Beiträge von Sascha-Maria

    Grundsätzlich plediere ich nach wie vor dafür, dass Azubis angemessen vergütet werden und ca. 500€ raus bekommen, wovon man einiger Maßen leben kann. So viel bekommen die meisten Azubis im Moment nicht und sind auf die Hilfe anderer (leider) angewiesen.


    Sicherlich gibt es Eltern, die 3000€ verdienen, aber es gibt bestimmt auch Menschen, die 3000€ verdienen aber gar keine Kinder haben und alles selber verjubeln können. Warum sollte nicht jeder einen Teil für die jungen Menschen zahlen, ganz egal wessen Kinder das sein mögen? Diese jungen Menschen sind Fachkräfte, die allen zu Gute kommen. Auch den Kinderlosen.

    Ich wohnte in einer WG und habe diese 300€ bezahlt. In Köln sind die Mieten so teuer und das obwohl man echt ne kleine Wohnung war, ohne Balkon oder Badewanne oder sonst was. Also echt kein Luxus, sondern reines "irgendwo muss ich ja wohnen".
    Woanders bekommt man sicher günstiger Wohnungen. Aber darum gehts mir dabei nicht. 500€ finde ich ne gute Vergütung; davon kann man schon leben.


    Sicherlich sind Eltern für ihre Kinder verantwortlich, aber sobald diese arbeiten, sollten sie auf eigenen Beinen stehen können. Das wollen die Kinder ja auch selbst.


    Den Steuerzahler belasten... Auf mich kommen keine 400€ monatlich zu, wenn ein Azubi plötzlich Hilfe beantragt. So groß ist die Last für den einzelnen nicht, wenn jeder mitträgt und der Azubi wird nach den drei Jahren auch mittragen, wenn andere Azubis Hilfe brauchen. Solidarprinzip eben. Im Endeffekt profitiert der Steuerzahler davon, wenn junge Menschen sich ausbilden lassen, weil sie nachher mehr verdienen und mehr Steuern zahlen können und Deutschland hat mehr Fachkräfte.

    Das meine ich ja. Wer schnorrt sich schon gerne bei den Eltern durch, wenn die Schulzeit vorbei ist? Ab 18 hat man das Gefühl erwachsen zu sein; dann will man seinen Eltern auch nicht mehr auf der Tasche liegen... Was macht man also? Man sucht sich eine Ausbildung, arbeitet 40h die Woche und... Soll seinen Eltern weiterhin auf der Tasche liegen? Is echt doof.


    Oder man hat halt noch einen Job neben der Arbeit, aber ganz ehrlich... Ich würde sterben, müsste ich neben der Ausbildung noch einen Job ausüben, bei dem dann Samstag und Sonntag drauf gehen. Irgendwann muss man sich doch auch mal entspannen. Oder man schmeißt halt die Ausbildung, weil man so nicht leben kann (macht einen doch auf Dauer kaputt), und dann arbeitet man stattdessen in einem Supermarkt an der Kasse. Davon kann man dann sein Leben finanzieren...


    Ich bin bei sowas immer hin und her gerissen (typisch Frau), weil ichs ungerecht finde, dass einige Leute Ausbildungsbeihilfe bekommen und andere nicht. Und wieder andere bekommen nicht mal eine Vergütung, sondern müssen für die Ausbildung noch zahlen. Alle arbeiten sie und jeder lebt unterschiedlich gut.
    Es mag eine nette Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt sein, wo auch alle unterschiedlich verdienen. Nur sollte es eine Mindest-Azubi-Vergütung geben, von der man eine günstige Wohnung und seine Nahrung bezahlen kann. Ich rede ja nicht von Luxus.


    In meinen Augen macht es schon einen Unterschied, ob ich meine Eltern belaste oder die Steuerzahler. Ich weiß, dass es weh tut, wenn man sieht, wie viele Steuern man zahlt. Aber diese Steuern zahlen ja auch alle Eltern gleichermaßen. Und wenn die Betriebe Azubis schlecht vergüten, sodass sie davon nicht leben können, soll das doch nicht alleine an den Eltern hängen bleiben.

    Dieses ganze Problem gäbe es gar nicht, wenn man Azubis vernünftig vergüten würde... 350€? - Davon kann man nicht leben. Aber man hat 40 Stunden die Woche dafür gearbeitet. ...frustrierend... Man arbeitet schließlich, um Leben zu können. Lehrjahre sind keine Herrenjahre, das ist schon klar, aber das Geld könnte ja wenigstens noch für was zum Essen reichen.

    Wir beantragen das Wohngeld für ab Oktober, weil wir dann beide studieren. Wir haben bisher noch keinen Nebenjob oder ähnliches. Also gar kein Bruttoeinkommen. Aber wir werden auch Bafög beantragen.


    Wohngemeinschaft, Partnerschaft... Naja, ich habe mal in einer Wohngemeinschaft gewohnt und es war genauso. Jeder hat halt seinen eigenen Krempel und auch sein eigenes Konto. Wir kaufen nicht mal Essen zusammen, weil mein Freund Vegetarier ist und ich kein Gemüse mag *lach*. Aber ich weiß schon, sowas ist halt eine Formalität, die schon richtig sein muss. Also korrigiere ich das noch.

