Beiträge von Theo

    Laut Krankenkasse wurde der Betrag damit begründet, das ich Privat versichert bin.


    Stimmt, hatte ich nicht dran gedacht.

    In dem Fall wird euer Einkommen addiert und durch 2 geteilt, um ihr beitragspflichtiges Einkommen zu ermitteln. Für evtl. vorhandene Kinder gibt es Freibträge.

    Aber wenn ich anhand des genannten KV-Beitrags euer gemeinsames Einkommen zurückrechne, verstehe ich immer weniger, warum die Ausbildung deiner Frau am KV-Beitrag scheitern könnte. Es müsste doch genug Einkommen vorhanden sein.


    Auf den BAföG-Unterhaltsbedarf wird das Einkommen des Ehepartners angerechnet.

    Habt ihr ausgerechnet, wieviel Aufstiegs-BAföG deine Frau erhalten würde? Ich denke, den Höchstsatz wird sie nicht erhalten und wenn ihr schon durch den KV-Beitrag in Probleme kommt ...


    Vielleicht wäre hier eine umfassendere Beratung nötig, auch im Hinblick auf eure steuerlichen Möglichkeiten.

    Der Mindestbeitrag (Monatseinkommen unter 1.038,33 €) für freiwillig Versicherte in der GKV liegt bei ca. 190 € (KV+PV).

    Wenn deiner Frau - während der Ausbildung - einen Beitrag von +300 € zahlen muss, dürfte sie entsprechendes Einkommen haben.

    Fraglich, ob dann überhaupt Anspruch auf Aufstiegs-BAföG besteht.

    Die Kassenbeiträge sind wohl in voller Höhe selbst zu tragen, über 300€.


    Ist sie auch privat versichert oder warum ist ihr Beitrag so hoch?


    Zum Aufstiegs-BAföG kann ein Kranken- und Pflegeversicherungzuschlag in Höhe von 86 € gezahlt werden (§ 10 Abs. 2 AFBG i.V.m. § 13a BAföG).

    Den Rest müsst ihr leider selbst finanzieren.

    Betreuungszeiten, neben denen gleichzeitig eine nach dem BAföG förderungsfähigen Ausbildung betrieben wird, werden nicht berücksichtigt.

    Der Vorklasse der BOS Bayern wird elternabhängig gefördert (vgl. Tz 2.1.13 BAföGVwV). Es sei denn, deine Tochter erfüllt die Voraussetzungen für elternunabhängige Förderung nach § 11 Abs. 3 BAföG.


    Da meine Tochter 2 Kinder hat, war sie vor Beginn der schulischen Erstausbildung 4,5 Jahre in Elternzeit.

    Aber es gibt doch diese 5 Jahresfrist mit Kindererziehung bei elternunabhängigen Bafög ????


    Ja, aber wenn es bei deiner Tochter nur 4,5 Jahre sind, erfüllt sie die o.g. Voraussetzung nicht. War sie vor der Kindererziehung berufstätig?


    Anspruch auf ALG I besteht, wenn du in den letzten 2 Jahren mind. 12 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt warst (§§ 142, 143 SGB III).

    Das scheinst du zu erfüllen.


    Melde dich innerhalb von 3 Tagen bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend (§ 38 Abs. 1 SGB III).


    Da dein ALG I-Anspruch ein vielfaches höher sein dürfte, als Wohngeld, gehe ich auf die eigentliche Frage nicht mehr ein.

    Gibt es da konkrete vorgegebene Zeitfenster?


    Nein, Unterhalt sind immer Einzelfallentscheidungen.

    Verweigerst du die Unterhaltszahlungen, da z.B. dein Sohn bereits berufstätig war, kann dein Sohn einen Antrag auf Vorausleistung (Formblatt 8, für Informationen zur Vorausleistung siehe Link oben) stellen. Du wirst dann vom BAföG-Amt angehört und kannst deine Gründe erläutern.

    Den Ausgang des Verfahrens kann dir niemand 100-prozentig vorhersagen.


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    Tätigkeiten

    13.02.2014-31.08.2015

    05.12.2016-31.08.2017

    = 28 Monate Erwerbstätigkeit (vorausgesetzt, sein Brutto betrug 2014/15 mind. 716 € und 2016/17 mind. 780 €)


    01.11.2016-04.12.2016

    01.07.2018-30.09.2018

    Hat dein Sohn in diesen Zeiten mind. 649 € ALG I bezogen, zählen diese Monate ebenfalls zur Erwerbstätigkeit im Sinne des § 11 Abs. 3 BAföG.


    D.h., ausreichend Einkommen vorausgesetzt, fehlten deinem Sohn nur noch wenige Monate Erwerbstätigkeit, um Anspruch auf elternunabhängiges BAföG zu haben.

    Warst du vor den 10 Monaten berufstätig?

    Wie hoch ist das Bruttoeinkommen deiner Frau?

    Zahlt ihr bei den Minijobs Rentenversicherungsbeiträge oder habt ihr auf die Versicherungspflicht verzichtet?

    Wie alt sind die Kinder?

    Wie hoch ist die Miete ohne Heiz- und Warmwasserkosten?

    Welche Mietstufe hat eure Stadt?

    Ist dies eine Maßnahme nach § 51 Abs. 3 SGB III (§ 53 SGB III), kann sie mit BAB gefördert werden.


    Trifft dies nicht zu, wäre § 2 Abs. 1a BAföG wieder im Bild. Siehe meine Antwort oben.


    Im Zweifel müsste die Tochter bei Ihrem Berufschulzentrum nachfragen, welche Förderung in Frage kommt. Oft finden sich auch Informationen auf den Internetseiten der Schulen.

