Beiträge von Thomas1988

    Hallo Theo,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Ehrlich gesagt bringen mich alle Antworten kein Stück weiter. Für mich hört es sich so an und das ist nicht böse gemeint, dass ich das zu tun habe was die Sachbearbeiterin von mir verlangt und sie immer im Recht ist. Auf meine konkrete Frage ob es rechtens ist, dass ich einen Antrag im Januar stelle und ich dann Einkommensnachweise von Februar erbringen soll wurde bisher nur ausweichend geantwortet.

    Zum Zeitpunkt als das Schreiben erstellt wurde (April), lagen die Monate in der Vergangenheit.

    Da haben sie recht, jedoch wird mein Sachverhalt im Anschreiben so dargestellt, dass mein Antrag leider nicht bearbeitet werden kann, weil die Verdienstnachweise noch nicht vorliegen. Mit anderen Worten, dass ich die Unterlagen schon bei Antragstellung hätte abgeben haben müssen.

    Wenn man mir sagt, dass die Sachbearbeiterin uneingeschränkt, alle Unterlagen zu jeder Zeit so oft sie möchte von mir verlangen darf, dann ist das eine Aussage. Aber man muss mir doch Auskunft geben können ob dieses Vorgehen ok ist oder nicht. Wenn ich doch kein Problem hätte, dann würde ich mich doch nicht an ein Wohngeldforum wenden.

    Das viele Behörden am Limit arbeiten, ist für die betreffenden Mitarbeiter bestimmt schwierig, jedoch glaube ich haben gerade jetzt in der Krise die wir haben andere Menschen noch größere Probleme und leben am Existenzminimum, da in vielen Bereichen nicht am Limit sondern garnicht mehr gearbeitet werden darf, was aber alles nichts mit dem hier dargestellten Sachverhalt zu tun hat.

    Ich bin nur ein Student, der gerade seinen Master machen will, allein in einer kleinen Wohnung wohnt und einen Minijob hat. Mehr gibt es da nicht.

    Und mich bringt dieses Anfordern weiterer Unterlagen gerade massiv finanziell in Bedrängnis. Wie schon oben geschrieben, wird es mindestens 2-3 Wochen dauern, bis ich die unterschrieben Formulare vom Arbeitgeber wieder erhalte. Dann muss ich mindestens 6 Wochen warten bis ich eine Rückmeldung von der Wohngeldstelle bekomme.
    d.h. dadurch vergehen insgesamt wieder fast 10 Wochen, Mitte Juni wäre das! Und das bedeutet, dass ich einen Monat später wieder einen neuen Antrag stellen muss.

    Ich finde es sehr sehr traurig. Überall spricht man von Solidarität in der Krise, Soforthilfe, unkomplizierter Hilfe usw. Wieso gibt es hier nicht wenigstens etwas Verständnis, dass was hier gerade passiert mich als Student in riesen Probleme bringt.

    Wäre es mein Fehler gewesen, dass ich Unterlagen vergessen hätte, ok selbst schuld, dass muss ich dann akzeptieren, hier kann ich aber kein eigenes verschulden sehen.

    Auch wenn ich mit meinem Post nichts erreiche, so hoffe ich, dass wenigstens ein paar zum nachdenken angeregt werden...

    Euch schöne Ostern.


    Hallo Simone,

    vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung.


    Ich werde es mit der Mietbescheinigung mal versuchen, bin mir aber sehr sicher, dass ich darauf hingewiesen werde, dass man es über den Postweg lösen könne.

    Wegen den Abrechnungen habe ich noch eine Rückfrage.

    Wie schon erwähnt lief meine Bewilligung am 31. Januar aus. Die Verdienstbescheinigung die ich eingereicht habe war ja die aktuellste die Ende Januar möglich war. Der Nachweis beinhaltete 12 Monate, also mehr als gefordert. Die Abrechnung von Februar lag zum Zeitpunkt meiner Beantragung ja noch garnicht vor, da der Februar ja noch in der Zukunft lag. Ich hoffe sie wissen worauf ich hinaus möchte.
    Somit wäre es ja garnicht möglich einen Antrag mit vollständigen Unterlagen zu stellen und abzugeben, wenn Unterlagen aus der Zukunft von einem Lohn den ich noch garnicht erhalten habe benötigt werden... Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die so korrekt ist.

