Beiträge von Hoppel

    Hallo,

    Und ein geregeltes Einkommen hatten wir ja auch, zwar Wäre es nicht monatlich Abschätzbar aber ein monatliches Einkommen Wäre ja vorhanden.

    Ein geregeltes Einkommen? Das hört sich hier anders

    haben dementsprechend oftmals wenig bzw. gar kein Geld.

    an.


    Mal angenommen, die Wohnung würde 400 € warm kosten, bräuchtet Ihr mindestens ein monatliches Einkommen von über 1.000 €, damit wir über Wohngeld auch nur anfangen, zu reden.

    Immerhin kann man ja nicht auf der Straße wohnen.

    Verlangt auch keiner. Der Denkfehler bei Dir liegt woanders:

    wollen meine Eltern mich (23) & meinen Bruder (21) von zuhause rauswerfen, da meine Eltern uns beide finanziell nicht mehr tragen können

    Deine Eltern können entsprechende Sozialleistungen beantragen.


    Punkt.


    Gruß!

    Hallo,


    ein Wohngeldanspruch setzt ein regelmäßiges Einkommen voraus, was offensichtlich nicht vorhanden ist. Auch ein Anspruch auf ALG II dürfte nicht vorhanden sein, da Ihr noch zur Bedarfsgemeinschaft der Eltern gehört.


    Gruß!

    Hallo,

    da würde natürlich ein fester Rückzahlungstermin ohne Bedingung drin stehen.

    blöd nur, wenn das Amt feststellt, daß

    ein fester Rückzahlungstermin ohne Bedingung

    gar nicht möglich ist. Allein schon deswegen, weil Du nicht weißt (und nachweisen kannst), ob und wann Du irgendwann eine Arbeit findest.

    Wo ist denn da ein Betrug?

    Ehrlich gesagt geht mir das Thema hier ziemlich auf den Keks.


    1. Deine Eltern haben Kindergeld für Dich bekommen, dies aber nicht weiter geleitet. Damit war schon der Anspruch auf das Kindergeld nicht vorhanden.


    2. Nach Deinen eigenen Angaben wurde das Kindergeld für Dich unter einem anderen Namen angelegt und Du konntest jederzeit darüber verfügen. Somit hattest Du Vermögen, welches Du offensichtlich bei dem Bezug von Sozialleistungen nie angegeben hast. Dementsprechend wurden auch Erlöse aus dem Vermögen nicht angegeben.


    3. Du versuchst nun, diese bisher als "Vermögen" bezeichnete Geldsumme als "Darlehen" auszugeben, obwohl auch dies nicht den Tatsachen entspricht.


    Und fragst jetzt ganz ernsthaft

    Wo ist denn da ein Betrug

    Wenn Du nicht selbst erkennen kannst, wie diese Frage zu beantworten ist, hast allein Du ein Problem.


    Wie auch immer: auf solche sinnlosen "Diskussionen" habe ich keinen Bock. Und ich werde Dir garantiert nicht dabei helfen, Sozialleistungen zu erschleichen.


    Gruß!

    Hallo,

    kann ich mir das Geld dann einfach als Darlehen von meinen Eltern auszahlen lassen.

    nein. Mal abgesehen davon, daß es sich um einen Betrugsversuch handeln würde, hast Du den entscheidenden Punkt selbst geschrieben:

    Rückzahlung in bspw. einem Jahr, wenn ich dann voraussichtlich arbeite

    Damit wäre die Rückzahlung von einem unbestimmten Ereignis abhängig und würde also kein sog. "echtes" Darlehen darstellen.


    Mal abgesehen davon - meinst Du nicht, daß sich der Sachbearbeiter mächtig verschaukelt fühlt, wenn Du mit einem angeblichen Darlehen ankommst, nachdem Du ihm vorher etwas von Vermögen und Konto Deiner Eltern erzählt hast? Wie dumm schätzt Du denn einen Sachbearbeiter in einem Wohngeldamt ein?


    Gruß!

    Hallo,

    Witzigerweise wurde ja, als ich gleichzeitig Kindergeld (bzw. Unterhalt) und Wohngeld bezogen hatte, eben jener Unterhalt sogar ohne Nachweis in voller Höhe als Einkommen angerechnet, damit würde es mir dann ja 2x als Einkommen angerechnet.

    nö, nicht "witzigerweise". Es wurde in Kenntnis der Verpflichtung Deiner Eltern ein fiktiver Unterhalt angerechnet. Du hast dagegen nicht protestiert - was auch wenig gebracht hätte.

    Kann ich das nicht in irgendeiner Form der Wohngeldstelle glaubhaft machen

    Nein. Du hättest Dir ja damals das Kindergeld auszahlen lassen können und dadurch mehr Geld zur Verfügung gehabt. Dies hast Du nicht getan, kannst jetzt aber auch nicht den eigentlich fälligen Unterhalt als Vermögen deklarieren.