    Auch werden wohl nur die 390 € max Kaltmiete berechnet


    Kaltmiete inkl. Betriebskosten, aber in Mietstufe III max. 390 €


    erscheint mir recht wenig.


    Bekommst du jetzt deutlich mehr? An deinem Einkommen ändert sich doch nichts, oder?


    Brutto: 1090,60 €

    Netto : 840,00 €


    Hast du besondere Abzüge? 840 € netto erscheint mir zu gering.


    Bist du unter 25?

    Welche Schule besucht deine Tochter? Welche Ausbildung absolviert sie?


    Reicht dem Amt der Grund warum sie in einer eigenen Wohnung wohnt?


    In Bezug auf das BAföG-Amt reicht es leider nicht.

    Besucht deine Tochter eine Ausbildungsstätte nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BAföG zählt nur, ob von der Wohnung der Eltern aus eine entsprechende zumutbare Ausbildungsstätte nicht erreichbar ist (§ 2 Abs. 1a Satz 1 Nr. 1 BAföG).

    Andere Gründe als die räumliche Entfernung, etwa ... unzureichende Wohnverhältnisse, Gefährdung durch Umwelteinflüsse oder besondere soziale oder medizinische Betreuungsbedürftigkeit erfüllen diese Voraussetzungen nicht.

    siehe Rz 2.1 a.1 bis 2.1 a.20 BAföGVwV


    Besucht deine Tochter eine Ausbildungsstätte nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 bis 6 BAföG könnte Anspruch auf BAföG bestehen. Es wäre allerdings abhängig vom Einkommen der Eltern.


    Oder läuft sie jetzt Gefahr nur mit ihrem Kindergeld da zu stehen.?


    Naja, vorrangig sind die Eltern unterhaltspflichtig.

    Könnt ihr keinen Unterhalt leisten und besteht kein Anspruch auf BAföG, könnte deine Tochter ALG II beantragen (beachtet § 22 Abs. 5 SGB II).

    Ergibt das für irgendjemand einen Sinn?


    Ja, wenn man sich etwas mit dem BAföG-Verfahren und im Unterhaltsrecht auskennt.


    Mein Sohn ist diesen Weg gegangen und hat elternunabhängiges Bafög beantragt.


    Dein Sohn kann nur BAföG beantragen, ob er elternunabhängig gefördert werden kann, entscheidet das BAföG-Amt.


    Aus deinem Beitrag ist keine Erwerbstätigkeit deines Sohnes ersichtlich. Ich vermute daher, dass er die Voraussetzungen für elternunabhängiges BAföG nach § 11 Abs. 3 BAföG nicht erfüllt.


    Bafög-Bescheid vor, in welchem mein Einkommen voll angerechnet wird, d.h. ich voll unterhaltspflichtig sein soll


    Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass im BAföG-Bescheid über die Unterhaltspflicht entschieden wird bzw. der zu zahlenden Unterhalt festgesetzt wird.


    Der zu zahlende Unterhalt wird allein aufgrund der familienrechtlichen Berechnung ermittelt. Die ausgewiesenen Unterhaltsbeträge im BAföG-Bescheid sind nicht relevant.


    gleichzeitig sei der Kindsvater (mein Ex-Mann) nicht mehr unterhaltspflichtig.


    Auch der Vater ist unterhaltspflichtig. Es wäre aber möglich, dass er nicht leistungsfähig ist.


    Kann man und sollte man gegen einen solchen Bescheid Widerspruch einlegen?


    Kann man? Ja.

    Sollte man? Nur, wenn der Bescheid einen Fehler enthält.


    ... keinen Anspruch auf Unterhaltszahlung mehr haben ...


    Die Unterhaltspflicht der Eltern ist mit dem Abschluss einer Erstausbildung ausnahmsweise noch nicht erfüllt, wenn ... die auszubildende Person mit Hochschulreife nach einer praktischen Ausbildung (Lehre, Volontariat) ein Hochschulstudium aufnimmt und dieses mit den vorangegangenen Ausbildungsabschnitten in einem engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang steht. Dies gilt bei einem kontinuierlich aufeinander aufbauenden Ausbildungsverlauf auch dann, wenn die Fachhochschul-/Hochschulreife erst nach der praktischen Ausbildung (z. B. durch den Besuch einer Fachoberschule) erworben wird (Rz 37.1.14 Buchstabe d BAföGVwV).

    siehe auch Studis online: Unterhalt von den Eltern


    Zahlen die Eltern keinen Unterhalt, kann dein Sohn Vorausleistung nach § 36 BAföG beantragen. Dann (und erst dann!) prüft das BAföG-Amt, ob die Eltern (noch) unterhaltspflichtig sind.

    Dieser Schritt, sollte gut überlegt werden. Besteht ein Unterhaltsanspruch, holt sich das BAföG-Amt das vorausgeleistete Geld von den Eltern (hier vermutlich von dir, wenn der Vater zu wenig verdient) zurück.

    Mein Stiefvater ist Tod


    Hast du bis zu seinem Tod mit deinem Stiefvater in einem Haushalt gelebt, besteht evtl. Anspruch auf Halbwaisenrente.


    meine Mutter lebt in Ausland. ( Kaum Kontakt mit Mutter, zahlt auch nichts)

    Deswegen bekomme ich auch kein Kindergeld oder sonstige.


    Was ist mit deinem leiblichen Vater?

    Wie alt bist du?


    Ich beginne diesen Sommer meine schulische Ausbildung....


    Hast du während der Ausbildung Anspruch auf BAföG? Wenn nein, warum nicht?


    Habe ich Anspruch auf Wohngeld?


    Wie hoch ist dein Einkommen? Ist evtl. Vermögen vorhanden?