    Die Abrechnungen dieser Monate liegen mir ja vor, ich arbeite in einer größeren Firma d.h. die Abrechnungen die wir bekommen sind absolut korrekt und "ordenlich", also nicht irgendetwas hingekritzeltes wo man verstehen könnte, dass die Sachbearbeiterin misstrauisch ist.
    Jedoch besteht meine Sachbearbeiterin auch darauf, dass der Arbeitgeber das Formular "Verdientsbescheingung" ausfüllt, die Verdienstbescheinigungen vom Arbeitgeber sind nicht ausreichend. In meinem Fall muss ich dann zur Sekretärin, diese leitet dann das Formular weiter, bis ich dann ein paar Wochen später Rückmeldung erhalte.

    EDIT: Sollte sich mein Verdienst um mehr als 15% erhöht haben wäre ich ja sowieso verpflichtet dies der Wohngeldstelle zu melden...

    Liebe Grüße und frohe Ostern

    Hallo ihr Lieben.


    Direkt ein paar Infos, ich bin Student und habe einen Folgeantrag gestellt.


    Da dies nicht mein erster Antrag ist, weiß ich schon welche Unterlagen benötigt werden und gebe alles in Kopie fein säuberlich geordnet bei der Sachbearbeiterin ab, um meinen "Teil" so gut es geht erledigt zu haben.


    Mein letzter Antrag war bewilligt bis zum 31.01.2020


    Alle Unterlagen wurden vollständig am 20 Januar 2020 abgegeben.


    Verdienstnachweise für die letzten 12 Monate, sprich Januar bis Dezember 2019 wurden abgegeben.

    Den Verdienstnachweis (Minijob) von Januar 2020 in dem ja mein Wohngeld noch lief konnte ich ja nicht abgegeben, dies war bisher auch nicht nötig.

    Bei meinem letzten Folgeantrag wurde schon eine Mietbescheinigung des Vermieters (Formular: Angaben des Vermieters zum Wohnraum abgegeben) abgegeben.

    An der Miete hat sich nichts geändert, ist ja auch auf den Kontoauszügen zu sehen, an der Personenzahl auch nicht.


    Nun habe ich letzte Woche ein Schreiben erhalten, mit einer Auflistung fehlender Unterlagen:

    - Mietbescheinigung vom Vermieter

    - Lohnabrechnung Minijob für Januar und Februar


    Ist es üblich, dass ich jedes Mal erneut eine Mietbescheinigung vom Vermieter brauche? An meinen Mietverhältnissen hat sich innerhalb der letzten 6 Monate nicht geändert, weder Personenzahl noch Miethöhe. Mir ist es sehr unrecht wieder zum Vermieter zu gehen, ich habe eine Wohnung in top Lage zu einem sehr günstigen Preis, schon beim letzten Mal, als er unterschrieb, deutete er an, dass ein Mieterhöhung angebracht wäre, was natürlich gar nicht in meinem Interesse wäre. Wenn ich jetzt wieder hingehe riskiere ich, dass diese tatsächlich kommt.


    Wie schon erwähnt endete meine Bewilligung am 31.01.2020 üblich ist es doch, dass die letzten 3 Monate von Kontoauszügen, Verdienstnachweisen eingereicht werden müssen, warum muss ich jetzt sogar den Februar nachweisen?


    Mich stört an dieser Sache, dass sich alles wieder so lange zieht, und ich wieder zu meinem Arbeitgeber soll, welcher mir ja eigentlich schon alle Unterlagen gegeben hat. Der Arbeitgeber, lässt sich bei sowas ja auch immer Zeit...

    Die Sachbearbeiterin bewilligt prinzipiell nur 6 Monate, dh. wenn ein Antrag bewilligt wurde, muss ich schon fast einen Monat später einen neuen Antrag stellen, wieder Arbeitgeber Vermieter etc. abklappern... Mir erscheint dieses Vorgehen nicht korrekt.

    Gerade in Zeiten von Corona, ist es für mich dieses Vorgehen super ärgerlich.

