Beiträge von Simone81

    Ah ja, beim FSJ wird nicht alles angerechnet, das stimmt! Meine Aussage war allgemein gehalten, sorry, beim FSJ bleibt ein Teil anrechnungsfrei, da hast du Recht.


    Das finde ich ziemlich unverschämt. Ich würde mich bei den Vorgesetzten beschweren, am besten schriftlich. Corona hin oder her. Dein Antrag ging schon vor Corona ein und nach der Logik müssten die ja 10 Monate hinterher sein, wenn es bis Ende des Jahres dauern soll Wie gesagt gibt es die Untätigkeitsklage, aber das ist natürlich aufwändig und würde sich vermutlich auch ziehen (Ich habe damit keinerlei Erfahrung.)


    Falls du deshalb gerade Geldprobleme hast, solltest du vielleicht tatsächlich erstmal zum Jobcenter. Die können sich dann hinterher untereinander einig werden, wenn das Wohngeld dann mal endlich berechnet wurde und höher ist als die Jobcenterleistungen. Die Beantragung sollte wegen Corona vereinfacht worden sein.


    Gruß

    Simone

    Öhm, mit welcher Begründung soll das denn bitte so lange dauern??? Liegen alle notwendigen Unterlagen vollständig vor? Also das ist schon unverschämt, und das sage ich als Sachbearbeiterin.^^ Da würde ich mal freundlich nachhaken und notfalls mit Untätigkeitsklage drohen.


    Das Einkommen deines Sohnes wird angerechnet, 100 € monatlich sind hier anrechnungsfrei bei Kinder unter 25 Jahren.


    Gruß

    Simone

    Hallo,


    Bewerbungen??? Was meint sie damit? Mir - ich bin selbst Wohngeld-SBin - fällt jetzt kein Grund ein, wieso man die Arbeitszeiten benötigt. Will sie wissen, wie du in den nächsten Monaten eingeteilt bist, um dein Gehalt einschätzen zu können? Die Gehaltsnachweise sind normalerweise ausreichend. Jede Wohngeldstelle hat da sicherlich unterschiedliche Auffassungen, was die Leute vorlegen sollen oder nicht. Aber ich kann das jetzt nicht nachvollziehen, wofür sie das braucht.


    Hast du die SB schonmal gefragt, wozu sie diese Unterlagen benötigt? Das würde ich als Erstes versuchen. Ansonsten würde ich an deiner Stelle bei der nächsthöheren Stelle (Wohngeldstellenleitung o.ä.) freundlich nachfragen. Vielleicht klärt sich das dann recht schnell. Im Normalfall kann man mit uns ganz normal reden. ;-)


    Schreib hier bitte mal, was rauskam. :-)


    Gruß

    Simone

    Hallo,


    je nach Mietstufe könntest du schon die Einkommensgrenze überschreiten.


    Hier gibt's einen Wohngeldrechner: https://www.wohngeld.org/wohngeldrechner.html


    Problem ist, dass du eine enorm hohe Miete zahlst - ich gehe anhand deines Textes davon aus, dass du alleine wohnst?


    So lange du so eine hohe Miete und Unterhalt zahlst, bist du nicht plausibel, d.h. du erfüllst nicht das erforderliche Mindesteinkommen. Du solltest einen Antrag auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beim Jobcenter stellen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass du bei nur 1.155 € Einkommen so viel Unterhalt zahlen musst. Frag da nochmal beim Jugendamt nach. Wenn du nicht zahlungsfähig bist, kann die Mutter deiner Kinder Unterhaltsvorschuss beantragen. (Mit Unterhalt kenne ich mich allerdings nicht aus, vielleicht kann da noch jemand weiterhelfen.)


    Gruß

    Simone

    Hallo,


    ja, das Einkommen von euren Kindern wird angerechnet. Frei sind eben 1000 € Werbungskosten sowie 100 € monatlich bei Kindern unter 25 Jahren. Der Rest wird angerechnet. Wenn eure Kinder verdienen, können sie auch ein bisschen Haushaltsgeld beisteuern. Wie ihr das innerhalb der Familie dann tatsächlich aufteilt - sprich: ob ihr von euren Kindern eine finanzielle Beteiligung an Kost und Logis erhaltet oder nicht - ist für die Wohngeldstelle unerheblich.


    Gruß

    Simone

    Hallo,


    du solltest von deiner Bank im Normalfall am Anfang des Jahres eine Bescheinigung über Kapitalerträge erhalten. Darauf steht, wie hoch deine Zinsen im vergangenen Kalenderjahr waren. (Können auch 0,00 € sein, wenn du nur ein Girokonto hast, auf das es eh keine Zinsen gibt.) Beim Wohngeld werden Kapitalerträge über 100 € als Einkommen angerechnet, deshalb wird es angefordert. Wenn du diese Bescheinigung nicht erhalten hast oder nicht mehr findest, frag nochmal bei deiner Bank nach.


