Beiträge von katzenkathy

    Danke Hoppel! Damit ist erst mal die Grundvorgehensweise klar. Aber es ist gelinde gesagt ein "Witz", die Aufwandsentschädigungen anzugeben, wenn ich damit ohnehin weit unterhalb des Satzes von 2.400 € liege und diese damit wesentlich geringer ausfallen. Und was die Werbungskosten anbelangt, sehe ich hier nach wie vor nicht richtig durch. Denn unter Punkt 34 im Wohngeldantrag steht etwas, dass man z. B. für einen "Mininebenjob" Werbungskosten geltend machen kann.


    Punkt 34 im Wohngeldantrag fragt an, ob Werbungskosten (über dem Pauschbetrag) von den Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit geltend gemacht werden. Außerdem steht dort die Frage, ob man tatsächliche Aufwendungen für einen Mini/-Nebenjob geltend macht.
    Die Schöffentätigkeit ist in meinen Augen eine "nichtselbständige Arbeit" mit einer sehr geringen Stundenzahl. Ein "Mininebenjob" hat ebenfalls nur eine sehr begrenzte Stundenanzahl und ist wie das Schöffenamt als "Nebentätigkeit" anzusehen. Im "Hauptjob" bin ich ja Rentner, auch wenn das jetzt sehr komisch klingt.


    Vielleicht ist es Dir möglich, mir das nochmal etwas genauer zu erklären, damit ich´s verstehe. Offensichtlich kennst Du Dich in solchen Dingen aus und blickst durch.


    Ganz herzlichen Dank.


    Einen lieben Gruß:D

    Hallo,


    bin neu hier im Forum und habe da gleich ein Problem zu "knacken". Wer kennt sich hier aus und kann weiterhelfen?


    Ich beziehe eine kleine volle EU - Rente und habe bisher dazu ergänzend Grundsicherung über das Sozialamt bekommen. Nun soll ich aber Wohngeld beantragen, womit die Grundsicherung wegfällt.


    Neben dieser sehr kleinen Rente habe ich ab und an als Schöffe am Gericht zu tun und bekomme dafür eine geringe Aufwandsentschädigung. Die soll ich im Wohngeldantrag lt. Bearbeiterin angeben und ihr den Nachweis für 1 ganzes Jahr vorlegen, was ich da bekommen habe. Dies will sie als Einkommen berücksichtigen, was sich mindernd auf den Wohngeldanspruch auswirken würde.


    Soweit ich informiert bin, sofern das richtig ist, wird eine Aufwandsentschädigung nicht als Einkommen gewertet. Kommt sie zudem noch von einer öffentlich rechtlichen Stelle darf sie gar nicht angerechnet werden. Ist das korrekt so???
    Die Frage steht also, muss ich tatsächlich den Nachweis für alle erhaltenen Aufwandsentschädigungen für 1 ganzes Jahr beibringen, so wie es die Wohngeldstelle verlangt und muss ich diese (in welchem Rahmen) überhaupt im Wohngeldantrag angeben?


    In diesem Zusammenhang stellt sich des weiteren die Frage, ob im Wohngeldantrag hierfür gesonderte Werbungskosten geltend gemacht werden können? Wenn ja, wie und in welchem Umfang geht das?
    Ab und an ist es nämlich bei Gericht so, dass die Aufwandsentschädigungen nicht in dem Umfang gezahlt werden, wie sie tatsächlich entstanden sind. Das ist dann der Fall, wenn ich an 1 Tag mehr als 10 Stunden bei Gericht und unterwegs bin. Dann wird die Entschädigung gekappt und auf 10 Stunden reduziert. Des weiteren werden bei Gericht immer wieder die Fahrkosten reduziert, die eigentlich in tatsächlicher Höhe auszubezahlen wären.


    Ganz herzlichen Dank.