    LG Thomas

    Hallo liebe Forums-User,


    folgende Situation:

    Ich erhalte während meines Studiums seit gut 3 Jahren Wohngeld.
    Für einen Verlängerungsantrag schaue ich, dass ich alle Unterlagen in Kopie schon vollständig parat habe um nichts nachreichen zu müssen.


    Hintergrund meiner Situation: Ich habe einen Minijob in einem Restaurant + zusätzlich habe ich im Sommer einen Semesterjob für 6 Wochen gemacht (größeres Industrieunternehmen).

    Für meinen Minijob habe Verdienstabrechnungen der letzten 3 Monate beigelegt, inkl. einer Verdienstabrechnung von Dezember 2018 auf der ersichtlich ist, was ich komplett in 2018 verdient habe. (wodurch der Jahresdurchschnitt ersichtlich ist) - das war von meinem vorherigen Berater zu gewünscht.


    Für meinen Semesterjob habe ich eine Kopie des Vertrages beilegt, auf der mein Verdienst + Dauer dieser Tätigkeit aufgeführt ist, zusätzlich die Lohnsteuerbescheinigung für diesen Verdienst.

    Nun habe ich einen neuen Bearbeiter bekommen der zusätzlich zu den obigen Bescheinigungen, von beiden Arbeitgebern das Formular "Verdienstbescheinigung" ausgefüllt bekommen haben will.
    Mir ist das mehr als unangenehm, dass ich jetzt ein halbes Jahr später zu diesem Industrieunternehmen gehen muss und da irgendwie schauen soll, dass mir jemand noch dieses Formular von der Wohngeldbehörde ausfüllt. Nach meiner Thesis hoffe ich mich dort bald auf eine Stelle bewerben zu können, daher ist es mir mehr als unrecht, dass dort mitbekommen wird, dass ich Wohngeld erhalte.
    Der Semesterjob war ja eine einmalige Tätigkeit die auch auf diese 6 Wochen zeitlich begrenzt war.


    Meinem vorherigen Bearbeiter reichten die oben genannten Unterlagen aus. (Lohnsteuerbescheinigung, Arbeitsvertrag, Kontoauszüge)



    Ist dies die normale Vorgehensweise?

    Vorab vielen Dank für eure Antworten

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Ist dieses Vorgehen auch korrekt:

    "Mein Gehalt, welches ich durch diesen Ferienjob im Sommer 2017 verdient habe ist mittlerweile nachweislich verbraucht. Mir wird aber nun für die komplette Wohngeldperiode von März 2018 bis März 2019 dieses nicht mehr existierende Geld angerechnet."

    Vorab Danke für die Antworten

    Hallo,


    nach meiner Ausbildung habe ich mich entschieden noch ein Studium zu beginnen, welches sich nun dem Ende neigt, ich bin 28 Jahre alt.
    Seit ca. 2 Jahren erhalte ich neben meinem Minijob, Wohngeld. In den vergangenen Semesterferien habe ich in einem Industriebetrieb für 8 Wochen einen Ferienjob gemacht.
    Meine damalige Bearbeiterin meinte, dass dies kein Problem sei, da mein Ferienjob nicht länger als 2 Monate geht und mir der Verdienst somit NICHT angerechnet wird.
    Zwischenzeitlich hat sich meine Bearbeiterin gewechselt und ich habe einen Folgeantrag gestellt. Der neuen Bearbeiterin habe ich gesagt, dass ich der Kollegin schon mitgeteilt hatte, dass ich im Sommer 2017 einen Ferienjob gemacht habe. Daraufhin hat mir die neue Bearbeiterin diesen Verdienst voll auf mein Wohngeld angerechnet und auf Nachfrage bestätigt, dass dies die korrekte Vorgehensweise sei.

    Mein Gehalt, welches ich durch diesen Ferienjob im Sommer 2017 verdient habe ist mittlerweile nachweislich verbraucht. Mir wird aber nun für die komplette Wohngeldperiode von März 2018 bis März 2019 dieses nicht mehr existierende Geld angerechnet, was ich irgendwie komisch finde...

    Im Internet habe ich meinen Fall nicht finden können und aus dem Wohngeldgesetzen werde ich auch nicht wirklich schlau.

    Vll kann mir hier jemand kompetent weiterhelfen?

    LG Thomas