Beiträge von Theo

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    dann hätte ich praktisch gar nichts mehr.


    Doch du hättest dann 1.000 € netto plus 204 € Kindergeld und dein Partner weiterhin Grundsicherung.


    Zitat

    dann nur Anspruch auf 70 Euro. Durch die Gehaltserhöhung kriege ich ab zur Zeit 50 Euro mehr, also hätte ich nur Anspruch auf 10 Euro


    70 € minus 50 € sind 20 €

    Zudem schreibst du oben "ab Juni dann Brutto so 50 Euro mehr".


    Ich kann nur das berücksichtigten, was du hier geschrieben hast. Wenn diese Angaben falsch waren, ist es natürlich auch meine Antwort.


    Zitat

    also die von der Wohngeldstelle meinte, ich und mein Sohn könnten Wohngeld beantragen, mein Partner nicht wegen der Grundsicherung.


    Dann stell den Antrag.

    Du kannst ja gern nochmal schreiben, wie es ausgegangen ist.

    Hallo,


    wie setzt sich euer Vermögen zusammen?

    Habt ihr eine selbst genutzte Immobilie? Wenn ja, wie viel Vermögen bleibt, wenn ihr deren Wert abzieht?


    Zitat

    Ich bin verheiratet - wir beziehen kein Einkommen und haben monatliche Fixkosten von ca. 3000.00 € (Miete, Ernährung, Versicherungen...).


    Deine Frau hat kein Einkommen?

    Habt ihr Kinder?


    VG

    Zitat

    habe auf meinem Zeitkonto viele Minusstunden. Der Arbeitgeber erlaubt es mir auf Wunsch diese Minusstunden zurück zu bezahlen, indem er einen Teil meines Gehaltes einbehält.


    Hallo,


    bei Sozialleistungen gilt grundsätzlich, dass Schulden nicht berücksichtigt werden.


    Wie sind die Minusstunden entstanden? Evtl. ist dies ein arbeitsrechtliches Problem, kein sozialrechtliches.


    Zitat

    Wird Wohngeld abschließend berechnet


    Wohngeld kann nach den in § 27 WoGG genannten Voraussetzungen neu berechnet werden.

    Wenn sich im laufenden Bewilligungszeitraum dein Gesamteinkommen (§ 13 WoGG) um mehr als 15 Prozent verringert und sich dadurch das Wohngeld erhöhen würde, kannst du eine Neuberechnung beantragen. Eine monatliche Korrektur erfolgt, anders als beim ALG II, allerdings nicht.


    VG

    Hallo,


    es besteht kein Anspruch auf Wohngeld + Kinderzuschlag, da dein Einkommen zu hoch ist.

    Ich habe zu deinem Einkommen 220 € Unterhalt für deinen Sohn hinzugerechnet.


    Erhältst du für deinen Sohn keinen Unterhalt, könntest du Unterhaltsvorschuss beantragen.

    Dieser ist vorrangig vor allen anderen Sozialleistungen.


    VG

    Dir müssen nach Abzug der Sozialversicherung und der Miete rund 432 € (ALG II-Regelbedarf) für den Lebensunterhalt verbleiben (sgn. Plausibilitätsprüfung).

    Die Wohngeldstelle hat einen kleinen Ermessensspielraum, so dass dieser Betrag leicht unterschritten werden kann, wenn die Angaben insgesamt plausibel sind.


    Wie hoch ist dein Einkommen derzeit und woraus setzt es sich zusammen?


    Zitat

    Und wie viel darf ich höchstens verdienen dürfte?


    Das kann man nicht genau sagen, da hier viele Faktoren eine Rolle spielen.

    Wohngeld ist keine fester Betrag, sondern hängt von der Höhe deines Einkommens ab.


    Ganz grob dürfte deine Höchsteinkommensgrenze bei ca. 950-1.000 € brutto liegen.

    Hallo,


    ist dein Partner über seine Eltern familienversichert?


    Wenn ja, könnte mit den genannten Zahlen Anspruch auf Wohngeld + Kinderzuschlag bestehen.

    In der Summe ist es aber evtl. weniger als ALG II + Grundsicherung.


    Wenn nein, besteht kein Anspruch da euer Einkommen zu gering ist.

    Wohngeld könnt ihr nur gemeinsam Wohngeld beantragen (Haushaltsmitglieder, § 5 WoGG).

    Eine Aufteilung in, du und euer Sohn Wohngeld + Kinderzuschlag, dein Partner Grundsicherung, ist nicht möglich.

    Die Grundsicherung deines Partners würde wegfallen, er müsste die Beiträge zur KV/PV selbst tragen, wodurch ihr wieder bedürftig im Sinne von SGB II/SGB XII werden würdet. Ergebnis: Kein Anspruch auf Wohngeld und Kinderzuschlag.


    Zitat

    also würden wir ab Juni gar kein Hartz 4 Anspruch mehr haben oder nur unter 10 Euro.


    Grob überschlagen, dürfte dein ALG II Anspruch auch ab Juni höher als 10 € sein.


    VG

    Hallo,


    ich kann dir leider keinen Ratschlag geben.

    Die Bearbeitung deines Antrages liegt allein beim BVA, darauf hast du keinen Einfluss.


    Aus Erfahrung weiß ich aber, dass Anrufe, Mails und Briefe die Sache nicht beschleunigen - eher im Gegenteil.

    Solange der Sachbearbeiter telefoniert oder Mails liest, kann er keine Anträge bearbeiten.

    Du hast nur alle paar Wochen angerufen, aber du bist nicht allein. Das potenziert sich.

    Wenn jeder (ehemalige) BAföG-Bezieher in den vergangenen Monaten nur einmal angerufen hat, sind wir schon bei mehreren zehntausend Anrufen. Dann jeder noch einen Brief, zwei Drängelmails ...

