Beiträge von Nadja_Hannover

    Hallo in die Runde ?‍


    Ich habe überall geforscht und finde leider nirgendwo eine passende Lösung zu meiner Frage. Auch eine Anwältin habe ich gestern bei einem vereinbarten Telefontermin befragt, aber diese hat mir nur eine schnelle Pauschal-Antwort gegeben und meinte einfach: ..."Wenn die Behörde sich dann quer stellt, können sie zu mir kommen, dann vertrete ich sie rechtlich zu ihrem Einwand". Nun weiß garnicht mehr weiter...


    Zu meiner Situation:

    Ich habe früher ein Einfamilienhaus gemeinsam mit meinen Eltern gekauft und bewohnt. Mittlerweile sind meine Eltern, aufgrund meiner Familiengründung (neben Ehemann noch vier ehel. Kinder bis 10 J.) ausgezogen.


    Meine Mutter und ich sind jeweils zu 50% im Grundbuch als Eigentümer eingetragen. Nur noch meine Familie und ich bewohnen nun das Haus. Wir zahlen Miete, für den von uns genutzten Anteil, an meine Eltern, damit diese wiederum ihre eigenen Wohnkosten bestreiten können.


    Am 01.04.20 habe ich glücklicherweise eine neue (mehr als) Vollzeit-Arbeitsstelle antreten können. Mein Mann schmeißt den Haushalt und hütet unsere gemeinsamen Kinder, ohne eigenes Einkommen.


    Nun bin ich auf Wohngeld (und KIZ) angewiesen, habe jedoch ein großes Problem bei den Angaben zu meinen anrechnenbaren Nebenkosten:


    Die NK entfallen faktisch ja zu 100% auf mich. Diese und die Kaltmiete überweise ich monatlich an meine Mutter, da sie diese seit jeher an die jeweiligen Stellen ausgezahlt hat.



    Meine dringende Frage ist daher:


    (Wie) teile ich die NK in den "Angaben zur Miete" auf ? ? ? :|


    Ich trage 100% der Nebenkosten ja selbst. Diese entfallen für den WoGe-Antrag aber ja nur auf den 50%igen gemieteten Wohnraum.