Beiträge von steffi66

    Ich habe noch mal geschaut und mein letztes Schreiben als "Einspruch" formuliert und abgesendet. Daraufhin hat sich der zuständige Sachbearbeiter der Rechtsbehelfsstelle vorgestern bei meiner Tochter telefonisch gemeldet und mitgeteilt, dass ihr kein KG zusteht, da sie mehr als 15 Std arbeitet. Wenn wir den Einspruch nach dem Telefonat weiterhin aufrecht halten wollen, bittet er dies ihm erneut zu übermitteln. Ich habe ihm heute mitgeteilt, dass es beim Einspruch verbleibt und ich eine schriftliche Bescheidung erwarte. :!:

    Vielen Dank Theo,


    ein Einspruchsbescheid ist noch nicht ergangen.

    FamKasse beruft sich weiterhin auf die 20 Std wöchentl. Arbeitszeit.

    Im Schwerbehindertenausweis sind die Merkmale B, G, aG vermerkt. (80 GdB)

    Ich habe folg geschrieben: Den Einspruch vom 07. November 2017 halte ich aufrecht.

    Ich verweise Sie auf das BFH, Urteil vom 15. 3. 2012 – III R 29/09:

    1. Ein Anspruch auf Kindergeld nach § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG ist nicht allein deshalb zu verneinen, weil das behinderte Kind einer Erwerbstätigkeit nachgeht.

    2. Ist das behinderte Kind trotz seiner Erwerbstätigkeit nicht in der Lage, seinen gesamten Lebensbedarf zu bestreiten, hat das FG unter Würdigung der Umstände des einzelnen Falles zu entscheiden, ob die Behinderung für die mangelnde Fähigkeit zum Selbstunterhalt in erheblichem Maße (mit-) ursächlich ist.

    Zur bereits dargelegten Begründung verweise ich auf mein Schreiben vom 09.02.2018.

    1. Meine Tochter ist seit Ihrer 3 monatigen Tätigkeit, in einem arbeitslosenversicherungspflichtigen besonders eingerichteten und geförderten Arbeitsplatz, zum 2 mal in der Uni Klinik xxx wegen akuter Knochenbrüche vorgestellt worden. (s. Anlage Bundesagentur für Arbeit vom xxxxx, die Bescheinigung der Uni xxxxx über Diagnose und Behandlungszeitraum liegt Ihnen vor).

    Wegen ihrer Behinderung an das Mc Cune Albright Syndrom und den krankheitsbedingten Umständen ist sie leider nicht in der Lage, eine arbeitslosenversicherungspflichtige, vollzeitbeschäftige Stelle unter den üblichen Bedingungen des in Betracht kommenden Arbeitsmarktes wegen ihrer geminderten Leistungsfähigkeit auszuüben. Aktuell befindet sie sich in der Uni Klink xxxx wegen einer xxxxx, die aus der Tätigkeit am Arbeitsplatz resultiert.
    (s. Anlage Universität xxxx)

    2. Meine Tochter ist leider trotz ihrer Erwerbstätigkeit nicht in der Lage, ihren gesamten Lebensbedarf zu bestreiten, da ihre Behinderung für die mangelnde Fähigkeit zum Selbstunterhalt in erheblichem Maße (mit-) ursächlich ist. Es ist ihr daher objektiv unmöglich Ihren (gesamten) Lebensunterhalt durch eigene Erwerbstätigkeit zu bestreiten. (s. bereits vorliegende Kopien Bruttoarbeitslohn Arbeitsvertrag und Nettoarbeitslohn Kontoauszug).

    Aus den o.g. Gründen bitte ich Sie um Prüfung des Kindergeldanspruches und Weiterbewilligung der Kindergeldzahlung ab November 2018.

    Ich möchte für meine volljährig behinderte Tochter , die an dem Mc Cune Albright Syndrom leidet (Glaskochenkrankheit) weiterhin Kindergeld beziehen. Meine Tochter arbeitet 20 Stunden in einem arbeitslosenversicherungspflichtigen besonders eingerichteten und geförderten Arbeitsplatz. Wegen ihrer Behinderung an dem Mc Cune Albright Syndrom und den krankheitsbedingten Umständen ist sie leider nicht in der Lage, eine arbeitslosenversicherungspflichtige, vollzeitbeschäftige Stelle unter den üblichen Bedingungen des in Betracht kommenden Arbeitsmarktes wegen ihrer geminderten Leistungsfähigkeit auszuüben. Sie ist leider trotz ihrer Erwerbstätigkeit nicht in der Lage, ihren gesamten Lebensbedarf zu bestreiten, da ihre Behinderung für die mangelnde Fähigkeit zum Selbstunterhalt in erheblichem Maße (mit-) ursächlich ist. Es ist ihr daher objektiv unmöglich Ihren (gesamten) Lebensunterhalt durch eigene Erwerbstätigkeit zu bestreiten. Die Familienkasse hat wiederholt den Anspruch auf Zahlung des KG abgelehnt, da sie sich in einem Arbeitsverhältnis mit 20 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit befindet. Meine o.g. Begründung wurde nicht berücksichtigt. Sie erzielt ein mtl. EK von 727 €. Ich möchte meinen Einspruch aufrecht erhalten. Kann mir jemand weiterhelfen?

    Besten Dank.