Beiträge von AnnaNuema

    Je mehr ich darüber lese, desto mulmiger wird mir zumute. Denn ich realisiere immer mehr, dass ich aufgrund der Tatsache, dass in meinem Fall, wo das FSJ ja den Schulabschluss komplettiert, eines ist, das als Ausbildung gewertet werden wird. Und dass ich dann doch komplett von meinen Eltern abhängig sei werde. Und das hatte ich mir anders vorgestellt.

    Und ich fürchte, dass ich daran auch nicht mehr viel machen kann.


    Gruß Anna

    Hi, schön, das Du noch mal was sagst. Danke.

    Denn da meine Eltern mir ja durchaus das Kindergeld als Unterhalt weiterreichen wollen (müssen?), zahlen sie ja schon Unterhalt. Da könnte das Amt doch leicht sagen, tja, dann bezahlt ihr mal alles. Denn ihr habt eure Pflicht ja scheinbar schon anerkannt. Das ist nämlich auch so ein Punkt, der mir mittlerweile Kopfzerbrechen macht. Denn ich kann im Antrag dann ja gar nicht ankreuzen, dass ich keinen Unterhalt bekomme

    Wie ist es denn mit dieser Sache? Dazu hast Du nichts gesagt.


    Gruß Anna

    Hallo Hoppel,


    ja, Du hast wirklich viel beantwortet. Und ich bin ein ganzes Stück weiter. Daher möchte ich mich noch mal aufrichtig bedanken.

    Etwas schade ist, dass ich das Gefühl habe, ganz kurz vor dem vollen Durchblick zu sein. Und da sagtest Du gestern "genug Antworten gegeben".

    Ich weiß ja nicht genau, warum Du ab da Schluss machst. Vielleicht habe ich irgendwo in meinem letzten Beitrag den "falschen Knopf" gedrückt? Oder es war Freitag Nachmittag und Feierabend? Egal. Ich versuche einfach noch mal, eine Frage los zu werden. Und es könnte ja auch jemand anders antworten, wenn Du mit diesem Thread durch bist. Wenn Du noch magst, wäre es natürlich großartig.

    Hängen tue ich immer noch an zwei Stellen. Sind meine Eltern nun doch unterhaltspflichtig und der Wohngeldantrag ist somit der falsche Weg?

    Und wenn das sozusagen "davon abhängt", wie bekomme ich das Pendel mehr in meine Richtung?

    Die zweite Frage ist, weil Du viel weiter oben mal gesagt hattest, dass ich fast lieber ALG2 beantragen sollte, ob so ein Antrag eigentlich bezüglich der Unterhaltspflicht der Eltern gleich gestellt wäre. Also, ob da nach den gleichen Kriterien entschieden wird.

    Denn da meine Eltern mir ja durchaus das Kindergeld als Unterhalt weiterreichen wollen (müssen?), zahlen sie ja schon Unterhalt. Da könnte das Amt doch leicht sagen, tja, dann bezahlt ihr mal alles. Denn ihr habt eure Pflicht ja scheinbar schon anerkannt. Das ist nämlich auch so ein Punkt, der mir mittlerweile Kopfzerbrechen macht. Denn ich kann im Antrag dann ja gar nicht ankreuzen, dass ich keinen Unterhalt bekomme. Das ist alles so verzwickt.


    Gruß Anna

    Es kristallisiert sich für mich heraus., dass diese Frage eine der entscheidenden wird. Daher bleibe ich da noch mal dran, wenn Deine Geduld das erlaubt. Lügen darf ich nicht, soll ich nicht, will ich nicht, kann ich nicht. Es kommt mir so vor, als wird diese Frage im Antrag bei dem Punkt "Bestehen Unterhaltsansprüche?" angesprochen. Kreuze ich da z.B. ahnungslos - obwohl ich meine Ahnung ja gerade hier ganz schön auffülle ;-) - an, dass ich keine habe, wäre ich aus der Sache vorerst raus.

    Aber ein gewiefter Sachbearbeiter hakt da dann vielleicht nach, oder? Einem Gespräch bei der Antragsabgabe z.B. könnte ich aus dem Weg gehen, wenn ich nicht abgebe sondern abschicke. Gute Idee? Realistisch?

