Beiträge von Euler

    Ich habe z.Z. 2 studierende Kinder (verschiedene Orte).

    Bei einem wurden meine Altersvorsorgebeiträge (2200 €) voll berücksichtigt.

    Beim anderen nur 1946 € . Hier war eine Anmerkung:

    "Die Beiträge zur Riester-Rente Ihres Vaters wurden bis zum Höchstbetrag gern. Tz 21 .1.33 BAföGVwV in Höhe von 1.946,00 EUR berücksichtigt."


    Ist das so richtig?

    Gelten in verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Regelungen?

    D.h. also am Ende des BWZ passiert gar nichts, wenn man die Unterlagen nicht von sich aus einreicht?

    Erst irgendwann mal, wenn es einem Mitarbeiter auffällt, dass da noch was fehlt?


    Das muss doch früher auffallen, denn man reicht ja für den nächsten BWZ wieder alles ein (inkl. Steuerbescheide), so dass sie dann die Unterlagen sowieso bekommen.

    Was genau schreibt das BAföG-Amt bzgl. der Unterhaltszahlungen an deine Kinder?

    Meine Tochter interpretiert den Bafög Bescheid so, dass ihr 744 € zustehen und ich das dort aufgeführte Einkommen des Vaters "anrechenbar für Auszubildende" zu zahlen habe. Also die Differenz zwischen 744 € und dem Bafög-Förderungsbetrag.


    Kann ich ihr also sagen, dass das falsch ist, dass ihr

    1. nur 735 € zustehen und

    2. laut Unterhaltsgesetz eine andere Aufteilung erfolgt?


    Dann wird sie beim Bafög Amt einen Antrag auf Vorauszahlung stellen und das Bafög Amt wird mich um Stellungnahme bitten.

    Dann sage ich, dass ich Unterhalt nach Unterhaltsrecht zahle. Und dann?

    Ja, das verstehe ich alles, aber irgendwie hat es noch nicht "klick" gemacht.

    Aber am Ende zählt doch nur, was ich wirklich zahlen muss.

    Und das ist eben unterschiedlich, je nach dem, ob ich dem Bafög Amt folge oder dem Jugendamt.

    Aber es ist nicht logisch, da eigentlich für beide Kinder das selbe gelten sollte.

    Das ist genau meine Frage:

    Eine Tochter beruft sich auf den Bafög-Bescheid, die andere auf die Berechnung vom Amt.

    Es fängt schon damit an, dass einmal der Bedarf 744 € ist und einmal 735 €.

    Dann ist es so, dass einmal meine Frau nichts zahlen muss, das andere mal doch.

    Nun frage ich mich, wer hier das sagen hat.

    Eigentlich bin ich der Meinung, dass beide das selbe erhalten sollten und ich auch für beide das selbe zahlen müsste, denn bei beiden sind die Voraussetzungen die gleichen. Nur wer bestimmt jetzt, was gilt?

    Hallo,

    ich muss noch einmal etwas zum grundsätzlichen Verständnis fragen:

    Es wird immer gesagt:

    Theo schrieb:

    Der zu zahlende Unterhalt wird allein aufgrund der familienrechtlichen Berechnung ermittelt. Die ausgewiesenen Unterhaltsbeträge im BAföG-Bescheid sind nicht relevant.

    Wenn das Kind nun aber die dort genannten Beträge einfordert und beim Amt Vorauszahlung beantragt, was gilt denn dann?


    Außerdem:


    Hoppel schrieb:

    [Euler:] Wie bekomme ich denn Auskunft darüber, was ich nun genau an meine Tochter zu zahlen habe?


    [Hoppel:] diese Auskunft muß Dir Deine Tochter mit Vorlage des Bescheides geben.

    Die Berechnungen im Bafög Bescheid sind aber andere als nach der familienrechtlichen Berechnung.

    Wer legt nun letztendlich fest, was gilt?

    Meine Tochter sagt, ich müsse ihr den Betrag aus dem Bafög Bescheid zahlen. Nach dem Bescheid müsste meine Frau nichts zahlen.

    Nach meiner eigenen Rechnung nach Familienrecht aber sehr wohl.

    Hallo,


    in einem Schreiben vom Amt (die meine Tochter bei der Berechnung der Unterhaltsforderung unterstützen), wird auch mein Kapitalvermögen abgefragt.

    Also Zinsen ist klar, die muss man angeben, aber das Vermögen an sich? Muss man das angeben? Inwieweit ist das unterhaltsrelevant?

    Seit diesem Jahr gibt es eine deutliche Bafög-Anhebung. Von 735 € auf 853 € (maximal).

    In der Düsseldorfer Tabelle steht bisher weiterhin 735 €.

    Wenn also kein Bafög gezahlt wird, kann ein Student nur 735 € von seinen Eltern fordern? Ist das richtig?

    Ich sehe hier eine Diskrepanz.