Beiträge von mateaz

    Hallo,


    ich bin jünger als 25 (als Familienmitglied krankenversichert) und studiere im Master. Seit April 2020 habe ich die Regelstudienzeit überschritten und bekomme deshalb kein Bafög mehr. Jetzt habe ich erfahren, dass man Wohngeld beantragen kann, um finanzielle Unterstützung zu bekommen. Folgendes noch zu meiner Situation:


    Ich wohne im Studentenwohnheim (Pauschalmiete 276 Euro/Monat inkl. aller Heizkosten, Stromkosten, etc.) und die Mietstufe lautet IV. Bis Ende März hatte ich eine geringfügige Beschäftigung mit einem Einkommen von 430 Euro pro Monat. Dort wurden freiwillig Beiträge zur Rentenversicherung von mir bezahlt (d.h. ich habe mich nicht von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen). Dieses Arbeitsverhältnis wurde jedoch nicht verlängert, sodass ich nicht weiß, ob es überhaupt für den Zeitraum ab April relevant ist. Als sonstiges Einkommen erhalte ich darüber hinaus dauerhaft ein monatliches Stipendium von 300 Euro.


    Bis zum Abschluss meines Studiums (voraussichtlich für die nächsten 3 Monate) würde ich dementsprechend nur von dem Stipendium und meinen Ersparnissen leben. Jetzt frage ich mich, ob es sich lohnt Wohngeld zu beantragen. Wie hoch dürfen meine Ersparnisse überhaupt sein? Welche Unterlagen werden als Nachweis benötigt? Welche Angaben bzgl. des Einkommens soll ich machen (der Job existiert aktuell ja nicht mehr und deshalb falle ich unter die Mindestgrenze)? Wird der Antrag für die Dauer von einem Jahr bewilligt, wenn ich nur noch drei Monate am angegebenen Ort wohne bzw. studiere?


    Fragen über Fragen. Vielleicht hat ja jemand von euch mehr Ahnung und kann mir weiterhelfen.


    MfG mateaz