    Kommt es dann doch irgendwann "zum Schwur", könnte ich ja höchstens versuchen, darauf hinzuweisen, dass meine Absicht bei dem FSJ eine rein orientierende sei. Das Zauberwort benutzen, sozusagen. Der gewiefte Sachbearbeiter fragt aber schlau nach, und findet heraus, dass mein Schulabschluss vom FSJ profitiert. Ist an der Stelle der Antrag so gut wie abgelehnt? Oder wie kann es noch laufen?

    Zitat

    Was ist damit gemeint? Das FSJ ist doch keine Voraussetung für die FH-Reife?

    Es ist tatsächlich so, dass bei Abgang nach der 11. Klasse eines Gymnasiums das Zeugnis so ausgestellt wird, dass die Schule den schulischen Teil der FH-Reife attestiert. Und dann folgt z.B. ein FSJ, das dann als praktischer Teil gilt. Anschließend gehe ich mit dem "FSJ-Abschluss" in die Schule und lasse mir die komplette FH-Reife bestätigen. Schlecht für "Orientierungsphase", oder?


    Zitat

    Naja - spätenstens mit Besuch der FH sind Deine Eltern dennoch wieder "im Boot"...

    Ja, das ist dann aber auch unvermeidbar. Derzeit glaube ich im Übrigen sowieso eher nicht ans FH studieren.


    Zitat

    Die 20% Abzug werden nicht "meist" abgezogen, sondern nur bei entsprechender Glaubwürdigkeit der Angaben.

    Welche Angaben mache ich denn da glaubwürdig, um diesen Abzug zu bekommen? Das ist alles derart undurchsichtig. Vielen Dank dafür, dass ihr helft.

    Ok. Verstehe diese Zahl jetzt besser.

    Ich würde doch auch gern noch mal auf zwei Fragen zurückkommen, die an denen wir weiter oben schon mal waren. Weil mir meine Lage da noch nicht ganz klar ist.

    1. Mindesteinkommen für Wohngeld: Das wäre wohl 409,- SGB2-Regelsatz + Warmmiete (290,-) = 699,-. Aus irgendeinem Grund werden davon meist nur 80% gerechnet, was dann bei mir 559,- sind. D.h. die muss ich nachweisen, um Wohngeld erfolgreich beantragen zu können. Ist das richtig?

    2. Die Frage wer ist zu wie viel Unterhalt verpflichtet. Die scheint ja ganz stark daran zu hängen, was das FSJ für mich bedeutet. Da hatte ich auch schon mal weiter oben gesagt, dass ich mittels FSJ den praktischen Teil meiner FH-Reife erlange. Andererseits ist es natürlich hauptsächlich Orientierungsphase. Denn wie es danach weitergeht, weiß ich ja noch nicht. Wird denn die Wohngeldstelle genau danach fragen. Und was wäre sozusagen die falsche, was die richtige Antwort. Schließlich möchte ich ja gern erfolgreich beantragen, wenn ich mir die ganze Arbeit schon mache. Ich möchte also einfach zu vermeidende Fehler vermeiden, die vielleicht durch eine falsche und am Ende auch noch unzutreffende Antwort entstehen können. Denn wenn das FSJ vom Amt soundso gewertet wird, dann wären ja meine Eltern plötzlich wieder "mein Amt", meine Geldgeber. Und das würde ich ziemlich gern vermeiden.

    Hi, noch mal ich

    tja, klingt wie eine blöde Idee, wenn ich deine Zahlen ansehe. Ich erwähne mal lieber noch, dass ich (hatte es ganz oben schon mal anklingen lassen) über Spargeld verfüge. Und ich hatte rausgefunden, dass es zu viel für einen erfolgreichen ALG2-Antrag ist. Das war auch ein wichtiger Grund. Ich muss sozusagen erst noch etwas ärmer werden.

    Das hätte ich wohl auch früher sagen sollen. Das erklärt u.U. meine "komischen" Formulierungen im vorigen Beitrag. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur sagen, dass mir der Umgang mit all diesen Leistungen, Foren und der dort scheinbar nötigen Offenheit noch ziemlich fremd ist.

