben


    „leider hat sich zu Beginn des aktuellen Wintersemesters etwas an den aktuellen BaföG-Zahlungen geändert. Der Höchstsatz von 584 Euro monatlich wurde auf 539,00 Euro reduziert. Aus den jeweiligen Bescheiden über die Ausbildungsförderung geht nun hervor, dass der Fehlbetrag von jeweils 45,23 Euro dem Vater angerechnet wird. Wir bitten ab 01.09. um Überweisung von jeweils 45,23 an nachfolgende Konten…“


    Mein 16jähriger Sohn hat eine Ausbildung zum 01.09. begonnen (530 Euro brutto), meine 12jährige Tochter besucht die Schule; ich habe seit Anfang des Jahres Kurzarbeit und weit nicht mehr das Einkommen, das ich 2007 hatte.


    Ist es richtig, dass ich nun monatlich den fehlenden Betrag zum BAföG an die Studierenden überweisen muss? Beim Rumsuchen im Netz bin ich auf einen Bedarf von 640 Euro gekommen, der würde mit BAföG und Kindergeld doch erreicht werden?


    Vielen Dank für eure Hilfe.


    Freundliche Grüße
    Maxo