Beiträge von cobrah

    Ok, habe nun von einer Sachbearbeiterin auch die Antwort bekommen. Die erste Frage ist also geklärt.


    Die Antwort auf die 2. wusste sie nicht, sie denkt aber, dass es eher nichts möglich ist einen "abgelaufenen" Bescheid zu ändern.

    Hallo,


    ich beziehe Bafög und habe die letzten 6 Monate in einer WG gewohnt. Dafür konnte ich leider die Wohnpauschale nicht beantragen, da ich keinen Nachweis über das Mietverhältnis bekommen konnte.



    Jetzt habe ich einen solchen Nachweis und frage mich, ob ich noch rückwirkend die Wohnpauschale für die letzten 3 Monate beantragen kann.



    Laut Paragraph 53 Bafög:


    "1Ändert sich ein für die Leistung der Ausbildungsförderung maßgeblicher Umstand, so wird der Bescheid geändert



    1. zugunsten des Auszubildenden vom Beginn des Monats, in dem die Änderung eingetreten ist, rückwirkend jedoch höchstens für die drei Monate vor dem Monat, in dem sie dem Amt mitgeteilt wurde"



    Meine Fragen:


    1) Bedeutet das, dass ich den Nachweis jetzt nachreichen kann und dann für die letzten 3 Monate die Wohnpauschale nachgezahlt bekomme?


    (Kann es mir nicht so richtig vorstellen, da es ja eigentlich meine Schuld war, dass ich nicht gleich einen Nachweis eingereicht habe)



    2) Geht das auch "bewilligungszeitraums-übergreifend"?


    Die letzten 3 Monate lagen ja im abgelaufenen Bewilligungszeitraum.




    Danke im Voraus! :)

    Hallo,
    ich frage mich gerade, wann ich den Leistungsnachweis im neuen Studium nach einem Fachrichtungswechsel erbringen muss.


    Habe am Ende des 3. Semester einen Fachrichtungswechsel vollzogen. Im neuen Studium wurden mir dabei keine Fachsemester angerechnet.


    Nun habe ich das gefunden:
    "48.1.6 Für eine andere Ausbildung nach Abbruch der Ausbildung oder Wechsel der Fachrichtung (§ 7 Abs. 3) ist Ausbildungsförderung für zwei Semester zu leisten unabhängig davon, ob ein Leistungsnachweis nach Absatz 1 vorliegt.


    Nach diesen zwei Semestern sind die Leistungen des erreichten Fachsemesters nachzuweisen"


    Heißt das, dass ich nach dem 2. FS die bis dahin üblichen Leistungen des neuen Studiengangs nachweisen muss?


    Oder bleibt es beim 4. FS/normalen Zeitpunkt?

    Hallo,
    ich habe mir schon alles mögliche über das Thema "Bafög und Fachrichtungswechsel" durchgelesen und weiß auch, dass man nach einem zweiten Fachrichtungswechsel grds auch nochmal Bafög bekommen kann, wenn die Begründung akzeptiert wird und dass dann einfach die im zweiten Studiengang verbrauchten Semester abgezogen werden.


    Allerdings sieht das ja in der Praxis teilweise anders aus. Nach dem, was ich bisher so gelesen habe, sieht es zB so aus als würde ein Bafögantrag nach einem 2. Fachrichtungswechsel in Bayern grds immer erstmal abgelehnt werden.


    Weiß jemand, wie das in Berlin ist?
    Und lohnt es sich nicht, wenn man das in Bayern machen wollen würde, Einspruch zu erheben?



    Danke im Voraus! (:

    Hallo,


    folgendes Szenario:
    - Jemand bekommt den vollen Bafögsatz,
    - verdient im Beweilligungszeitraum als Angestellter so viel wie er darf und
    - verdient im Bewilligungszeitraum durch eine Webseite (Gewerbe) zusätzlich noch insgesamt 1.200 - 1.800 €.


    Nun müsste er ja am Ende des BWZ normalerweise die ca. 1.200 - 1.800, die er zu viel verdient hat, zurückzahlen. Was ist aber, wenn er Betriebsausgaben in dieser Höhe geltend macht? Ist das überhaupt möglich in dieser Höhe oder gibt es da irgendeine Begrenzung?


    Bisher habe ich nichts gefunden, was dagegen spricht. Dafür zB sowas: "Werbung wird nicht aktiviert oder abgeschrieben sondern als sofortige Betriebsausgabe unmittelbar zum Zeitpunkt der Bezahlungsgewinn mindernd gebucht. Auch wenn es sich um vierstellige oder fünfstellige Beträge handelt."

