Beiträge von Ann-Marie

    Hallo, ich habe mal ein Frage, da ich einen Bescheid der Bundesverwaltungsamts nicht verstehe.

    Ich hatte vor einigen Wochen einen Antrag auf endgüligen Erlass der ausstehenden Darlehnsschuld über Schülerbafög, (§ 18 Abs. 12 BAföG) gestellt. Es handelt sich um eine sehr weit zurückliegende Darlehnsschuld.


    Der Einfachheit halber stelle ich den Inhalt des Schreibens des Bundesverwaltungsamtes ein:


    "Sie haben am ... erklärt, dass für Sie die Erlassregelungen des § 18 Abs. 12 Anwendung finden sollen. Nach § 66a Abs. 6 BAFÖG bedeutet dies für Sie im Einzelnen:


    Sie müssen Ihr Darlehn innerhalb von 20 Jahren zurückzahlen. Eine weiter Verlängerung dieses Rückzahlungszeitraumes durch Freistellungszeiten (§ 18a Abs. 5 BAföG in der am 31.08.2019 geltenden Fassung) ist nicht mehr möglich.


    Nach Ablauf von 20 Jahren werde ich von Amts wegen prüfen, ob Ihre verbleibende Darlehnsschuld nach § 18 Abs. 12 Satz 1 BAFÖG erlassen werden kann. Ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich. Diese Prüfung wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Nach Abschluss der Prüfung werde ich Ihnen mitteilen, ob und ggf. wann Sie Ihr Darlehn zurückzahlen müssen.


    Rechtshilfebelehrung:

    Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch beim Bundesverwaltungsamt Köln erhoben werden.


    Meine Fragen wären:

    Für mich ist dieser Bescheid wenig verständlich.


    Ist der Antrag auf ENDGÜLTIGEN ERLASS hiermit abgelehnt?

    Muss ich dagegen Widerspruch einlegen und jetzt beispielsweise einen Härtefallantrag stellen?


    In diesem Schreiben wurden keinerlei Forderungen gestellt, in welcher Form diese Darlehnssumme zurückgezahlt werden soll. Muss ich mit einem entsprechenden Schreiben rechnen?


    Ab wann zählt die Widerspruchsfrist? Zwischen dem Datum des Schreibens und dem Poststempel liegen 3 Wochen.


    Vielleicht kennt sich jemand mit dem o.g. Sachverhalt aus. Ich wäre jedenfalls sehr dankbar für klärende Infos.

    Hallo, ich habe mal eine grundsätzliche Frage. Mit wurde als Schülerin Schülerbafög während einer gewissen Zeit auf der Oberstufe auf Antrag meiner Eltern gewährt. Damals lief das nur über ein Darlehn (oder 50/50). Heute ist Schülerbafög ja rückzahlungsfrei.

    Ich war bei der Beantragung noch minderjährig. Die Unterstützung wurde direkt an meine Eltern gezahlt. Sind die Eltern in diesem Fall rückzahlungspflichtig oder der damals Minderjährige?

    Ich habe mich schon immer gewundert, dass ich immer persönlich bzgl. der Rückzahlung dieses Darlehns vom Bundesamt angeschrieben wurde.

    Kennt sich jemand aus?

    Danke.

    Sorry, ich habe mich verschrieben, Bundesverwaltungsamt und nicht Bundesverwaltungsgericht. Ich habe in den letzen Jahren immer eine Aussetzung der Zahlung beantragt und dies wurde nach Zusendung meiner Einkommensunterlagen stets bewilligt. Jetzt wird das erste Mal angefragt, welche Ratenzahlung ich anbieten könnte, obwohl sich meine finanzielle Situation nicht geändert hat und ich nicht in der Lage bin, auch eine kleine Rate zu bezahlen. Da sich meine finanzielle Situation nicht ändern wird (ich gehe auch demnächst in Rente), möchte ich einen Antrag auf Erlass stellen. Ich habe gelesen, dass dies ab September 2019 möglich sei. Kann mir das jemand bestätigen?

    Ich habe ungefähr im Jahre 1978 oder 79 Schülerbafög als Darlehn erhalten, während ich auf der Oberstufe war, aber noch zu Hause lebte.

    Ich habe eine Zeitlang kleine Raten zurückgezahlt. Allerdings beziehe seit Jahren nur noch eine kleine Arbeitslosenunterstützung und mir wurde bislang

    die Restsumme immer anstandslos für eins oder 1, 5 Jahre gestundet. Jetzt hat mich das Bundesverwaltungsgericht angeschrieben, und fordert mich auf, eine Ratenzahlung zu leisten.

    Das Schülerbafög ist jetzt nunmehr 40 Jahre her. Kann man über einen Härteantrag den Erlass der Restsumme beantragen? Ich habe zwar Informationen dazu gefunden,

    aber diese sind widersprüchlich und kompliziert. Heute ist Schülerbafög wohl rückzahlungsfrei. Ich habe diese Info gefunden: "Im November 2018 teilte das Bundesbildungsministerium auf seiner Webseite mit: „Wer mit BAföG gefördert wurde, soll nicht lebenslange Schulden fürchten. Die Entscheidung für oder gegen ein Studium soll nicht von Verschuldungsängsten geleitet sein. Dafür werden wir das bisherige System der Darlehensdeckelung ändern: (…) Wer den Darlehensanteil seines BAföG trotz nachweisbaren Bemühens aufgrund schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse nicht binnen 20 Jahren tilgen kann, dem wird die (Rest-)Schuld erlassen.“

    Kennt sich jemand mit der aktuellen Gesetzgebung für diesen so weit zurückliegenden Fall aus.

    Ich wäre für jeden Tipp bzgl. der aktuellen Gesetzeslage für Fälle, die so weit zurückliegen, sehr dankbar.