Beiträge von Effi

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    Hallo Mally,


    ich kann ja deine Wut verstehen und ich ärgere mich auch viel zu oft darüber, dass ich das Gefühl bekomme, dass die, die sich bemühen nicht unterstützt werden.


    Um auf deine Frage zu antworten: es gibt Nebenjobs, mit denen sich 600 Euro monatlich verdienen lassen und und mit denen Zeit für's Lernen und Leben bleibt.


    Solche Jobs findet man schwer, wenn man keine Ausbildung hat, sprich, wenn Du z.B. Kellnern oder Babysitten gehst.
    Dann dürftest Du immer auf knapp 60 Stunden monatlich kommen, was (je nachdem was Du sonst so machst) recht viel ist.


    Ich bin Heilerziehungspflegerin (also vielleicht vergleichbar zu einer Erzieherin) und habe mir die Ausbildung durch einen solchen 60-Stunden-Job (hauptsächlich an den Wochenenden) (mit)finanziert.
    Da das aber auch nicht so 100%ig "mein Ding" war, studiere ich. Meine Eltern sind in einer ähnlichen Situation wie deine Eltern - können mir also mehr als 100 Euro auch nicht geben.
    So arbeite ich eben selbst.
    Ich lebe und wohne schön - und das ohne fremde Unterstützung.


    Wie Du vielleicht gesehen hast, mache ich mir auch Sorgen darum, wie es weitergeht. Vor allem die Studiengebühren sind eine ziemliche Belastung.


    Ich will dich hier nicht als "Paradebeispiel" belehren,
    aber manchmal regt mich (trotz dass ich's teilweise verstehen kann) dieser allgemeine "ich-kotz-auf-unser-system"-Slang auf.
    Trotz allen Sorgen ist das Meckern auf ganz hohem Niveau.
    Verhungern musst Du bestimmt nicht, schließlich lebst Du ja schon eine ganze Weile auf Kosten anderer.
    Und so wird das auch weitergehen. Und wenn Du dich etwas geschickt anstellst, wird das Ewigkeiten so weitergehen.
    Dass dich das bestimmt nicht glücklich machen wird, lassen deine Worte hier ja erkennen - aber es gehört glaube ich einfach mehr dazu als mit Amokdrohungen und Schwarzmalerei durch's Leben zu hüpfen.


    Die abgebrochene Ausbildung "war nicht so dein Ding..." hätte dir aber viele neue Türen eröffnet.
    Und wenn es "nur" die Finanzierung der zweiten Ausbildung gewesen wäre.


    Ganz ehrlich,
    wenn ich es zu bestimmen hätte.... und dürfte Gelder verteilen... und wenn dass dein Motivationsschreiben gewesen wäre - ich würde dir auch nichts geben.

    Hallo,


    ich hoffe sehr, dass mir jemand helfen kann.
    Ich bin 24 Jahre alt und habe vor zwei Semestern angefangen Psychologie zu studieren.
    Nach meinem Abitur habe ich ein FSJ absolviert.
    Anschließend habe ich eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin gemacht.
    Im dritten Ausbildungsjahr habe ich im Rahmen der Ausbildung Vollzeit gearbeitet und mich mit knapp 1000 Euro Netto selbst finanziert.
    Nachdem ich dann übernommen wurde, habe ich mich mit einer halben Stelle bis März 2009 weiterhin selbst finanziert.
    Dann, seit März 2009 habe ich meine Stelle auf eine viertel-Stelle reduziert, da ich seit Oktober 2008 studiere und Studium & Beruf nicht in dem Umfang schaffen kann.
    Nun finanziere ich mich immer noch selbst, allerdings ist das Geld sehr knapp und an die Finanzierung der Studiengebühren ist überhaupt nicht zu denken.


    Meine Eltern haben genug für sich und aus verschiedensten Gründen haben sie dann doch zuviel, als dass ich normales Bafög bekommen würde - jedoch auch zu wenig um mich mit zu finanzieren.


    Meine Frage, nachdem ich hier einige Paragraphen zum elternunabhängigen Bafög gelesen habe,
    wäre es nicht irgendwie möglich für mich dieses zu bekommen?
    Und wenn nicht heute - dann in einem Jahr?
    Dann hätte ich 2 Jahre nach der Ausbildung gearbeitet,
    ein Jahr in der Ausbildung... und ein FSJ.
    Nebenjobs hatte ich ebenfalls immer.


    Weiß jemand Rat?