Beiträge von Sascha-Maria

    Das weiß ich nicht. Meine Mutti bezieht ja das Kindergeld und nicht ich, deswegen hat sie auch den Antrag gemacht. Und er wurde abgelehnt, was mich auch nicht verwundert hat. Jetzt zum Beispiel arbeite ich ja und brauche das Kindergeld nicht, wogegen ich es in der Ausbildungszeit echt nicht hätte missen wollen.

    Stimmt, Hoppel. Jetzt sehe ich, dass du das tatsächlich schon geschrieben hattest. Immerhin: Doppelt hält bekanntlich besser! Nur denke ich nicht, dass es wirklich ne Rolle spielt, wie lange man schon zusammen wohnt; egal obs da steht oder nicht. Man kann es trotzdem versuchen.

    Zur Bedarfsgemeinschaft fand ich eben noch:


    "Unter Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft ist das Zusammenleben von Part-nern in einem gemeinsamen Haushalt zu verstehen, wobei nach verständiger Würdigung der wechselseitige Wille anzunehmen ist, Verantwortung füreinander zu tragen und für-einander einzustehen. Dies wird vermutet, wenn Partner länger als ein Jahr oder mit einem gemeinsamen Kind zusammenleben oder Kinder oder Angehörige im Haushalt versorgt werden oder Partner befugt sind, über Einkommen oder Vermögen des anderen zu verfügen."
    (aus "Ausfüllhinweise der Bundesagentur für Arbeit zum Antragsvordruck Arbeitslosengeld II")


    Wenn ihr erst zusammen zieht, wohnt ihr ja noch kein Jahr zusammen eigentlich. Deswegen seid ihr erst in einem Jahr eine Bedarfsgemeinschaft. So verstehe ich das.

    Ich war dieses Jahr bis zum 26. Juni in Ausbildung und habe etwa 750€ brutto Vergütung bekommen. Während dieser Zeit bekam ich auch BAB (230€) und Kindergeld.
    Dann wurde ich 3 Wochen arbeitslos und arbeite nun 2 Monate + 2 Wochen für 1840€ brutto... Dann beginnt das Studium, während dem ich bisher noch keinen Verdienst habe.


    Sollte ich mit einer Kindergeldrückzahlung am Ende des Jahres rechnen?


    Liebe Grüße
    eure Sascha-Maria

    Ich will nicht wissen, wie viele Beziehungen schon wegen sowas zerbrochen sind. Aber so ist es halt; und ich kann nachvollziehen, warum man hier keine Leistungen beziehen kann. Es mag ungerecht wirken, aber das ist es halt nicht wirklich.


    Ich wünsche dir und deiner Freundin alles Gute für die Zukunft!

    Soweit ich weiß, hast du keinen Wohngeldanspruch und tatsächlich: Es ist so gedacht, dass deine Freundin dann deinen Mietanteil mittragen muss. Wenn man zusammen wohnt, dann ist man für einander verantwortlich...


    Natürlich ist das >ungerecht<! Aber es liegt an dir, deine Freundin zu entlasten und nicht an anderen. Ich weiß wovon ich spreche, denn ich selber zahle auch viel mehr Miete als mein Freund, weil er so wenig Geld zur Verfügung hat.... Das ist hart und es gibt auch öfter mal Streit deswegen. Ich würde das Geld lieber selber für mich ausgeben. Als Azubi hatte ich schließlich selber nicht viel, aber durch Kindergeld und BAB halt immerhin mehr als er.


    Es bleibt ein persönliches Problem. Wenn du deiner Freundin nicht auf der Tasche liegen willst, musst du arbeiten gehen. Ob du dich nun von deiner Freundin, deinen Eltern oder dem "Staat" (also uns allen) aushalten lässt... ist alles gleich doof. :-/

    Von den 35€ wirst du deine Ausbildung doch ohne Geldsorgen abschließen können - Worüber machst du dir denn Sorgen? Du brauchst doch nun wirklich kein Bafög...

    Okay ;-)


    Gruß zurück und einen schönen Tag!


    PS: Ich finde es übrigens sehr lieb von dir, dass du hier regelmäßig die Fragen beantwortest! Das hilft bestimmt sehr vielen weiter :-)

    (Dann kann man das Geld, was diese Leute zahlen, ja auch den "Kindern" zukommen lassen... Ja, ich weiß. Das kommt ihnen ja zu; nur leider reicht es für sie als Erwachsene in Ausbildung nicht aus.).


    Ach, keine Ahnung... Was kann ein Kind dafür, wenn seine Eltern gut verdienen? Großzügige Eltern sagen vielleicht: "Klar, ich zahl dir alles", aber ich kenne auch ein paar Leute, die halt kein BAB oder Bafög bekommen, weil die Eltern gut verdienen, und sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen müssen. Dann macht man halt zahlreiche Jobs (meine Mitbewohnerin hatte z.B. drei verschiedene Jobs neben der Uni), um leben zu können, aber es wiederspricht meinem Gerechtigkeitssinn, wo doch andere Leute jeden Monat ihr Bafög bekommen und gewissenhaft ihrem Studium nachgehen können.


    Aber was ist schon gerecht? Man wird wohl nie was "gerechtes" finden, weil jeder eine eigene Auffassung hat. Und gerade beim Thema GELD gibts überall und immer so viele Streitigkeit... leider.