Beiträge von Eimsbuettels

    Hallo! Danke für die Anworten! Ich schätze das ähnlich ein. Nun ergab sich aber noch eine andere Frage, besser gesagt wurde ich darauf gestoßen.


    Für das Kalenderjahr 2018 wurden die 2400 Euro Werbungskosten/Steuerfreibetrag (wie auch immer man das nennt) nach § 3 Abs 26 EStG auf sechs Monate aufgeteilt, da mein Vertrag über sechs Monate befristet ist. Somit habe ich im Monat einen Abzug von circa 400 Euro vom anrechenbaren Einkommen, der sich eben auf diese Gesetzesnorm bezieht. Wenn ich nun nach vier Monaten meine Arbeitsstelle wechsele und daraus resultierend keine "Übungsleiterin" mehr bin, habe ich dann trotzdem Anspruch auf auf Abzug in Höhe von 400 Euro bis Ende des sechsten Monats? Der Betrag von 2400 Euro bezieht sich ja auf eine jährliche Summe, die nur monatlich aufgeteilt wurde. Anders herum: Hätte ich von vorne herein einen Vetrag über drei Monate gehabt, wären die 2400 Euro ja auf drei Monate aufgeteilt gewesen.


    Wisst ihr, was ich meine?


    1000 Dank für eure Hilfe! Ich bin wirklich verzweifelt, da ich meine Sachbearbeiterin soetwas nicht fragen kann. Sie meint immer, Auskünfte (also schlichtes Verwaltungshandeln) gehöre nicht zu ihrem Aufgabengebiet.

    Hallo liebe Community,


    ich beziehe bereits Wohngeld, wobei mein anzurechnendes Jahreseinkommen momentan aufgrund § 3 Abs 26 EStG deutlich reduziert ist, da ich als Übungsleiterin angestellt bin und somit bis 2400 Euro pro Jahr als Werbungskosten abgezogen werden.


    Nun überlege ich den (freiwilligen) Jobwechsel in die Pflege (besser: Persönliche Assistenz nach dem Arbeitgebermodell). Hier greift § 3 Abs 26 EStG ja nicht, da in diesem Fall mein Arbeitgeber keine juristische Person des öffentlichen Rechts ist, obwohl grundsätzlich auch Pflegetätigkeiten abgedeckt sind - oder? Greift hier aber evt. § 3 Abs 36? Falls ja, wie hoch ist dann der Werbungskostenabzug? Oder gibt es hier irgendeine andere Rechtsgrundlage, die auch für diese Tätigkeit einen Werbungskostenabzug legitimiert?


    Dafür bin ich leider zu wenig Juristin. Da ich mich am Ende meines Studiums befinde und momentan Geld für den Berufseinstieg spare, ist für mich ein Unterschied im Wohngeld in Höhe von ca 300 Euro nicht unerheblich für die Entscheidung.


    Besten Dank für eure Hilfe!