Beiträge von saintstyle

    Huhu,


    ich hoffe der Fall verwirrt nicht zu sehr, ich versuche übersichtlich zu bleiben.
    Zuerst zu mir: ich bin im Juli 26 geworden und bekam bis Juni ´10 Kindergeld. Mancher wird jetzt schon aufschreien, allerdings ist dies wohl normal, da meine Zeit bei der Bundeswehr angerechnet wurde.
    Am 2.7. bekam ich einen Anruf von meinem Vater, wohnhaft in NRW, ich selbst wohne in S-A.
    Er hatte von der Kindergeldkasse Bergisch-Gladbach ein Schreiben bekommen, in dem stand er soll meine Einkünfte ab Nov. ´08 vorlegen. Nach einem kurzen Telefonat mit ihm suchte ich also alles zusammen. Das erste Problem: Ich hatte verstanden, ab Nov ´09 soll alles vorgelegt werden.
    Da ich die geforderten Unterlagen nun kurz vor Fristende (2.8.) noch nicht zur Hand hatte, rief ich bei der Kindergeldkasse an, um eine Fristverlängerung zu bekommen. Dort wurde mir mitgeteilt es liege am Bearbeiter, ob diese verlängert wird und ich solle mich schnellstmöglich beeilen. Trotz mehrfachem Drängen eine Notiz oder ähnliches einzutragen wurde ich, ohne dass ich überhaupt meine Kindergeldnummer nennen durfte, abgewimmelt.
    Also schrieb ich am 31.7. eine e-mail an die Kasse mit meiner Telefonnummer, Kindergeldnummer und der Bitte mir eine Woche Aufschub zu gewähren.
    Ich schickte die geforderten Unterlagen dann endlich am 9.8. ab (Leistungsbescheid Nov-Dez., Lohnbescheide Jan.-März) und telefonierte mit meinem Vater, wo ich erfuhr, dass die Kasse die Unterlagen ab Nov. ´08 verlangt. Also direkt wieder eine e-mail am 9.8. geschrieben, mit der Bitte die gesendeten Unterlagen schon zu begutachten und die restlichen abzuwarten, da ein Kommunikationsfehler aufgetreten war. Ich schrieb extra:“ Bitte teilen Sie mir per e-mail oder schriftlich unter oben genannter Adresse mit, ob Sie meine e-mail erhalten haben, ansonsten sehe ich dies automatisch als gültig an.“ da ich nach der ersten e-mail schon keine Bestätigung bekommen hatte und dachte ich wäre damit auf der sicheren Seite.
    Weit gefehlt. Am 18.8. traf die Forderung von ca. 2000 € ein, binnen 30 Tagen zu zahlen.
    Bumm!
    Nun weiß weder mein Vater, noch ich, was zu tun ist. Da er der Kindergeldberechtigte ist, ging die Forderung natürlich direkt an ihn, obwohl ich in meinem ersten Brief mit den Unterlagen geschrieben hatte, dass eventuelle Forderungen an mich zu richten sind.
    Ich habe das Gefühl, dass alle Briefe und e-mails meinerseits einfach ignoriert worden sind, da weder ich, noch mein Vater in irgendeiner Form bestätigt oder benachrichtigt wurden.
    Auch wenn mein Vater berechtigt ist, habe ich direkt einen Widerspruch geschrieben, mein Vater tat dasselbe und hat am Freitag einen Termin beim Anwalt.


    Um alles nochmals zusammenzufassen:
    2.7. Anruf Vater, Vorlegen der geforderten Unterlagen bis 2.8.
    28.7. Mein Anruf bei der Kindergeldkasse mit Bitte um Fristverlängerung
    31.7. e-mail mit der Bitte der Fristverlängerung um eine Woche
    9.8. Zusenden der Unterlagen mit Bitte alle weiteren Vorgänge an mich zu richten / nach Telefonat mit Vater; e-mail mit der Bitte um weiteren Aufschub
    18.8. Eingang des Bescheids über Rückzahlung Kindergeld


    Zum Werdegang seit 2008:
    Nov. 08 – Mai 09 schulische Ausbildung, Bafög-gefördert, Kindergeld bezogen und angegeben
    Mai 09 – Sept. 09 Ausbildungssuchend, Kindergeld weiter bezogen, nicht beim Amt gemeldet
    Sept. 09 – Dez. 09 Bei der Arge gemeldet, Kindergeld angegeben
    Jan. 09 – März 10 in Beschäftigung, Kindergeld unwissend weiter bezogen, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht


    Meine Fragen liegen damit deutlich auf der Hand:
    Hat die Kindergeldkasse fahrlässig gehandelt oder bin ich blauäugig vor die Wand gelaufen?
    Gibt es noch die Möglichkeit in irgendeiner Weise/Form diesen Bescheid abzuwehren?
    Ich hoffe, jemand kann mir bei meinem Problem helfen, ich habe einen solchen Fall leider nicht googeln können.