    Diesem jemand geht es nämlich vor allem um Werbung für seine Webseite. Für 1.000 € würde er sowieso welche kaufen, aber nun ist ja besser dann die restlichen bis zu 800€ auch noch auszugeben.

    Ich bitte um Entschuldigung. Das macht natürlich Sinn, ja. Bin zur Zeit etwas durch den Wind.


    Bisher hat das Problem leider noch keiner verstanden, dem ich versucht habe, es zu erklären. Es ist definitiv kein Standard-Problem.


    1. Frage:
    Ist meine überarbeitete Begründung so in Ordnung?


    Zu Beginn der 10. Klasse habe ich begonnen, mich ausführlich mit der Studien- und Berufswahl zu befassen. Einige Bekannte machten mir deutlich, wie wichtig es für eigene die Zufriedenheit ist, den passenden Beruf zu wählen. Deshalb war es mir schon immer wichtig, einen Beruf zu finden, mit dem ich nicht nur meinen Lebensunterhalt verdiene, sondern der mir zumindest auch ein bisschen Freude bringt. So begann ich, mich ausführlich mit der Thematik zu beschäftigen.


    Mein erstes Bauchgefühl sagte mir, dass Betriebswirtschaftslehre das richtige Fach für mich sein könnte. Das lag daran, dass ich schon mehrere Bücher über Unternehmensführung gelesen hatte und das Wirtschaftsgeschehen verfolgte. Um nun aber festzustellen, ob mir auch ein theoretisches Studium in diesem Bereich liegen würde, wurde mir nahegelegt, Studienliteratur zu lesen. So kaufte ich mir ein klassisches Einführungsbuch und las es mit relativ großem Interesse in kurzer Zeit durch. Zusätzlich besuchte ich nebenbei einige Vorlesungen als Gasthörer.


    Natürlich befasste ich mich auch mit anderen Studiengängen, war mir jedoch schnell sicher, dass Betriebswirtschaftslehre das richtige Fach für mich sei. Als meine Entscheidung dann endgültig feststand, galt es noch die Frage zu klären, ob ich an einer Universität oder einer Fachhochschule studieren will. Ich verglich die Vorlesungsverzeichnisse, las mir Erfahrungsberichte zu den Hochschulen durch und entschied mich dann, aufgrund der höheren Praxisorientierung und Empfehlungen von Bekannten, für eine Fachhochschule.


    Zu Beginn des Studiums lief auch alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Meine Leistungen waren gut und es machte mir Spaß. Nachdem die Anfangsaufregung verflogen war, wurde das Studium etwas langweiliger, aber ich denke das ist in jedem Studium so. Zu zweifeln begann ich allerdings im 3. Semester, als ich merkte, dass mich nicht mehr alle Gebiete der Betriebswirtschaftslehre interessierten. Außerdem sagten mir passende Berufe, mit denen ich mich zu der Zeit aufgrund einer Praktikumsplatzsuche auseinandersetzte immer weniger zu. Schon vor dem Studium hatte ich mich mit den Berufsmöglichkeiten befasst und mich ausführlich mit meinem Vater, der Steuerberater ist und anderen Absolventen der Betriebswirtschaftslehre unterhalten. Nun aber, wo es an die konkrete Bewerbung für ein Praktikum ging, hatte ich immer weniger Interesse an den BWL-Berufen. Ich glaube, man kann nur wenn man sich über einen langen Zeitraum intensiv mit einem Fach beschäftigt, herausfinden, ob es das Richtige für einen ist. Noch intensiver hätte ich mich mit dem Studium der Betriebswirtschaftslehre aber schon aus zeitlichen Gründen neben dem Abitur gar nicht befassen können.


    Andererseits waren zu dieser Zeit drei Rechts-Module im Studienplan vorgesehen und ich erlebte ein Interesse für Schul- beziehungsweise Studieninhalte, wie ich es noch nie erlebt hatte. Ich freute mich jedes Mal auf die Vorlesungen und setzte mich intensiver mit den Inhalten auseinander als es nötig war.
    Nach kurzem, aber sehr intensivem Zögern fasste ich dann den Entschluss, das BWL-Studium abzubrechen, was ich Ihnen unverzüglich mitteilte.


