Beiträge von Thani

    Hallo zusammen,


    ich hatte vor einer Weile das Problem, dass ich kein Wohngeld erhalten habe, weil mein Einkommen leider nach Abzug der Miete zu gering war, obwohl ich mit dem "Restbetrag" immer noch über die Runden gekommen bin. Laut Auffassung der Wohngeldstelle würde das aber nicht zum leben reichen, darum wurde ich an die ALG2-Stelle verwiesen. Nur leider hatte ich keinen Anspruch auf ALG2, da ich Azubi (in Zweitausbildung) bin. Konkret betrug die Miete 450 EUR und mein Netto war 757 EUR.


    Dadurch konnte ich mir leider vor Ort keine Wohnung mehr leisten und bin nun gute 60km weiter weg gezogen und muss täglich pendeln. Die Mietkosten sind nun deutlich geringer, dafür habe ich jetzt exorbitante Kosten für eine Monatskarte, was in Summe ungefähr auf das gleiche raus läuft. Konkret: Miete 250 EUR, Fahrkarte 220 EUR, Nettogehalt bleibt bei 757 EUR.


    Nun frage ich mich aber, ob ich denn JETZT Anspruch auf Wohngeld hätte? Soweit ich verstanden habe scheiterte es das letzte mal nur daran, dass meine Miete gemessen an meinem Einkommen zu hoch war. Diese ist nun ja deutlich geringer. Zieht die Wohngeldstelle nun im Nächsten Schritt auch die Pendelkosten in Betracht, oder gilt hier wirklich nur der Mietbetrag?


    Beste Grüße


    Thani

    Ob Fafög möglich ist weiß ich nicht, das war ja genau meine Frage ;)

    BAB wurde jedenfalls negativ beschieden.

    BaFög wäre ja Elternunabhängig in meinem Alter nehme ich an?

    Weswegen wurde BAB abgelehnt?


    dms


    BAB wurde abgelehnt weil es sich wie gesagt um meine zweite Berufsausbildung handelt.

    Ich habe zwar darauf hingewiesen, dass ich in meiner ersten Ausbildung keinen Arbeitsplatz finden konnte und habe mir das auch vom Jobcenter nachweisen lassen, aber die Entscheidung war dennoch negativ.


    Darüber hinaus wäre wohl das EInkommen der Eltern noch ein Ausschlusskriterium, obwohl ich Ü30 nicht keinerlei Anspruch auf Unterhalt oder ähnliches hätte.

    Hallo zusammen,


    mir wurde im vergangenen Jahr hier fachkundig geholfen, darum möchte ich hier nochmal nachfragen:


    Hat man als Azubi in einer zweiten Berufsausbildung (Duale Ausbildung an Berufsschule und Ausbildungsbetrieb) im Alter über 30 ggf. Anspruch auf BaFög?

    Ich wollte mich bereits selbst informieren, aber mir scheint jede Seite im Internet sagt dazu quasi genau das Gegenteil. Beispielsweise las ich erst man müsse über 30 Seiten als Voraussetzung, danach stand wieder irgendwo, über 30 zu sein sei quasi Ausschlusskriterium....


    Bei mir ist aktuell leider die Situation, dass ich auf Grund zweier unvorhergesehener Umzüge jetzt in der Häfte der Ausbildung fast doppelt so hohe Mietkosten aufbringen muss wie davor. Die Miete beträgt nun 610 EUR ( vor einem Jahr noch 375 EUR), meine Ausbildungsvergütung aber nur ca 750 EUR Netto. BAB Bescheid war bereits negativ. Wohngeld hatte ich Beantragt, aber mit nur 140 EUR Lebensunterhalt nach Mietabzug verdiene ich für Wohngeld quasi deutlich zu wenig. Unterhalt von 300 EUR im Monat (150 + 300 = 450 was ja etwa ALG II Niveau ist) ist leider in voller Höhe auch nicht möglich.


    Im Zweifelsfall müsste ich wohl auf einen Bildungskredit zurückgreifen, aber mit ca 5000 Euro Schulden aus der Ausbildung zu kommen ist natürlich keine schöne Aussicht.


    Falls also jemand was weiß zum Thema BaFög in der zweiten Berufsausbildung, dann immer her damit.

    Auch anderweitige Anregungen werden dankend entgegengenommen.

    Ausbildungsvergütung ist aktuell 950 € Brutto.


    Miete war bis vor kurzem 380 EUR.

    "Mieterhöhung" in dem Sinne hatte ich nicht - ich wollte den Sachverhalt nur nicht unnötig aufblähen.

