Beiträge von mason

    Ich vermute, der Sohn leistet seinen Grundwehrdienst ab und wohnt eigentlich noch im Elternhaus?
    Dann ist das leider richtig. Er zählt damit zum Familienhaushalt, und sein Einkommen, wenn man es denn so nennen will, wird dementsprechend hinzugerechnet.
    Falls der Sphn vorher gearbeitet hat und Geld in den Familienhaushalt einbrachte, muss dieses Einkommen natürlich wieder runtergerechnet werden, da es ja für die Dauer des Wehrdienstes nicht zur Verfügung steht.


    Gruß,
    Alex

    Hallo,


    leider nein, zwar verdienen Deine Eltern zu viel, trotzdem hättest Du ja dem Grunde nach einen Baföganspruch, nämlich, wenn Deine Eltern nicht zu viel verdienen würden.
    Damit scheidet ein Wohngeldanspruch aus.
    Außerdem wohnst Du ja noch zu Hause, zählst also nach wie vor zum Familienhaushalt, weshalb du keinen eigenen Anspruch geltend machen kannst.
    Deine Anweseheit im Familienhaushalt wirkt sich nur auf den Wohngeldanspruch Deiner Eltern aus.


    Gruß,
    Alex

    OK, ich antworte mir mal selber, hab es mittlerweile herausfinden können.
    Leider ist es im Falle von Vermögen so, dass für die Berechnung der Wohngeldhöhe das Mindesteinkommen angesetzt wird, welches sich nach folgender Formel berechnet:


    351 Euro + Warmmiete + Strom + Krankenversicherung


    Das Ergebnis wird dann als fiktives Einkommen angerechnet.
    X und Y bilden allerdings eine Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft, so dass dieses fiktive Einkommen des X, das Einkommen der Y, sowie die volle Miete zu berücksichtigen sind.


    Macht was draus:)

    Hallo,


    Ich warte ja auch noch auf ne Antwort hier, bin also dementsprechend nicht so der Experte, aber ich werd mal versuchen den Anfang zu machen:)
    Soweit mir bekannt ist, kannst Du als Bafögempfänger leider keinen Anspruch auf Wohngeld geltend machen.
    Selbst wenn Du nicht bafögberechtigt wärst, würdest Du in dem Fall weiterhin zum Familienhaushalt gehören ( wohnst ja noch zu Haus ), weshalb sich das zwar auf den Wohngeldanspruch Deiner Eltern auswirken könnte, Du selbst jedoch keinen Anspruch im eigenen Namen hättest.


    Deine Eltern haben ja ein Eigenheim, wofür dann eigentlich nicht Wohngeld, sondern der vergleichbare Lastenzuschuss in Frage käme.
    Ich fürchte jedoch, dass auch dies nicht hinhauen würde, da meines Wissens nach Hartz 4 Empfänger grundsätzlich von Wohngeld/Lastenzuschuss ausgeschlossen sind:(


    Hoffe ich hab keinen Mist geschrieben, für Korrekturen bin ich natürlich dankbar, sowohl hier als auch in meinem eigenen Post:)
    Mein Tipp wäre, weg von der Privatschule, hin zu irgendeiner staatlichen Einrichtung.
    Für Studiengebühren oder allgemein anfallende Kosten, die Bafög nicht abdecken kann, bleibt wohl leider nur, einen Kredit aufzunehmen.
    So war es bei mir auch. Ist die Frage, ob sich der "höhere" Bildungsweg überhaupt rechnet am Ende, aber so ist es nunmal..


    Evtl. käme in Deinem Fall vielleicht noch eine andere Förderung in Betracht, da Deine Eltern ja arbeitsunfähig sind. Möglicherweise so eine Art Nothilfe seitens der Schule/Uni...oft gibt es ja sowas. Einfach mal erkundigen!


    MfG,
    Masi

    Guten Abend,


    mal angenommen, Studentin Y lebt mit Student X zusammen als Paar in einer Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft.
    Y bekommt Unterhalt ihrer Eltern in Höhe von 490 Euro, X hat keine laufenden Einkünfte, jedoch Spareinlagen in Höhe von c. 6000 Euro.
    Y hat für sich alleine keinen Anspruch auf Wohngeld, X aber schon und beantragt dieses.
    Die Kaltmiete beträgt 275,-, die Nebenkosten ohne Heizung 80,-.
    Die Wohngeldstelle rechnet nun folgendermaßen:
    Das Sparguthaben von 6000,- wird durch den errechneten monatlichen Bedarf des X von 610,- geteilt.
    X wäre davon theoretisch c. 10 Monate in der Lage, seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
    Die Miete wird mit 50% berücksichtigt, da sie von zwei Personen bestritten wird.
    Das monatliche Einkommen der Y wird nicht berücksichtigt.
    Ergebnis: Ein Wohngeldanspruch des X von 19,-.


    Ist dies so korrekt?


    Meine eigene Rechnung sähe folgendermaßen aus:
    Y und X werden laut Gesetz als Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft betrachtet und zusammen veranlagt.
    Berücksichtigt wird das monatliche Einkommen der Y in Form von Unterhaltszahlungen, Höhe 490,-.
    Davon wird der monatliche Bedarf für zwei Personen, also der Einfachheit halber mal 1220,- ( oder entsprechend weniger, da man zu zweit günstiger lebt ), subtrahiert.
    Mit der errechneten Differenz teilt man wiederum das Sparguthaben des X, woraus sich dann der Bewilligungszeitraum des Wohngeldes ergibt.
    Sinn und Zweck ist es hier, herauszufinden, ob der potentiell Wohngeldberechtigte in den nächsten Monaten überhaupt nachvollziehbar seinen Lebensunterhalt bestreiten könnte, oder ob er doch noch andere, nicht angegebene Einkommensquellen zur Verfügung hat.
    Sinn und Zweck soll es nicht sein, die Spareinlagen in der Rechnung einfach in der Höhe des jeweiligen Bedarfes zu belasten, denn so wäre man als Besitzer von Spareinlagen ja grundsätzlich so gut wie ausgeschlossen vom Wohngeld
    Ergebnis bei dieser zweiten Rechnung nach Wohngeldrechner:
    176,-


    Welche Sichtweise ist korrekt? Ich vermute, so hundert pro richtig ist keine von beiden, aber vielleicht weiß ja jemand genaueres?
    Stöbere schon seit Tagen immer mal wieder im Netz, aber eine Lösung hab ich nicht gefunden.
    Jedenfalls herzlichen Dank an alle, die sich den Roman angetan haben:)


    Gruß,
    Masi