    Entweder reagieren die Sachbearbeiter dann irgendwann gar nicht mehr darauf oder das System kommt zum Erliegen.


    Du hast die Bestätigung, dass dein Antrag eingegangen ist. Jetzt kannst du nur noch warten.


    VG

    Hallo,


    es könnte Anspruch auf Wohngeld + Kinderzuschlag bestehen.

    Vorausgesetzt die Miete ist für euren Wohnort angemessen, käme auch ALG II in Frage und wäre ggf. sogar höher.


    Zitat

    werden die Zuschläge beim Wohngeld mitgerechnet?


    Ja.


    Zitat

    Meine Frau hat durch die Corona Krise ihren 450 Euro Job verloren.


    Auch bei Minijobs sind Kündigungsfristen einzuhalten.


    VG

    Hallo,


    das BVA hat aufgrund der Gesetzesänderung in 2019 seit Monaten mit erhöhtem Anruf- und Antragsaufkommen zu kämpfen. Corona hat nochmal eins draufgesetzt.


    BVA schrieb:

    Corona-Virus: Auswirkungen auf Erreichbarkeit und Bearbeitungszeiten im BAföG-Bereich

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Ausbreitung des Corona-Virus hat leider auch Auswirkungen auf die Arbeitsabläufe bei der BAföG-Bearbeitung:

    • Es kann zu erheblich längeren Bearbeitungszeiten kommen. Bitte helfen Sie uns, indem Sie von Sachstandsanfragen absehen und Ihre Anträge und Unterlagen möglichst nur noch über das BAföG-online-Portal übersenden.
    • Bis auf Weiteres können wir Ihnen aufgrund der Entwicklungen bei der Verbreitung des Corona-Virus leider keinen Vor-Ort-Service mehr bieten.
      Bitte nutzen Sie für Ihre Fragen zum BAföG die Möglichkeit der Kontaktaufnahme im Fußbereich dieser Internetseite bzw. über das BAföG-online-Portal. Auch die BAföG-Hotline steht Ihnen zur Verfügung. Aufgrund der hohen Auslastung wird es uns aber leider nicht möglich sein, jeden Ihrer Anrufe persönlich entgegenzunehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
    Dinh schrieb:

    Am 31.03.2020 wird die nächste vierteljährliche Rate (861,00 Euro) fällig.

    Mit wenigen Renten, Minijob erhalte ich der Zeit auch Grundsicherung.


    Hat das BVA eine Einzugsermächtigung? Wenn ja, versuch morgen dort jemanden telefonisch zu erreichen und die Abbuchung zu stoppen. Vielleicht sind die Abbuchung dort im System auch bereits gesperrt, bis über deinen Freistellungsantrag entschieden wurde. Wird abgebucht, kannst du bei der Bank eine Rückbuchung veranlassen.

    Hast du Daueraufträge, die um den 31.03. ausgeführt werden? Wenn ja, stoppe sie und überweise das Geld ein paar Tage später selbst.

    Wenn du weist, dass um den 31.03. Beträge von deinem Konto abgebucht werden, nimm Kontakt zu den Gläubigern auf und versuch die Zahlungen ein paar Tage nach hinter zuschieben.

    Es ginge ja nur um wenige Tage, bis die Rückbuchung von der BVA da ist. Das ist ggf. viel Arbeit, aber besser als hohe Gebühren für Rücklastschriften zu zahlen.

    Du müsstest heute oder morgen aktiv werden. Spätestens ab dem 27.03. kannst weder du Daueraufträge ändern, noch deine Gläubiger Abbuchungen stoppen.


    Müsstest du den Betrag überweisen, wirst du es darauf ankommen lassen müssen und am 31.03. nicht zahlen. Daueraufträge etc. musst du dann nicht ändern.


    Natürlich ist bei beiden Varianten mit Mahnungen von der BVA zu rechnen, aber wenn du die 861 € nicht hast, kann ich dir leider im Moment nichts anderes empfehlen.


    Dinh schrieb:

    kann ich jetzt Restschuldenerlass beantragen?


    Leider nein. Das Wahlrecht für Altschuldner ist am 02.03.2020 abgelaufen.


    VG

    Zitat

    nun habe ich gelesen das evtl. die Möglichkeit besteht Mietzuschuss zu beantragen wenn BAB nicht ausreicht. Stimmt das ?


    Der Mietzuschuss nach § 27 SGB II wurde bereits zum 01.08.2016 abgeschafft.

    Anspruch auf ALG II haben Auszubildende in der Regel nicht.

    Hat eure Tochter dem Grunde nach Anspruch auf BAB, ist sie auch vom Wohngeld ausgeschlossen.

    Hier kennt sich leider niemand aus. Wie du vielleicht schon gesehen hast, sind ja auch nur drei-vier Antworter da und wir haben andere Themenschwerpunkte.


    Hast du deine Frage mal bei Studis Online gestellt? Dort sind deutlich mehr User aktiv.

    Hallo,


    Wie hoch ist dein Brutto- und dein Nettoeinkommen (derzeit und ab Juni)?

    Wie alt ist euer Sohn?

    Wie hoch sind eure Kaltmiete, Heiz- und Nebenkosten (bitte getrennt)?

    Welche Mietstufe hat euer Wohnort?


    VG

    Hallo,


    wie hoch sind deine Kaltmiete, Neben- und Heizkosten (getrennt)?

    Wie alt bist du?

    Wie bist du krankenversichert?

    Hast du dich bei deinem Minijob von der rentenversicherungspflicht befreien lassen?

    Verdienst du jeden Monat 450 €, oder auch mal weniger?

    Wie hoch ist dein Wohngeld derzeit?


    VG