    Anschließend fing ich nicht direkt das Jurastudium an, sondern nahm mir extra ein Semester Zeit, um mich weiterhin ausführlich mit den Inhalten und dem Aufbau des Jurastudiums zu befassen. Da ich trotz der langen Ausbildungsdauer und dem hohen Anspruch weiterhin fest davon überzeugt bin, nun das richtige Studium für mich gefunden zu haben, immatrikulierte ich mich zum Wintersemester 2016/2017 für das Studium der Rechtswissenschaft an der xyz.



    2. Frage:
    Und jetzt wird es kompliziert. Ich habe hier im zweiten Beitrag schon versucht, es zu erklären. Vielleicht so:


    Anfang Januar (vor den Klausuren):
    - Entschluss abzubrechen
    - Entschluss unverzüglich dem Bafög Amt mitgeteilt
    - KEINE Exma!!!
    - Klausuren natürlich nicht mmitgeschrieben


    Dann:
    - dummerweise nicht exmatrikuliert, sondern einfach nichts gemacht und gedacht, ich hätte das Bafög jetzt ordentlich "abgemeldet" und müsste jetzt nichts mehr tun


    Ende März:
    - Exmatrikulation
    - Exma beim Bafög-Amt eingereicht



    Jetzt will das Bafög-Amt im Rahmen des neuen Antrags eine Leistungsübersicht, wahrscheinlich um zu prüfen, ob ich überhaupt irgendwann ordentlich studiert habe.
    BIS ZUM JANUAR habe ich ordentlich studiert, war dann jedoch bis Ende März (=Ende des 3. FS) noch eingeschrieben. Die Uni kann mir also nur bescheinigen, ob bis zum Zeitpunkt der EXMATRIKULATION alle üblichen Leistungen erbracht habe. Hab ich aber nicht, denn ich hatte ja FÜR MICH (und dem Bafög-Amt habe ich es auch sofort mitgeteilt) schon VOR der Klausuren des 3. FS abgebrochen.


    Eine Bescheinigung darüber, ob ich BIS ZU MEINEM ENTSCHLUSS alle üblichen Leistungen erbracht habe, wäre also nur sinnvoll und dabei würde rauskommen, dass ich bis dahin (sehr) ordentlich studiert habe.

    Hallo,


    ich habe ein großes Problem, das nicht leicht zu erklären ist. Mein Bafög-Berater hatte jeden falls keinen Bock, meine Situation zu verstehen. :D :mad:



    Ich habe "3" Semester BWL studiert, dann dieses Sommersemester nichts gemacht und fange nun zum Wintersemester ein anderes Studium an.


    Meinen Entschluss, BWL im 3. Semester abzubrechen habe ich dem Bafög-Amt natürlich sofort mitgeteilt, undzwar Mitte Januar des 3. Semesters. Das war vor den Klausuren, die wollte ich schließlich nicht mehr mitschreiben. Allerdings ist nach dieser Mitteilung nichts weiter passiert, obwohl die Bafög-Sachbearbeiterin mir schrieb, dass ich mich gleich exmatrikulieren solle. UNGLAUBLICH dumm von mir, was ich aber erst jetzt weiß.


    Ein Mitarbeiter der Hochschule sagte mir halt, dass es keinen Unterschied macht, ob ich mich jetzt oder im März exmatrikuliere, weil Exmatrikulationen sowieso immer zum Ende eines Semesters wirken. So ein verdammtes Missverständnis. Für die Hochschule macht es keinen Unterschied, für das Bafög aber sehr wohl, was ich auch erst jetzt weiß.


    Ich ließ mich also erst am Ende des Semesters exmatrikulieren und schickte dann dam Bafög-Amt die Exma-Bescheinigung. Soweit alles noch ok.


    Allerdings will das Bafög-Amt jetzt für meinen neuen Antrag einen Leistungsnachweis. Den wollte ich mir jetzt bei der Uni abholen. Man sagte mir allerdings, dass ich bis Ende des 3. Semesters immatrikuliert gewesen sei und so auch die Klausuren des 3. Semesters hätte mitschreiben müssen. Ich KANN natürlich nur Leistungen von 2 Semestern vorweisen. Dem Bafög-Amt teilte ich ja schließlich meinen Entschluss VOR den Klausuren des 3. Semesters mit.


    Der einzige Fehler, der nun alles bei mir durcheinanderwirft und meine Pläne zerstören könnte, war also die zu späte Exmatrikulation, durch die ich keinerlei Vorteile erhalten habe!! Warum sollte ich mich später exmatrikulieren, wenn es mir doch gar nichts bringt? Es war nur Unwissen von mir.


