Beiträge von Nephilim

    Sorry. aber das ist doch Quatsch!
    Also ich bin mir ziemlich sicher, dass man nicht verpflichtet ist einen Nebenjob anzunehmen...wenn man schon Vollzeit arbeitet ist das meistens gar nicht möglich (wärs bei mir jedenfalls zeitmässig gar nicht), vorallem weil sie schreibt, dass sie noch 2 Kinder zu versorgen hat...und einen Haushalt hat man ja auch noch!
    Mein Mann hat 2 uneheliche Kinder von vor unserer Zeit. Da die Firma in der er arbeitet momentan wenig zu tun hat und die Mitarbeiter auf 30 Wochenstunden gesetzt hat, verdient er nicht mehr genug um den vollen Unterhalt zu zahlen.


    Er zahlt nun das, was er über den € 900 Selbstbehalt hat, an die Kindesmutter.
    An deinem Beispiel:
    Du verdienst netto € 1'100, Selbstbehalt € 900, bleiben übrig € 200.
    Das durch 3, da du ja noch deine 2 Kinder aus zweiter Ehe zu versorgen hast, bedeutet ca. € 67 pro Kind, da alle Kinder unterhaltsmässig gleich behandelt werden. Bedeutet, dass du an deinen Ex Mann lediglich die € 67 zu zahlen hast, das musst du allerdings.


    Wir haben das damals erst durch das Jugendamt festsetzen lassen, und einen Titel beantragt (befristet bis zum 18ten Lebensjahr). Später hat uns seine Ex dann einen Anwalt auf den Hals gehetzt, weil sie wollte, dass ich die Differenz bezahle, da ich ja auch Vollzeit berufstätig bin. Unsere Anwältin hat ihr dann mitgeteitl, dass mein Einkommen völlig irrelevant für die Unterhaltsberechnung ist, die Berechnung aufgrund der Lohnabrechnungen letzten 12 Monate meines Mannes nochmals durchgeführt und beim Jugendamt den Titel bestätigen lassen.


    Du musst also nicht zum Sozialfall werden, dafür gibt es ja den Selbstbehalt.
    Sprich mal mit dem zuständigen Jugendamt, zeig, dass du bereit bist Unterhalt zu zahlen und stell ihnen die notwendigen Unterlagen zur Verfügung, dann rechnen die dir aus, was zu zahlen musst.


    LG
    Nephilim

    Suuupi, das ist ja toll!!


    Jetzt ist aber noch eine Frage aufgetaucht...:)


    Bei mir ist es so:
    In der Schweiz gibt es ja keinen Mutterschutz, das bedeutet, dass ich 16 Wochen nicht arbeiten gehen, dann aber - hoffentlich teilzeit - wieder anfangen sollte, wenn ich nicht arbeitslos werden will.
    Ich erhalte während der 16 Wochen meinen vollen Lohn (Spezialkondotionen bei meinem Betrieb) und danach eben nur den Teilzeit-Lohn.
    Heisst das dann, dass ich während der ersten 16 Wochen kein Elterngeld bekomme sondern erst ab dem 5. Monat? Und wie lange?


    Wie wird das Elterngeld dann berechnet, wenn ich während der ersten 12 Lebensmonate des ersten Kindes wieder schwanger werden würde...wie wird das dann berechnet? Ich arbeite ja zwischendurch wieder zu ca. 50%...


    Ich steig da einfach nicht durch...*schäm*

    Du bist mein persönlicher Held (oder Heldin?) heute...;)
    Danke!


    Das heisst, ich kann dan zu Hause bleiben und mein Mann kann "nur" seine 2 Monate nehmen?


    Ich bin so froh...ich hab mir schon in den schwärzesten Farben ausgemalt, wie das überhaupt hätte funktionieren sollen...:rolleyes:

    Hallo zusammen,


    ich bin ein bisschen verzweifelt, weil mit niemand - auch nicht das zuständige Amt - sagen kann, wie es in unserem Fall mit Elterngeld aussieht.
    Es ist so: Ich - die Frau - arbeite Vollzeit in der Schweiz, würde nach der Geburt 16 Wochen frei bekommen und könnte danach Teilzeit weitermachen. Mein Mann arbeitet Vollzeit in Deutschland. Wir wohnen beide in Deutschland.
    Mein Mann kann nicht zu Hause bleiben, weil das seinen Job kosten würde, mehr als 2 Monate macht seine Firma nicht mit. :mad:


    Kriegen wir jetzt Elterngeld, wenn ich zu Hause bleiben, bzw. später Teilzeit (ca. 20 -25 Stunden die Wochen) arbeiten gehen MUSS, weil das anders nicht geht? In der Schweiz gibt es ja bekanntlich keine vergleichbaren Leistungen.


    Hoffentlich weiss jemand Bescheid, mir wurde schon viel erklärt (Alleinerziehende, beide arbeiten in der Schweiz,...) aber nichts trifft auf unseren spezifischen Fall zu. :confused:


    Danke schonmal und liebe Grüsse :o