Beiträge von kapi13

    Hallo zusammen,


    ich habe in meinem Bafög Antrag ordnungsgemäß meine Eigentumswohnung als Vermögen angegeben und dagegen die noch bestehenden Hypothekenschulden gestellt. Ich habe allerdings vergessen zu beantragen, die Eigentumswohnung nach der Härtefallregelung nicht dem Vermögen zuzurechnen.


    Die Wohnung ist 56 qm groß und von mir selbst bewohnt (1. Wohnsitz).


    Kann ich nachträglich (ich habe noch keinen Bafög-Bescheid erhalten) den Härtefallantrag stellen und falls ja, gibt es dafür einen Vordruck oder geht das formlos?


    Eine weitere Frage:
    Ich habe am Studienort aufgrund der Entfernung vom 1. Wohnsitz ein Zimmer gemietet und die Mietkosten dafür in meinem Antrag auch angegeben. Falls der Härtefallantrag für meine Eigentumswohnung durchgehen sollte kann das Bafög-Amt die Anerkennung der Mietkosten für das Zimmer ablehnen und das Bafög entsprechend kürzen?


    Vielen Dank für eine Antwort!

    Hallo zusammen,


    bevor ich meine Frage stelle kurz die Situation:


    Alter: 28 Jahre
    09/02 - 08/05 FH-Studium, Abschluss Bachelor (36 Mon.)
    04/06 - 07/07 Angestelltentätigkeit (16 Mon.)
    08/07 - 12/07 arbeitslos mit ALG 1 (5 Mon.)
    01/08 - 12/08 selbständig mit Gründungszuschuss (12 Mon.)
    01/09 - 06/09 arbeitslos mit ALG 1 (wegen freiwilliger AL-Versicherung in der Selbständigkeit)(6 Mon.)


    Geplant ist ein Masterstudiengang, der nur mit elternunabhängiger Förderung finanziert werden kann.


    Nun zu meiner Frage: Während der Zeit der Angestelltentätigkeit und auch während der Zeiten der Arbeitslosigkeit war das Einkommen / ALG 1 hoch genug, um die vorgegebenen Mindestwerte zu erreichen.
    Während der Zeit der Selbstständigkeit betrug das durchschnittliche monatliche Einkommen aus Gewerbetätigkeit nur 570 Euro. Daneben wurde aber von der BA für Arbeit ein Gründungszuschuss in Höhe von ca. 580 Euro gezahlt, so dass das Gesamteinkommen deutlich über dem erforderlichen Wert lag. Zählt dieser Gründungszuschuss zum anrechnungsfähigen Einkommen, da er ja quasi eine befristete Weiterzahlung des ALG 1 ist oder muss das lebensunterhaltssichernde Einkommen aus eigener Tätigkeit generiert werden?


    Danke für eine Antwort.