    Gruß

    Simone

    Hallo Thomas,


    wie Lara oben geschrieben hat, sind Mitbewohner keine Haushaltsmitglieder, das Einkommen deiner Freundin wird also nicht angerechnet. Du gibst sie im Antrag als Mitbewohnerin an, nicht als Haushaltsmitglied, und trägst auch ansonsten keine weiteren Daten von ihr ein.


    Es können - je nach Sachbearbeiter - durchaus Rückfragen kommen. Dann bestätigt ihr halt, dass ihr kein Paar seid und auch nicht finanziell füreinander einsteht. So lange das auch auf den Kontoauszügen "sauber" nachvollziehbar ist (monatliche Überweisung des eigenen Mietanteils), sollte das kein Problem sein.


    Viele Grüße

    Simone

    Hallo Hellen,


    vom BAföG wird nur die Hälfte des Zuschusses beim Wohngeld angerechnet. IdR erhältst du ja 50% als Zuschuss und 50% als Kredit. Von daher werden 1/4 angerechnet. Der Freibetrag gilt nur für Einkommen aus nichtselbstständiger Tätigkeit und wird deshalb nicht vom BAföG abgezogen.


    Übrigens: Semesterferienjobs, die unter 2 Monate dauern, führen nicht zu einer Neuberechnung, da die Einkommenserhöhung "auf Dauer" sein muss, d.h. länger als 2 Monate.


    Gruß

    Simone

    Hallo,


    Wohngeld ist vorrangig zu SGB II- und SGB XII-Leistungen. Das Amt für Grundsicherung leistet nur, wenn eine vorrangige Leistung (wie Wohngeld) niedriger wäre als die Grundsicherung. Wenn das Wohngeld höher ist, müssen sie deinen Mann auffordern, Wohngeld zu beantragen.

    Ich schätze mal, dass dies auf Grund der Rentenerhöhung zu Juli wohl neu überprüft wurde, da sich dadurch der Anspruch deines Mannes dort verringert hat.


    Dein Mann muss also einen Wohngeldantrag stellen.


    Das wird dann so laufen, dass du weiterhin SGB II-Leistungen erhältst und dein Mann von der Grundsicherung ins Wohngeld wechselst. Solche Kombinationen sind nicht selten.


    Grüße

    Simone

    Hallo,


    ab deinem Einzug muss deine Schwester einen Erhöhungsantrag wegen Erhöhung der Haushaltsmitglieder stellen.


    Auf der einen Seite erhöht sich ihr Bedarf, da ein Haushaltsmitglied dazukommt, auf der anderen Seite wird natürlich dein Einkommen angerechnet. Allerdings wird von deinem BAföG nur die Hälfte des Zuschusses (also idR 1/4 des gesamten BAföGs) angerechnet. Ich weiß ja nicht, wie hoch das Einkommen deiner Schwester ist, aber unterm Strich gehe ich davon aus, dass es sich nicht drastisch ändern wird.


    Bitte denk dran, dass auch Zahlungen deiner Eltern (z. B. Weiterleitung des Kindergeldes) als Einkommen zählen.


    Gruß

    Simone

    Hallo Johanni,


    doch, das wird angerechnet. Wie du richtig geschrieben hast, 50% des Zuschusses. Wenn euer Wohngeld schon läuft, kann es aber sein, dass diese Änderung keine 15% Einkommenserhöhung ausmacht. Dann wird das Wohngeld bis zum Ende des bisherigen Bewilligungszeitraumes nicht neu berechnet und läuft wie bisher weiter. Aber spätestens beim Weiterleistungsantrag wird es angerechnet. Ich weiß ja nicht, wie hoch euer Wohngeldanspruch ist, aber natürlich vermindert sich das Wohngeld nicht 1:1 um den Betrag, der vom BAföG angerechnet wird. Vielleicht bleibt noch ein kleiner Restanspruch, dann habt ihr auch weiterhin den Anspruch auf Kita/Hort.


    Mit KiZ kenne ich mich leider gar nicht aus.


    Gruß

    Simone

    Hallo,


    zu deinen Fragen:


    1. Es könnte sich ein Anspruch errechnen. Es wird bei schwankendem Einkommen ein Durchschnittswert genommen. Wenn du die Tätigkeit schon über ein Jahr ausübst, würde ich an deiner Stelle die Abrechnungen für ein ganzes Jahr abgeben, damit die Wohngeldstelle das mit den Semesterferien und den einkommenslosen Monaten schon richtig berücksichtigen kann.


