Beiträge von John007

    Hallo Vanidar,


    vielen Dank erstmal für Deine Antwort.
    Ich hab mich sicher etwas ungenau ausgedrückt.
    Das Jugendamt in Dresden macht eine Berechnung des Unterhaltes. Dort werden alle meine Einkünfte (und wirklich ganz penibel jedes erdenkliche Einkommen ) zur Berechnung des von mir zu zahlenden Unterhaltes herangezogen. Das ist ja auch so Okay.
    Bei der Mutter (das Kind um das es hier geht ist das letzte noch im Haushalt der Mutter lebende Kind)wird ein Halbtagsjob zur Berechnung des Unterhalts angerechnet.
    Mit dieser Berechnung schadet das Jugendamt in erster Linie meinem Sohn. Durch das akzeptieren des Halbtagjobs bekommt er deutlich weniger Unterhalt von Seiner Mutter. > Ich weiß dass er das im moment nicht ausgezahlt bekommt weil die Mutter das Geld für seinen Lebensunterhalt einsetzt. Auch das Ist völlig Okay.
    Mein Sohn will in eine WG ziehen und jetzt ist der Punkt wo das alles nicht mehr so einfach passt. da ist die mutter nämlich nicht mehr aus dem finanziellen Aspekt raus. Da muss sie mindestens das Kindergeld und nach meinem Empfinden auch Unterhalt zahlen und zwar nicht nur nach dem Einkommen aus einem Halbtagsjob..


    Meine Fragen sind dazu:


    1. Ist die Mutter nicht genau wie ich zur gesteigerten Erwerbsobliegneheit verpflichtet? Zumal bei Ihr ja keine weiteren Kinder im Hause sind. Nicht wie bei mir. > Das Jugendamt meint dass die Mutter nur nach dem was auf Ihrer Gehaltsbescheinigung steht berechnet wird. Ich kann mich doch auch nicht meiner Unterhaltsverpflichtung entziehen indem ich nur noch Halbtags arbeiten gehe.


    2. Ich bin ja nunmehr 3 Personen zum Unterhalt verpflichtet. Die Unterhaltstabellen sind für 2 Unterhaltsberechtigte zugeschnitten. Bisher wurde bei mir immer eine Stufe heruntergestuft. Nunmehr meinte die Dame vom Jugendamt das das ab 18 anders sei. und nicht mehr heruntergestuft wird. Ist das so?


    Sehr seltsam ist auch dass das Jugendamt nicht nach der neuen Unterhaltsleitlinie vom Januar arbeitet.


    Es geht mir nicht darum meinen Beitrag zum Unterhalt zu mindern. Nur soll sich die Mutter genauso fair dran beteiligen wie ich es auch tue.
    Eigentlich müste man sich im Interesse des Kindes über dieses Amt beschweren. Die schaden dort in erster Linie dem unterhaltsberechtigten Kind. Bei mir wird das sicher nicht mehr als 35 Euro pro Monat ausmachen. Das ist nicht mein großes Thema. Ich finde es einfach ungerecht wenn sich ein Elternteil mit Unterstützung des Dresdner Jugendamtes aus seiner Verantwortung herausmogeln kann.


    Vielen Dank für Eure Geduld und dass ich mir den Kummer von der Seele schreiben durfte.






    Ich habe nach der Trennung 2005 eine neue Beziehung und in dieser habe ich zwei kleine Kinder 3 und 7 Jahre alt.

    Hallo Vanidar.


    gitl hier nicht auch für die Mutter die gesteigerte Erwerbsobliegneheit? Und wie ist das? Wenn der Vater noch 2 anderen Kindern barunterhaltspflichtig ist muss er doch maximal soviel zahlen wie er zahlen müsste wenn er alleinig dafür aufkommen müsste. Oder?
    Und er darf doch auch bei zwei (insgesammt dann 3 ) Unterhaltsempfängern in der Tabelle runterstufen?
    Das Jugendamt versucht mir gerade klarzumachen dass die Mutter nicht verpflichtet ist voll arbeiten zu gehen bzw. dannach zu zahlen und ich f+bei einem privilegierten Kind nicht in der Tabelle runterstufen darf,


    So ein Schmarrn. Ist das so richtig?
    Danke Jon007