    Zu Thema Arbeit:


    Ich hatte gehofft in Ruhe lernen zu können, mich voll auf die Schule zu konzentrieren.
    Ich möchte ja "in meinem Alter" einen sehr guten Durchschnitt um später einen Vorteil gegenüber den jüngeren Bewerbern zu haben.
    Nun hatte ich mich vollends aufs Bafög verlassen.
    Nachdem es im November noch nicht da war, hatte ich mich schon nach einem Nebenjob umgeschaut, bekam aber eine Hirnhautentzündung und nach der Abklingung Mumps, da ich nie geimpft wurde und mich bei meiner Nichte angesteckt hatte.
    Dadurch musste ich einen vollen Monat schulisch aufholen, immer noch in der Hoffnung aufs Geld.
    Die Ausgaben die ich habe sind nur Wohnen, ohne weitere Ausgaben (Versicherung, Essen etc.).
    Die hat bis dato meine Freundin bezahlt und die möchte ihr Geld natürlich auch irgendwann wieder haben.
    Die 51€ sind angerechnet, mein Vater verdiente 2006 zuviel Geld, deswegen habe ich ja den Vorausleistungsantrag gestellt.
    Mein Vater wird keinesfalls freiwillig zahlen, da wir ein sehr schlechtes Verhältnis haben.


    Auszug:
    # Wird der Antrag bewilligt, führt dies dazu, dass das BAföG-Amt Euch (zunächst) unabhängig von den Einkommensverhältnissen Eurer Eltern fördert bzw. Euch den fehlenden Unterhaltsbetrag vorschießt.
    # Es folgt eine Prüfung durch das BAföG-Amt, ob Ihr gegen Eure Eltern (noch) einen Unterhaltsanspruch habt. Wenn ja, holt es sich das Geld (notfalls im Klagewege) von Euren Eltern wieder. Wegen dieser Folgen sollte gut überlegt sein, ob ein Antrag gestellt wird! Habt Ihr keinen Unterhaltsanspruch mehr gegen Eure Eltern, können diese nicht in Anspruch genommen werden. Im Ergebnis werdet Ihr elternunabhängig gefördert.

    Huhu,


    ich bin nun 24 und befand mich seit August 08 bis April 09 in einer schulischen Ausbildung in Magdeburg Sachsen-Anhalt, welche ich aus finanziellen Gründen abbrechen musste.
    Das Amt für Ausbildungsförderung gewährte mir nur 51€ Bafög, worauf ich direkt nach Erhalt des Bescheides im März 09 einen Vorauszahlungsantrag stellte, welcher immer noch nicht bewilligt ist, da mein Vater Widerspruch gegen die Zahlungen einlegte.
    Im April waren meine finanziellen Mittel vollends ausgeschöpft und ich brach die Ausbildung ab.
    Zum Vergleich:


    Einkommen:
    164€ Kindergeld
    51€ Bafög


    Ausgaben:
    111€ Miete zzgl. Verpflegung
    95€ Ausgaben für die Ausbildung


    Desweiteren habe ich blauäugig einige Privatdarlehen aufgenommen, da ich dachte, das Geld würde schon kommen.
    Nun habe ich heute einen Brief vom Bafögamt erhalten, in dem ich Angaben machen muss:


    1. Weshalb haben Sie seit dem Abschluss des Berufsgrundschuljahres im Juli 2002 bis Dez. 2007 keine Ausbildung besucht?


    2. Wann genau haben Sie sich zu dieser Ausbildung entschlossen?


    3. Warum haben Sie sich zur Aufnahme dieser Ausbildung entschlossen


    4. Haben Sie die gesamte Ausbildungsplanung vorher mit Ihren Eltern abgesprochen?


    Ich habe alles nach bestem Gewissen beantwortet; dass ich mich schon abgeschrieben hatte und nun in einem neuen Umfeld lebe; mich direkt nach dem Erwerb des erweiterten Realschulabschlusses um eine Ausbildung gekümmert habe; zu meinen Eltern stets schlechten Kontakt hatte und die Ausbildung auf eigene Faust aufnahm.


    Ist nun der Vorauszahlungsantrag gefährdet, da ich 1. so spät meine Ausbildung anfing und die Ausbildung abgebrochen habe oder steht mir das Geld 100% zu?


    Hat irgendjemand einen Rat?
    Sollte ich das Geld nicht bekommen, stehe ich vollends am Abgrund, dies ist wirklich mehr als nur ein Hilfeschrei.
    Ich möchte im August die Ausbildung wieder aufnehmen, aber ohne Puffer, ohne Geld sehe ich schwarz.
    Auch Versuche irgendwo während der Zeit bis August zu arbeiten, verliefen bisher im Sand.