    Ok. Verstanden. Tatsächlich hatte ich auch schon über ALG 2 nachgedacht, wollte es aber aufgrund der Idee, mich an eine Schlange anzustellen, die doch eigentlich für andere gedacht ist, nicht recht war. Ich gehe ja auch nicht in eine Suppenküche, weil mir der Bauch mal kurz grummelt. Hoffe, ich bin zu verstehen. Es geht mir nicht darum, arrogant und naserümpfend das Jobcenter zu meiden. Es geht mir darum, dass ich das Gefühl habe, mit etwas Wohngeld und etwas Eigeninitiative müsste ich es auch schaffen können. Ich will auch gar nicht wesentlich höhere Leistungen. Dies ist mein erster Schritt in die Erwachsenenwelt. Muss der tatsächlich am dritten Tag ins Jobcenter führen, um ALG 2 anzufragen?

    z.B. verstehe ich nicht, warum, wenn meine Eltern mir Unterhalt zahlen müssen, dieser nur das weitergeleitete Kindergeld umfassen soll. Und ich muss mich jetzt mit diesem Riesenantrag quälen. Und in dem Antrag verstehe ich nicht, warum da bei all den Optionen nirgendwo auswählbar ist, dass mein Einkommen FSJ-Taschengeld ist. Und was ich stattdessen ankreuzen soll.

    Ok. Danke. Gut, dass wir miteinander reden können :-)

    Das mit den Angeben, die ich hier nicht machen möchte, hatte tatsächlich mit den oben genannten Vorstellungen zu tun, jemand vom Amt würde hier alles mitlesen (die haben ja sonst bestimmt nichts weiter vor). Ist schon klar, dass dann für eine gute Beratung hier etwas fehlt. Ich lasse dann mal was raus. Ich werde 290,- Warmmiete zahlen und bekomme 350,- FSJ-Taschengeld. Jetzt habe ich eben gelernt, dass ich genau das Kindegeld (192,-) weitergereicht bekommen werde. Und daher kann ich jetzt schon etwas besser selbst auch rechnen. Aber dass "es sich nicht um eine Ausbildung handelt" - das hatte ich mittlerweile ja auch schon anders gesehen. Das verstehe ich noch nicht so ganz. Und das scheint ja wiederum eine wesentliche Angabe für den Wohngeldantrag zu sein. In dem verstehe ich sowieso einiges noch nicht so ganz.

    Nein, natürlich will ich keine falschen Angaben macht. Aber man überlegt sich ja doch, was man angeben muss und ich weiß heute auch noch nicht, zu was meine Eltern verpflichtet sind, mir zu geben.

    Im Übrigen bin ich etwas verblüfft ob des ruppigen Tons. Ich dachte, hier würde man sich unter seinesgleichen helfen.

    Ich habe doch sogar schon angedacht, mein Erspartes für laufenden Lebensunterhalt einzusetzen. Ich finde nicht, dass das nach betrügerischen Absichten klingt. Oder?

    Im Übrigen interessiert mich mittlerweile wirklich sehr, zu welchem Unterhalt meine Eltern eigentlich verpflichtet sind. Denn das scheint im Fall FSJ ja etwas unklar zu sein. und hängt scheinbar an der Frage, ob das FSJ ein angemessener Ausbildungsschritt sein wird. In meinen Fall ist es so, dass ich nach der 11. vom Gymnasium abgegangen bin. Und dass FSJ wird dann meine FH-Reife "besiegeln". Ob ich später aber an einer FH studiere, ist ja noch ganz offen. Und ggf. sogar unwahrscheinlich ...

    Ich beginne ein FSJ und habe ein WG-Zimmer gemietet. Mein wirkliches Einkommen wird sich aus dem Taschengeld genannten FSJ-Lohn, dem von meinen Eltern überlassenen Kindergeld und etwas Gespartem auf dem Konto bestehen. Für den Wohngeld-Antrag möchte ich natürlich das angeben, was ich muss. Was muss ich davon als angeben. Speziell interessieren mich die Frage: Ist das überlassene Kindergeld Einkommen? Und liege ich im Fall, dass ich zu wenig angebe, aber zu viel Miete zahle, unter diesem Satz, wo es heißt, ich könne kein Wohngeld bekommen, weil ich gar nicht genug zum Leben habe?

    Die genauen Zahlen würde ich gern weglassen, damit meine zukünftige Sachbearbeiterin hier nicht mitliest und sagt, ach, die hat ja noch das und das und hat es gar nicht angegeben. So so.

    Ich würde höchstens sagen, dass sowohl Miete wie auch Taschengeld im normalen Bereich von jeweils ca. 300 liegen und mein Sparguthaben ausreicht, um das mich das Jahr über nicht in Not geraten zu lassen.


    Danke im Voraus

    Grüße Anna