    Ich hab nen Freund und keine Freundin ;-)


    Hm... Hab jetzt Wohngemeinschaft geschrieben. Ich fand "ich bin mit ihm zusammen" klang komisch. Mal schaun... Im Prinzip isses ja eigentlich das gleiche. Vielleicht schick ich einfach noch mal nen Brief hinterher. Nachher hängen sie sich an dem einen Wort auf.

    Ich glaube, Eltern sind bis Ende der zweiten Ausbildung oder bis zum 25. Lebensjahr Unterhaltspflichtig... Aber anscheinend ist das doch nicht so. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 350€ Verdienst zu viel sein sollen (Ich hab mehr rausgehabt und BAB bezogen). Es muss also am Verdienst deiner Eltern liegen.

    Da du erst 21 Jahre alt bist, bekommst du ja immerhin Kindergeld; dann hast du schon mal noch was zu den 400€ drauf...
    Je nach dem wie weit deine Wohnung von der deiner Eltern entfernt ist, bekommst du - im BAB enthalten - vielleicht eine Heimfahrt pro Monat spendiert. Das hat mich sehr gefreut, da man doch so viel für die Bahn ausgibt und trotzdem oft noch nach Hause zur Familie und zu Freunden will.


    Allerdings denke ich, dass BAB und Bafög ähnlich berechnet wird. Wenn du keinen Bafög-Anspruch hast (weil deine Eltern vielleicht zu viel verdienen), gibts wahrscheinlich auch kein BAB.

    Hallo,


    ich sitze gerade über dem Antrag und bin beim Punkt "Verwandtschafts- bzw. Partnerschaftsverhältnis" mit dem Antragssteller.
    Wir sind ganz normal zusammen. Ein >Pärchen< eben. Aber nicht verheiratet oder in ner (eingetragenen) Lebensgemeinschaft. Eigentlich trifft es ja "WG" am besten, aber das kann man wahrscheinlich nich einfach schreiben, wenn man zusammen ist - hab ich mal gehört.


    Liebe Grüße
    die Sascha-Maria

    Huhu,


    als ich nach Köln zog, musste ich meinen Hauptwohnsitz auch umschreiben lassen, aber das wirkte sich nicht aufs Kindergeld aus. Das bekam ich trotzdem weiterhin bzw. meine Mutti bekam es und hats mir dann immer überwiesen.


    Ich war 18-21 Jahre alt und in Ausbildung.


    Liebe Grüße
    die Sascha-Maria

    Hiho,


    ich habe auch BAB bekommen, als ich 2007 meine Ausbildung begonnen hatte. Ich habe eine eigene Wohnung gehabt (ca. 300€ Miete im Monat) und meine Ausbildungsvergütung war ähnlich hoch, wie in den beiden hier beschriebenen Fällen.


    Und ja: Ich bekam trotzdem Kindergeld.
    Ich weiß nicht, wie weit ihr von zu Hause wegwohnt? In meinem BAB waren z.B. 120€ für eine Heimfahrt enthalten (Agentur für Arbeit hatte mir eine Bahncard50 bezahlt; deshalb die "günstige" Heimfahrt). Und dann wurde - glaube ich - pro Schultag nochmal irgendwie 6€ angerechnet...


    Jedenfalls denke ich schon, dass es bei euch auch mit dem Kindergeld klappen wird! ;-)

    Hallo,


    ich habe meinen BAB-Antrag meistens von Mutti machen lassen, aber soweit ich weiß, kannst du das Ausbildungsende da eintragen (ganz genaues Datum). Dann bekommst du monatlich dein BAB überwiesen. Falls du eher fertig wirst oder du umziehst oder oder... musst du natürlich immer auch die Agentur für Arbeit informieren.


    Liebe Grüße
    Sascha-Maria

    Ich denke mal, dass nur rein schulische Ausbildungen mit Bafög gefördert werden können. Meine Schwester macht nämlich so eine und bekommt es.


    So wie du schreibst, handelte es sich bei dir um eine normale Ausbildung. Die wird nicht durch Bafög gefördert, aber es gibt dafür die Möglichkeit zur Förderung durch BAB (Berufsausbildungsbeihilfe). Das habe ich z.B. bezogen.

    Hallo zusammen,


    ich bin nach dem Abitur 600km von zu Hause weggezogen und habe hier meine Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht. Dafür bekam ich auch BAB.
    Die Ausbildung habe ich abgeschlossen und nun möchte ich ab Oktober studieren. Gestern bekam ich von den Unis Bescheid; ich bin angenommen. Achja: Die Uni befindet sich auch hier, wo ich jetzt wohne. Und ich bin 21 Jahre alt.



    1., Habe ich Anspruch auf Bafög (Ich habe Bedenken, weil ich schon während der Ausbildung BAB bezog)?


    2. Wann beantrage ich Bafög? Ich wollte es jetzt direkt beantragen, weil ich an meiner Wunschuni angenommen wurde und auf jeden Fall da studieren werde. Eine Freundin meinte, man kann es erst nach dem Einschreiben beantragen. Das wäre erst am 20. September! und am 1. Oktober beginnt das Studium...


    Danke im Voraus für eure Antworten :-)