Beiträge von Chris3

    Demnach müsste ich 0,8 * (430+650) =864 Euro im Monat verdienen, um Anspruch auf Wohngeld zu haben. Richtig?

    Wie wird die KV einberechnet? Bis Ende März bin ich in der studentischen Krankenversicherung (110,- pro Monat)


    Richtig. Wobei ich nicht weiß wie streng die Grenze einzuhalten ist. Also 800Euro Einkommen könnten auch ok sein. 700 wahrscheinlich nicht.

    Die KV wird glaube ich gar nicht einberechnet.

    Hallo,


    ja, du kannst Wohngeld beantragen. Dafür ist es notwendig, dass du sicher kein Bafög bekommst. Ich glaube, man muss das auch nachweisen. Das heißt, du musst erst einen Bafög Antrag stellen, der abgelehnt werden muss, und mit dem Ablehnungsbescheid kannst du Wohngeld beantragen.


    Um Wohngeld zu erhalten, brauchst du auch ein Mindesteinkommen. Das ist 80% von der Summe aus Warmmiete und Regelsatz ALG2 (430Euro). Dies musst du als Einkommen haben, um Wohngeld erhalten zu können. Also wenn die Warmmiete 570Euro sind, dann 80% von 1000Euro, sind 800Euro.

    Dein Einkommen sollte aber auch nicht größer als dieser Betrag sein, weil dein Wohngeld sonst geringer ausfällt.


    Falls ein Kredit in Frage kommt, vielleicht mal bei der KfW schauen. Die haben günstige Kredite für Studenten.


    VG

    Ich denke, dein Vater hätte keinen Anspruch, weil er ALG 2 bezieht. Vermutlich erhält er auch schon die Miete über das ALG 2?

    Dazu noch Wohngeld bekommen, geht denke ich nicht.


    Ich weiß nicht, ob du Wohngeld bekommen würdest. Aber vermutlich nicht, da wahrscheinlich dein Vater die Miete bezahlt, und du keine Miete zahlst.

    Ich fürchte, da ist nichts zu machen.

    Hallo,


    mit aufstocken meinst du, mit dem Wohngeld aufstocken? Das geht beim Mindesteinkommen nicht. Du brauchst erst mal ca. 790Euro an Einnahmen, damit du überhaupt Wohngeld bekommst. Weil wenn du weniger angibst, hält das Wohngeldamt deine Angaben für unglaubwürdig. Wohngeld soll nur ein Zuschuss zu den Wohnkosten sein, und in der Regel nicht die ganzen Wohnkosten abdecken.

    Ich weiß nicht wie streng die Grenze von 790Euro einzuhalten ist. Vielleicht sind auch 770 ok. Aber 600 zum Beispiel wären bestimmt zu wenig.


    Ob es auf brutto oder netto ankommt, bin ich mir nicht ganz sicher. Aber ich würde eher tippen, dass es auf netto ankommt, weil das das ist, was du am Ende ausgezahlt bekommst.

    Hallo,


    warum erhälst du kein Bafög?

    Wohngeld kannst du nur beantragen, wenn dem Grunde nach kein Anspruch auf Bafög besteht. Wenn du kein Bafög bekommst, weil deine Eltern zu viel verdienen, dann erhälst du auch kein Wohngeld, weil dann die Eltern unterhaltspflichtig sind.


    Du brauchst ein gewisses Mindesteinkommen, um Wohngeld beantragen zu können.

    Dazu rechnet das Wohngeldamt: Warmmiete + Regelsatz ALG2. In deinem Fall 540 + 430 = 970Euro.

    Das Mindesteinkommen ist dann 80% von diesem Betrag, also 80% von 970Euro, also ca. 790Euro.


    D.h. 790Euro an Einnahmen musst du haben, um Wohngeld beantragen zu können. Irgendwie musst du versuchen auf diesen Betrag zu kommen. Du solltest aber auch nicht darüber kommen, weil sonst dein Wohngeld niedriger ausfällt.


    Falls ein Kredit in Frage kommt, vielleicht mal bei der KfW schauen, die haben sehr günstige Kredite für Studenten.

    Hi,


    ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich glaube das müsste klappen. Der Kredit wird als Mindesteinkommen angerechnet, aber nicht auf die Höhe des Wohngeldes angerechnet. So war das glaub ich bei mir. Also ich würde auf jeden Fall einen Antrag stellen.


    Wenn du selbst krankenversichert bist und deine Eltern die Beiträge zahlen, gilt das sicher als Einkommen, bzw. Unterhalt der Eltern. Also wenn die Beiträge 90Euro sind, dann erhälst du 90Euro Unterhalt. Unterhalt wird glaube ich zu 100% auf die Wohngeldhöhe angerechnet, ist also die schlechteste Einnahmequelle.


    Nebenjobs werden auch auf die Wohngeldhöhe angerechnet, allerdings gibt es dort zumindest kleine Freibeträge.

    Ist die Frage, ob du dann arbeiten willst, wenn du dafür weniger Wohngeld bekommst.


    VG