    Gruß!

    Hallo,

    Jedoch hat mir meine Bearbeiterin heute mitgeteilt:

    die Mitteilung ist richtig und Du kannst da nichts machen.

    Dort wurden in den letzten Jahren (also auch bevor ich Wohngeld bezogen habe) mein Kindergeld angespart

    Nein, es wurde nicht "Dein" Kindergeld anspart. Das Kindergeld ist eine Leistung für Deine Eltern und nicht für Dich. Normalerweise hätten Deine Eltern Unterhalt in mindestens der Höhe des Kindergeldes zahlen müssen, wenn Du nicht mehr bei diesen wohnst. Anscheinend wurde dies nicht gemacht, womit eigentlich auch kein Anspruch der Eltern auf das KG mehr bestanden hätte.


    Wie auch immer: es ist so oder so eben Unterhalt und nicht Vermögen.


    Gruß!

    Hallo,

    Um Wohngeld zu erhalten musst du aber ein Bafög Ablehnungsbescheid vorlegen. Das heißt du musst Bafög sowieso beantragen

    nein, es muß kein BaföG neu beantragt werden. Sofern die Förderungshöchstdauer überschritten ist, reicht ein Negativbescheid.

    Dein Vater ist soweit ich es weiß auch nicht mehr förderungspflichtig

    Sehe ich nicht so. Laut Angaben des TE wurde er von den Eltern in das erste Studium gedrängt. Abgesehen davon ist ein Studium die höherwertigere Ausbildung, bei der durchaus Unterhalt in Betracht kommen könnte. Das kann jedoch aus der Ferne nicht sicher beurteilt werden. Hier wäre eine Beratung bei einem Fachanwalt empfehlenswert, ggf. mit einem Beratungsschein.

    Habe ich eine Chance auf Wohngeld

    Nein, sofern Du tatsächlich nur 381 € an Einnahmen hast.


    Gruß!

    Hallo,

    DieKinder beantragen Bafög und ich bekomme einen Bescheid, was ich zuzahlen habe?

    nein.


    Du wirst aufgefordert, Deine Einkommensverhältnisse gegenüber dem Bafög-Amt (aber nicht gegenüber Deinen Kindern!) nachzuweisen. Du kannst formlos beantragen, daß Deine Einkommensverhältnisse nicht gegenüber den Kindern genannt werden.


    Das BaföG-Amt wird dann prüfen, ob Du unterhaltsfähig bist. Und ob auch eine Unterhaltsfähigkeit der Mutter in Betracht kommt. Erst dann wird ein entsprechender Bescheid erstellt.


    Gruß!

    Hallo,

    Nach meiner Auffassung

    auf ein gemeinsames Konto habt Ihr auch gemeinsam Zugriff und könnt als über das Guthaben des jeweils anderen verfügen.


    Aber das ist eine rein theoretische Aussage, denn die Einschätzung, daß Ihr gegenseitig füreinander einsteht, dürfte richtig sein. Dein Lebensunterhalt liegt bei 727 €, Du hast aber nur Einnahmen von 550 €. Damit würdest Du 1. mangels ausreichendem Einkommen allein gar keinen Anspruch auf Wohngeld haben und 2. dürfte Dich Deine Freundin mit den fehlenden 177 € für den Lebensunterhalt unterstützen. Das muß nicht Bargeld sein, aber z.B. der Kauf von Lebensmittel usw.


    Von daher sehe ich für einen Widerspruch keinerlei Veranlassung.


    Gruß!

    Hallo,

    Und informiere dich mal beim Jobcenter nach einer Aufstockung. Auszubildende erhalten dort mittlerweile auch Leistungen.

    keine Chancen.


    Wobei das ganze eigentlich sowieso nur Luxus-Probleme sind. Es besteht offensichtlich eine Berufsausbildung, die Notwendigkeit einer Zweitausbildung wurde bislang nicht mal annähernd begründet.


    Von daher sind Äußerungen wie

    Aber gibt es bei Azubis keine anderen Regelung??

    eigentlich auch Blödsinn - zumindest wenn es sich um eine Zweitausbildung handelt.


    Womit das Thema nun eigentlich auch erschöpfend beantwortet sein dürfte.


    Gruß!

    Hallo,

    Da ich die erste Ausbildung bereits Abgeschlossen habe, wird es mit Kindergeld nichts.

    das ist falsch. Deine Eltern könnten auch während einer Zweitausbildung Anspruch auf Kindergeld haben.

    wenn ich vorweisen kann, das ich die komplette Miete bezahlen könnte? Und immer ,,noch" 100 Euro hätte???

    Mit 100 € kannst Du nicht Deinen Lebensunterhalt finanzieren. Und Wohngeld ist keine Hilfe zum Lebensunterhalt. Somit bleibt es bei der Aussage von Theo : ein Wohngeldanspruch dürfte mangels ausreichendem Einkommen nicht vorhanden sein.


    Gruß!