    Ich musste nur einen Monat Bafög zurückzahlen, was mich gewundert hat. Eigentlich müssten es ja 3 sein (März, Februar, Januar). Das kann ich dem Bafög-Amt jetzt anbieten. Ich könnte das sofort zurückzahlen, ich könnte auch nackt Handstand machen und dabei das Alphabet rülpsen, ich könnte aber eben nicht ohne Bafög studieren, zumindest nicht in Regelstudienzeit.



    Was soll ich jetzt tun?

    Hi,


    ich habe 3 Semester BWL studiert und wechsle nun zu Jura. Ist die Begründung ok?



    Ab Beginn der 10. Klasse begann ich, mich ausführlich mit der Studien- und Berufswahl zu befassen. Einige Bekannte machten mir deutlich, wie wichtig es für eigene die Zufriedenheit ist, den passenden Beruf zu wählen. Deshalb war es mir schon immer sehr wichtig, einen Beruf zu finden, mit dem ich nicht nur meinen Lebensunterhalt verdiene, sondern der mir zumindest auch ein bisschen Freude bringt. So begann ich, mich ausführlich damit zu beschäftigen, wie man seinen Traumjob findet, las mehrere Bücher zu der Thematik und diskutierte in Foren.


    Mein erstes Bauchgefühl sagte mir, dass BWL das richtige Fach für mich sein könnte. Das lag daran, dass ich schon mehrere Bücher über Unternehmensführung gelesen hatte und das Wirtschaftsgeschehen verfolgte. Um aber wirklich herauszufinden, ob mir auch ein theoretisches Studium liegen würde, wurde mir nahegelegt, Studienliteratur zu lesen. So kaufte ich mir ein klassisches BWL-Einführungsbuch und las es mit relativ großem Interesse in kurzer Zeit durch. Nebenbei besuchte ich auch ein paar Vorlesungen als Gasthörer.


    Ich befasste mich auch noch etwas mit anderen Studienfächern, war mir aber ziemlich schnell sicher, dass ich BWL studieren will. Als meine Entscheidung dann endgültig feststand galt es noch die Frage zu klären, ob ich an einer Uni oder einer FH studieren will. Ich verglich die Vorlesungsverzeichnisse, las mir Bewertungen der Hochschulen durch und entschied mich dann, aufgrund der höheren Praxisorientierung und Empfehlungen von Bekannten für eine Fachhochschule.


    Zu Beginn des Studiums lief auch alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Meine Leistungen waren gut und es machte mir Spaß. Nachdem die Anfangsaufregung verflogen war, wurde das Studium etwas langweiliger, aber ich denke das ist in jedem Studium so. Zu zweifeln begann ich allerdings im 3. Semester, als der Stoff mich nur noch nervte und ich mich jeden Tag quälen musste, um mich damit zu beschäftigen. Dazu kam, dass mich zwar immer noch einige Gebiete der BWL interessierten, die dazu passenden Berufe, mit denen ich mich zu der Zeit wegen einer Praktikumsplatzsuche auseinandersetzte, mir aber immer weniger zusagten. Schon vor dem Studium hatte ich mich mit den Berufsmöglichkeiten befasst und mich ausführlich mit meinem Vater (Steuerberater) und anderen BWL-Absolventen unterhalten. Nun aber, wo es an die konkrete Bewerbung für ein Praktikum ging, hatte ich immer weniger Interesse an den BWL-Berufen. Ich glaube, man kann nur wenn man sich über einen langen Zeitraum intensiv mit einem Fach beschäftigt, herausfinden, ob es das Richtige für einen ist. Noch intensiver hätte ich mich mit dem BWL-Studium aber schon aus zeitlichen Gründen neben dem Abitur gar nicht befassen können.


    Andererseits waren zu dieser Zeit drei Rechts-Module im Studienplan vorgesehen und ich erlebte ein Interesse für Schul- beziehungsweise Studienstoff, wie ich es noch nie erlebt hatte. Ich freute mich jedes mal auf die Vorlesungen und beschäftigte mich intensiver mit den Inhalten als es nötig gewesen wäre. Nach kurzem, aber sehr intensivem Zögern fasste ich dann den Entschluss, das BWL-Studium abzubrechen, was ich Ihnen unverzüglich mitteilte.

    Meine Entscheidung für das Jurastudium ist reiflich überlegt, da ich ja seit Ende des BWL-Studiums lange Zeit hatte, mich ausführlich mit den Inhalten und vor allem auch dem Aufbau des Studiums zu befassen.