Beiträge von Pikary

    Der Wagen wird als Vermögen angesehen, so kannst du auch die Schulden dagegen rechnen. Allerdings ist dies gerade beim Geld leihen der Eltern schwierig. Um die Schulden gegen den Wagen als Vermögen gegen zu rechnen, müsstest du hierfür einen Darlehensvertrag zwischen dir und deinen Eltern vorweisen. Kannst du dies nicht, gibt es keine andere Möglichkeit der Minderung des Wertes.

    Mobilitätszuschüsse werden nicht angerechnet. Bei der Einkommensanrechnung werden Einkommen angerechnet, die den gleichen Bedarf decken, wie der BAföG Bedarf selbst.


    Deine "400€ Erasmus SMP Foerderung": als was genau bekommst du diese ausgezahlt, komplett als Mobilitätszuschuss? Und von wem bekommst du diese Förderung?

    Aus welchem Grund musst du denn die Anerkennung der ersten beiden Fachsemester erbringen? Kann es sein, dass diese nur aus dem Grund erbracht werden müssen, um zu schauen, ob du schon in einem fortgeschrittenen Semester im Ausland einsteigen kannst? Denn 2. Semester sind unschädlich für eine weitere Förderung, daher wären die genauen Gründe hier interessant.

    Werbungskosten können ja nur Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sein. Ein anderer Fall wäre beispielsweise die doppelte Haushaltsführung, die ich mir bei dir erklären kann. Du hast zwar einen eigenen Hausstand, deinen Lebensmittelpunkt aber dort wo deine Eltern und Schwester wohnen...ich vermute mal, aus diesem Grund hast du auch BAB für Familienfahrten bekommen.


    Unter diesen Umständen solltest du die Fahrtkosten als Familienheimfahrten in den Werbungskosten geltend machen können. Die Erstattung mit BAB musst du aber gegenrechnen;)

    Das ist mir bewusst. Vielleicht habe ich mich ein wenig missverständlich ausgedrückt. Rechne ich die Kosten für 12/36 des Laptops, für meine Bücher, Schreibtisch, Semesterbeitrag, und Heimfahrten zusammen, komme ich auf ca. 1500€. Allein die Bahnfahrten belaufen sich auf ca. 800€. Ist halt die Frage, was davon alles per Definition zu den Werbungskosten gezählt werden darf.


    Alles, was du hier aufgezählt hast, kannst du als Werbungskosten ansetzen, weil es zu den Kosten der Berufsausbildung zählt.



    - nach meinem Verständnis - sowohl 920€ Werbungskostenpauschale, als auch die tatsächlich entstandenen Kosten für meine Ausbildung von meinen Einkünften abziehen kann (siehe meinen Beitrag davor), oder?


    Nein, du kannst entweder die 920€ ODER die höheren Werbungskosten (die die 920€ übersteigen) ansetzen. Beides zusammen geht nicht.

    Für die Werbungskosten spielt es keine Rolle, ob du den Rechner privat oder gewerblich gekauft hast. Es muss aber ein ausführlicher Nachweis darüber liegen, um was für ein Gerät es sich handelt, von wann und von wem es zu welchem Preis gekauft wurde. Dann kannst du über die Nutzungsdauer von 3 Jahren abschreiben, also 12/36 pro Jahr.


    Einen weiteren Laptop wirst du nicht in dieser Zeit ansetzen können, da es ohnehin schon schwer ist, einen Laptop in die Werbungskosten zu bekommen. Zwar brauchen ihn Studenten, was klar ist, aber auch der private Nutzungsanteil ist nicht unerheblich.


    Erhöhte Werbungskosten sind nicht die Werbungskostenpauschale von 920€ + weitere Kosten. Diese liegen nur vor, wenn die Pauschale von 920€ überschritten wird. Es gibt also entweder nachgewiesene Werbungskosten (Bücher, Notebook, etc. ) oder eben die Pauschale von 920€.

    Wenn du nur Fördermittel und Sozialleistungen bekommst, erhältst du als Elterngeld ja nur den Sockelbetrag von 300€. Dieser wird weder auf BAföG noch auf das Wohngeld angerechnet. Beim Mietzuschuss kann es allerdings Änderungen geben, da dann überhaupt geprüft werden muss, ob dir der Mietzuschuss noch zusteht, da dein monatliches Einkommen sich ja um 300€ erhöht (du aber auf der anderen Seite eine Person mehr im Haushalt hast).

    Wenn du dein Einkommen für die Zukunft nicht kennst, kannst du es auch nicht nachweisen. Hier wird es auf eine Schhätzung hinauslaufen, da solltest du mal genau bei deinem Amt anfragen.


    Die Angabe zu dem "so" gezahlten Geld deiner Eltern sollte ausreichen. Für den Fall der Fälle würde ich mich aber Nachweise besorgen oder am besten direkt auf das Konto überweisen, so hast du es immer schwarz auf weiß ;)

    Außer Wohngeld hast du erstmal keine Möglichkeit, eine Wohnung finanzieren zu lassen. Nach einem Jahr fällt Wohngeld auch weg, zusammen mit dem Arbeitslosengeld, da dann Hartz IV kommt.


    Bei einer schulischen Ausbildung hast du die Möglichkeit, BAföG zu beantragen, hier kommt es aber auch auf die schulische Ausbildung (Schulform) an. Und zudem, wie alt du bist und was du bisher gemacht hast. Zusätzlich zum BAföG würdest du zunächst nichts erhalten, da ggfls. noch Unterhaltsanspruch an deine Eltern besteht.

    1. ja, bist ja alt genug :D


    2. ja


    3. nein, weil ein "Freund" dir nicht zu Unterhalt verpflichtet ist, wie ein Ehegatte. Er hat keinen Einfluss auf dein BAföG.


    4. ja, weil die Familienversicherung nicht an den elterlichen Haushalt gebunden ist.


    5. ja, der BAföG Grundbeitrag wäre bei einem Auszug bei 465€ (216€ bei den Eltern)

    Jeden Beleg musst du natürlich nicht aufheben. Es könnte aber sein, dass das Amt hier nachfragen kann, wo dein "Vermögen" geblieben ist. Daher solltest du, insbesondere bei größeren Anschaffungen, die Belege aufheben, so dass du deine Anschaffungen immer nachweisen kannst.

    Nein, sind sie nicht. Die Frage gilt es aber beim BAföG nicht zu klären, da es zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Um das über die Schiene der Unterhaltspflicht zu machen, müsstest du BAföG im Rahmen des Vorausleistungsverfahrens beantragen und deine Eltern bestätigen, dass sie dir keinen Unterhalt mehr zahlen werden, aus dem Grund, dass du bereits zwei abgeschlossene Berufsausbildungen hast.