Beiträge von micha82

    Hi Leute,


    ich habe eine Frage bzgl. der Vermögensanrechnung.


    Mit meiner Freundin wohne ich in einer eigenen Wohnung, meine Eltern in einer Doppelhaushälfte, ich bin im Grundbuch "verewigt". Meine Eltern haben ein - notariell beglaubigtes - lebenslanges Wohnrecht. Ich habe absolut keinen Vorteil daraus, ich erziele damit keine Mieteinnahmen oder sonstiges. Laut meinem Verständnis des Bafög-Gesetzes trifft hier die "nicht rechtliche Verwertbarkeit" ein.


    Würde ich das Haus umschreiben lassen, z. B. auf meine Schwester, hätte dies negative Folgen auf einen Bafög-Antrag? Ich habe da so meine Zweifel, dass dies einfach ohne Probleme geht, wenn man so liest, dass manche schon mit der Abhebung größerer Bargeldsummen Probleme haben. Würde die Umschreibung dieses Jahr stattfinden, und mein Bafög Antrag nächstes Jahr stellen, könnte dies zu Problemen führen?


    Wer kann mir darüber Auskunft geben? Hat jemand schonmal ein Urteil darüber gelesen, selbst Erfahrungen gemacht, eine nähere Beschreibung/Kommentar zum entsprechenden Bafög-Gesetz?


    Vielen lieben Dank für eure Hilfe,
    Gruß,
    Michael

    Danke, Pikary für deine Antwort.


    Mich macht diese Definition von "eine den Lebensunterhalt sichernde Erwerbstätigkeit" stutzig - eben diese 614 Euro, die man mindestens als Bruttolohn haben muss . Während meiner Festanstellung nach der Ausbildung und nun ab 01.01.09 als ALG Bezieher ist das ja kein Problem, da liege ich weit drüber.


    Nur ist mir nicht ganz klar, wieso diese 614 Euro NICHT für die Zeit der Ausbildung, also vom 01.09.03 - 20.01.06 zählen soll. Kannst du mich darüber aufklären? Ist dies irgendwo beschrieben, dass die Zeit der Ausbildung hiervon ausgeklammert wird?


    Besten Dank für die schnelle Antwort! :o

    Hallo liebe Forumsmitglieder, :)


    meine Situation ist folgende:


    Zum 01.01.09 bin ich arbeitslos geworden, befinde mich momentan (ab 30.03.09) in einer viermonatigen Weiterbildungsmaßnahme. Ende der Maßnahme wird der 30.07.09 sein.


    Davor (vom 01.09.03 - 20.01.06) habe ich eine Ausbildung gemacht und erfolgreich abgeschlossen, vom 21.01.06 - 31.12.08 war ich dann auch in diesem Beruf tätig.


    Nun kam die Überlegung eines Studiums auf, dafür bräuchte ich Bafög. So wie ich die Gesetztestexte verstanden habe, steht mir elternunabhängiges Bafög zu:


    (Sinngemäß)
    "Nach Vollendung des 18. Lebensjahres mindestens 5 Jahre Erwerbstätig"


    ODER


    "3 Jahre Ausbildung und 3 Jahre Erwerbstätigkeit im Anschluss an die Ausbildung".


    Laut meinem Werdegang müsste ich diese 6 Jahre "voll kriegen", in der Annahme, dass Arbeitslosigkeit auch als "Erwerbstätigkeit" zählt, so wie ich die Bafög-Texte verstanden habe:


    01.09.2003 – 20.01.2006 Ausbildung = 29 Monate
    21.01.2006 - 31.12.2008 Arbeiten = 35 Monate
    01.01.2009 - 31.12.2009 Arbeitsuchend = 12 Monate


    = 78 Monate


    Stimmt meine Rechnung so? Habe ich etwas vergessen?
    Muss bei dieser Rechnung irgendwie bedacht werden, dass ich die Grenze von 614,40 Euro pro Monat erreiche, z. B. während der Ausbildung?


    Besten Dank für eure Hilfe ;)