    2. Wenn ihr eine WG seid, ist es egal, ob deine Mitbewohnerin BAföG erhält, da sie kein Haushaltsmitglied ist. WG-Bewohner, die nicht miteinander verwandt sind, werden als 1-Mann-Haushalt gerechnet. Du trägst auch keine weiteren Angaben über deine Mitbewohnerin im Antrag ein (also kein Einkommen, Vermögen o.ä. von ihr). Wichtig ist, dass die Aufteilung der Mietkosten zwischen euch gut nachvollziehbar ist.


    3. Beim Wohngeld wird das Einkommen der Eltern nicht berücksichtigt. Du musst also keinerlei Einkommensnachweise von ihnen vorlegen. Es kann aber sein, dass die Wohngeldstelle eine Bestätigung deines Vaters möchte, ob bzw. wie viel Unterhalt er an dich zahlt. Sollte er sich weigern, das zu machen, reichen der Wohngeldstelle vielleicht auch deine Kontoauszüge als Nachweis, dass du keinen Unterhalt erhältst. (Natürlich könnte man dann immer noch unterstellen, dass der Unterhalt als Bargeld fließt.)


    Viele Grüße

    Simone

    Ja, genau. Du darfst ja neben dem Zimmer, das nur an dich vermietet wurde, noch Küche, Bad, Flur etc. mitnutzen. Und die Größe dieser Räume teilst du durch die Anzahl aller Mitbewohner und schlägst sie auf die Größe deines Zimmers drauf.


    Genau, je genauer du es auseinander dröseln kannst, desto besser. :) Also trägst du da deinen Anteil an der Miete ein, der an den Vermieter geht. Beim Wohngeld wird nur die Bruttokaltmiete berücksichtigt, also ohne Heizkosten. Wenn die pauschal in der Miete mit drin sind, dann vermerke das am besten (inkl. Heizkosten), das erspart eventuelle Nachfragen. Wenn der Vermieter den HK-Abschlag festgelegt hat, dann schreib die Höhe der HK am besten extra hin. Wenn ihr Heizkosten extra an einen Gasversorger zahlt, dann das bitte nicht mit in den Mietanteil rechnen. Ich hoffe, das war verständlich. :-D

    Hallo,


    das gilt natürlich auch für andere WGs, nicht nur für Studenten. :) Ich weiß jetzt nicht, in welchem Bundesland du wohnst, die Anträge sehen alle unterschiedlich aus. Aber du trägst deine Mitbewohner bei der Frage, ob noch andere Leute den Wohnraum nutzen, ein. Aber NICHT als Haushaltsmitglied. Und du gibst von denen ansonsten nichts weiter an, sondern füllst den Antrag allein für dich aus.


    Gruß, Simone

    Hallo,


    na ja, Bargeld ist natürlich schwer nachzuweisen. Am besten erklärst du schriftlich, über welchen Barbetrag du verfügst und wieviel du davon monatlich ausgibst (zumindest so grob). Könnte halt sein, dass der Sachbearbeiter verlangt, dass du das Bargeld auf das Konto einzahlst.


    Gruß

    Simone

    Hallo,


    wenn ihr den Fehlbetrag nicht durch weiteres Einkommen - wie z. B. den Studienkredit - ausgleichen könnt, dann geht das alternativ auch mit Vermögen. Ihr habt zu zweit einen Vermögensfreibetrag von 90.000 €. Ich gehe jetz tmal davon aus, dass du da nicht drüber kommst. ;-)


    Das Wohngeld kann dann so lange bewilligt werden, wie das verfügbare Vermögen den monatlichen Fehlbetrag ausgleichen kann.


    Im Übrigen muss Vermögen im Antrag angegeben werden. Klingt so, als hättest du das nicht getan. Kommt nicht so gut beim Sachbearbeiter an, wenn man plötzlich, wenn man es braucht, Vermögen aus dem Hut zaubert... Aber Nachteile werden dir nicht entstehen. Ohne das Vermögen wird euer Antrag abgelehnt.


    Gruß

    Simone

    Hallo,


    wovon zahlst du deine Miete und deine Lebenshaltungskosten, wenn du keine Vergütung erhältst? Bekommst du Unterstützung von deinen Eltern? Hast du einen Nebenjob? Vermögen?


    Ohne Einkommen oder Vermögen wirst du auch kein Wohngeld erhalten, da Wohngeld nur ein Zuschuss zur Miete ist und nicht die Lebenshaltungskosten deckt. D.h. du musst auch ein Mindesteinkommen vorweisen können. Nur Kindergeld ist viel zu wenig.


    Gruß

    Simone