Beiträge von Hensz

    Hallo Pikary!


    Erstmal danke für die Antwort. Mein Fall ist, wie geschildert, etwas komplizierter. Ich habe ja mitgeteilt, dass sich meine Adresse geändert hat, also genau genommen die Mitteilungspflicht nicht verletzt. Daher werde ich einen Widerspruch versuchen. Die Gebühr habe ich bereits - unter Vorbehalt - gezahlt. Mal schauen was passiert, ich werde hier die weiteren Schritte dokumentieren.


    Gruß,
    Hensz

    Hallo!


    Vorweg: Ich bin doppelt doof!


    Nach Ende meines Studiums bin ich umgezogen und habe ein Jahr danach geheiratet, dadurch hat sich mein Name geändert.


    Vor einiger Zeit wurde ich darauf aufmerksam, dass ich dies vielleicht dem BAföG-Amt mitteilen sollte. Gedacht, getan. Ich habe eine Email geschickt, in der ich angefragt habe, in welcher Form ich meinen neuen Namen und die neue Adresse mitteilen soll. Die Antwort war, als Email genügt. Mein erster Fehler war nun, dass ich zwar die Namensänderung mitgeteilt habe, nicht aber die Adressänderung.


    Nun kam es wie es kommen musste: Das BAföG-Amt hat den Rückzahlungsbescheid mit meinem neuen Namen an die alte Adresse (meine Eltern) geschickt, dieser Brief kam natürlich zurück. Blöder Postbote, wir bekommen ständig Briefe, die nicht an uns adressiert sind.


    Mein zweiter Fehler: Nachdem meine Eltern einen Brief bezüglich Adressenermittlung bekommen und mich darüber informiert haben habe ich beim BAföG-Amt angerufen und denen meine neue Adresse mitgeteilt. Nun darf ich trotzdem 25€ Gebühr für die Anschriftenermittlung bezahlen, obwohl diese zum einen nicht notwendig war (hätte die Dame den Bescheid mit meinem alten Namen an die alte Adresse geschickt wäre er angekommen), zum anderen durch meine sofortige Mitteilung so gut wie keinen Aufwand verursacht hat.


    Meine Frage ist nun: Was passiert, wenn ich gegen den Gebührenbescheid von 25€ Widerspruch einlege? Ich werden auf jeden Fall die Gebühr - unter Vorbehalt - bezahlen, wie dies im Bescheid empfohlen wird, um Zinsen zu vermeiden, wenn der Widerspruch abgelehnt wird. Hat der Widerspruch weitere Folgen, wie eine Erhöhung der Gebühr, eine Strafe oder sonstige Auswirkungen, wenn er abgelehnt werden sollte? Und kann mir jemand Tipps geben, wie man den Widerspruch sinnvoll formuliert, so dass die Gefahr der Ablehnung minimiert wird?


    Viele Grüße von weit weit weg ;)
    Hensz