Beiträge von M. K.

    Hallo zusammen. Eines vorweg. Ich bin neu hier und bitte um etwas Nachsicht wenn ich etwas falsch machen sollte.

    Die wichtigsten Informationen zur finanziellen und beruflichen Situation meiner Frau & mir.

    Wir sind ein sogenannter Muschhaushalt weil nur ein Teil der Bedarfsgemeinschaft Anspuch auf das Wohngeld/Lastenausgleich hat.


    Ich bin Erwerbsunfähig und beziehe 738€ EWU Rente. Ich bin ausserdem Pflegebedürftig mit grad III. Deweiteren habe ich einen Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen aG,H,B. Ergänzend bekomme "ich" 150,-€ Wohngeld/Lastenausgleich. Meine Frau erhält kein Wohngeld da sie ALG 2 bezieht. Wir sind also ein Mischhaushalt.

    Meine Frau Pflegt mich.

    Das Wohngeld wurde vom Jobcenter nach einem anfänglichem Widerspruchsverfahren "nicht" bei der Berechnung ihrer Leistungen nicht mehr angerechnet!

    Nun, nach dem einreichen eines Weiterbewilligungsantrags für das ALG 2 berechnet das Jobcenter es plötzlich doch. Schlimmer noch, sie rechnen die Nachzahlung meines Wohngelds wegen der langen Bearbeitungszeit (3.Monate) also 450,-€ + 150,-€ für den laufenden Monat, also 600,-€ insgesamt. Dieses Wohngeld wurde mir aber schon im März 2020 bewilligt und den Bescheid haben wir dem JC natürlich auch sofort ausgehändigt. Nun hat das JC beschlossen diese 600,-€ vom ALG 2 Anspruch von 892,-€ auf einmal abzuziehen! Damit verbleibt meiner Frau noch 292€ für den Dezember als Leistung. Und dann in Zukunft auch die 150€ meines Wohngelds monatlich abzuziehen! Das JC weiß genau das es mein Wohngeld nicht bei meiner Frau anrechnen darf. Da "mir" dieses bewilligt wurde weil meine Rente mit Hinblick auf die Miethöhe zu gering ist. Unsere Miete beträgt schon 749€.


    Meine Frage lautet nun: Weiß jemand ob es dafür einen speziellen Paragraphen gibt in dem geregelt ist das die Sozialleistung/ Wohngeld nicht auf eine andere Sozialleistung angerechnet werden darf?

    Und müsste das JC im Verlaufe eines möglichen Widerspruchsverfahren meiner Frau zu ihrem ALG 2 weiter die vorherigen Leistungen zahlen?

    Und als dritte Frage:

    Aufgrund von Corona und auch schon vorher sind solche "Sanktionen" meines Wissens unzulässig.

    Ist das momentan immer noch gültig? Welche Möglichkeiten hat meine Frau das Problem möglichst kurzfristig zu lösen?


    Ich weiß das mein Artikel sehr lang geraten ist. Aber ich wollte möglichst alle zur Beantwortung nützlichen Informationen zur Verfügung stellen.


    Vielen Dank schon vorab für alle meinen Fragen dienlichen Antworten.


    Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!