    Es war im Detail so, ich lebte in einer WG war aber nicht der Hauptmieter. Der Hauptmieter ist ausgezogen, den Mietvertrag konnte ich aber nicht übernehmen, da der Vermieter die Wohnung gern renovieren und möblieren wollte um sie später deutlich teurer vermieten zu können. Soweit ich recherchiert habe umgeht man damit die Mietpreisbremse.


    Jedenfalls musste ich nach dem Umzug vor zwei Monaten nun rund € 500 für Miete bezahlen, etwas günstigeres war einfach nicht zu finden.


    Dementsprechend hat sich an meinen Lebenshaltungskosten auch nicht viel getan, aber ein Mietzuschuss wäre genau das, was ich brauchen würde.


    Ich habe gerade mal recherchiert und das mit dem "mindesteinkommen" für Wohngeld nachgelesen.

    Was mich nun wundert ist, dass man anscheinend ohne irgendwelche Abzüge laut


    http://www.wohngeld.org/einkommen.html


    in Mietstufe VI (München) "nur" 1.010,64 EUR verdienen darf, da man sonst für Wohngeld bereits zu viel verdient.

    Wenn ich nun mit 950 EUR bereits zu wenig verdienen sollte, wäre das Band in dem man überhaupt Anspruch auf Wohngeld hat ja extrem schmal, oder?

    Hallo zusammen,


    ich bin Thani, 33 und konnte in meinem alten Job leider über längere Zeit keine Stelle finden. Anträge auf Weiterqualifikation oder ähnliches beim Jobcenter wurden mit leider nicht genehmigt. Mir wurde zwar dazu geraten hier weiter Anträge zu stellen und zur Not auf dem Rechtsweg durchzusetzen, aber das fand ich irgendwann einfach zu krass.


    Ich habe mich also vor einem Jahr dazu entschieden trotz meines Alters nochmal eine Berufsausbildung anzufangen und damit quasi "umzuschulen". Das lief bis jetzt auch sehr gut, aber durch Mieterhöhung und andere hinzugekommene Kosten/Abgaben reicht das Ausbildungsgehalt aktuell leider einfach nicht aus und ich hatte mich entschieden Wohngeld zu beantragen.


    Nun kam vor zwei Tagen das dritte mal eine Nachforderung von Unterlagen. Damit habe ich konkret drei Probleme:


    1. Zum dritten Mal werden Kontoauszüge für die vergangenen Monate gefordert extra mit dem Vermerk sie sollen "lückenlos" sein und nicht zuordenbare Vorgänge sollen erläutert werden.

    Was kann man hier tun? Ich habe wie gesagt schon zweimal Kontoauszüge eingereicht. Diese sind selbstverständlich immer lückenlos, da sie von der Bank ja in chronologischer Reihenfolge ausgedruckt werden und ich auch nichts geschwärzt habe etc. Hattet ihr mal so einen Fall wo die gleichen Unterlagen dreimal verlangt werden? Gleiches gilt übrigens auch für meinen Miertvertrag, der nun zum dritten Mal verlangt wird....


    2. Am Ende steht: "Ihr Einkommen liegt unter dem sozialhilferechtlichen Mindestbedarf, daher ist eine besondere Sachverhaltsaufklärung notwendig. Wir bitten Sie deshalb um eine schriftliche Stellungnahme, wie Sie Ihren Lebensunterhalt seit XXX bestreiten.


    Ich bin mir nicht sicher auf was hier angespielt wird. Tatsächlich lebe ich sehr sparsam und habe abzüglich Miete wohl weniger raus als den Hartz 4 Regelsatz. Ich wüsste aber spontan nicht, was ich hier genau in der Stellungnahme angeben soll. Alle meine Zu und Abgänge vom Konto sind ja auf den Auszügen ersichtlich. Daraus sollte eigentlich hervorgehen, dass ich von meiner Ausbildungsvergütung lebe und von nichts anderem.


    3. Es werden Unterhaltsangaben von meinen Eltern verlangt. Explizit auch für den Fall, dass kein Unterhalt gezahlt wird. Bei meiner Mutter wäre das kein Problem, aber meine Eltern leben getrennt und zu meinem Vater habe ich keinen Kontakt. Von ihm werde ich wohl innerhalb der vom Amt gesetzten Frist keinen Nachweis beibringen können und es ist fraglich ob er mir überhaupt einen ausstellen würde.


    Kann das Amt von mir Nachweise von Dritten verlangen, die quasi außerhalb meines Machtbereiches liegen? Ganz davon abgesehen, dass ich mit 33 schon seit über 10 Jahren einen eigenen Haushalt führe und schon lange keinen Unterhaltsanspruch mehr habe...