Beiträge von Pippo289

    LETZTES UPDATE:


    Um nun das Ganze mal abschließend zu klären, möchte ich allen berichten wie es ausgegangen ist:
    Ich bin zum Amt, habe denen meine Situation dargelegt, dass ich Student bin, nicht mehr Bafög-berechtigt und mit einer anderen Person zusammen in einer Studenten-WG lebe.



    der Umstand, daß die Studentin "von allem die Hälfte zahlt" weist allein schon auf eine Wirtschaftsgemeinschaft hin. Es ist nicht glaubwürdig, daß zwei Personen, die nichts miteinander zu tun haben, genau den gleichen Verbrauch wie jeweils der andere haben.
    Gruß!


    Das stimmt nicht, denn das Amt hat dies sehr wohl als glaubwürdig empfunden!

    Des Weiteren war auch die 80% Regelung kein Problem!


    Ich kann allen nur empfehlen direkt zum Amt zu gehen und hier nicht auf überschlaue Kommentare zu hören, denn hätte ich das getan, wäre ich nie da gewesen und würde jetzt auch kein Wohngeld bekommen.
    Damit ist die Gretchenfrage auch beantwortet - ich bekomme sehr wohl Wohngeld und das war auch nicht mit großen Mühen verbunden!


    Grüße

    Hallo, ich habe meinen Wohngeldantrag seit einiger Zeit eingereicht und nun bekam ich folgende Mail:


    bei der Bearbeitung Ihres Antrages nach Klärung der Wohnfläche und derEinmalzahlungen sowie nach Erhalt Ihrer BAföG-Negativbescheinigung ist noch eine Frage aufgekommen: Handelt es sich bei dem
    Ferienjob bei der XXXXXXXXXXX GmbH um ein reines
    Arbeitsverhältnis, für das es dann Lohn-/Gehaltsabrechnungen für August und
    September 2015 geben müsste, aus denen Sozialversicherungsbeiträge und
    gegebenenfalls Lohnsteuerzahlung hervorgehen? Oder ist ganz oder teilweise eine
    Aufwandsentschädigung und/oder Übungsleiterentschädigung im Spiel (wofür die
    steuerrechtlichen Freibeträge zu beachten sind)? Hierüber benötigen wir
    daher um entsprechenden Nachweis (Abrechnung beziehungsweise XXXXXXXXXX GmbH), der wiederum mit
    pdf-Datei gemailt werden kann. Sie können hierzu die
    Sachbearbeiter-E-Mail-Adresse...


    Dieser einmalige Ferienjob ging über mein "Gewerbe" als Kleinstunternehmer, was ich seit mehreren Jahren neben dem Studium betreibe. (meistens sind das Flyerverteileraktionen -> 1-2 Mal im Semester, hier war es ein umfangreicherer Job über 6 Wochen)


    Hat das negative Auswirkungen, bzw wie sollte ich jetzt antworten und warum ist das so wichtig?

    Du musst auf dein mindesteinkommen kommen, damit die beim wohngeldamtamt nicht denken, dass du das Geld nicht zur Miete nimmst sondern für andere Sachen.
    Kannst ja beispielsweise deine Mutter bitten dir den gewissen Betrag zu zahlen, damit du auf das Mindesteinkommen kommst und du Wohngeld bekommst, dann kannst du es ihr ja wieder zurückzahlen. Ist zwar an sich nicht Sinn und Zweck der Sache aber es ist irgendwo genauso unsinnig, dass man dir kein Wohngeld geben möchte, weil du zu wenig verdienst, du gleichzeitig aber auch kein Bafög Anspruch mehr hast und beispielsweise nicht noch mehr Zeit zum jobben hast, denn studieren musst du ja auch. Und andere die nur auf der faulen Haut liegen und keinen Bock zum Arbeiten haben richtig schön Kohle vom Staat bekommen, nur weil sie keinen Studentenstatus haben und dem Arbeitsmarkt ja angeblich zur Verfügung stehen...

    Hallo, du brauchst ein gewisses mindesteinkommen und darfst aber gleichzeitig das hochsteinkommem nicht übersteigen. Siehe hier:


    [url=http://www.123recht.net/Wohngeld-setzt-nicht-nur-ein-Hoechsteinkommen,-sondern-auch-eine-Mindesteinkommen-voraus-__a155536.html]Wohngeld setzt nicht nur ein Höchsteinkommen, sondern auch eine Mindesteinkommen voraus Sozialrecht 123recht.net[/url]


    Ergo mindesteinkommen:


    399€ Regelsatz + 350€ Miete +??? Versicherung + ??? Strom = mindesteinkommen


    252€(Rente)+184€ (sofern Kindergeld dazu zählt)+ca100€(Aufwandsentschädigung)+150€(Kellnern) = mehr als mindesteinkommen-> wohngeldberechtigt


    . = weniger als mindesteinkommen-> nicht wohngeldberechtigt, es sei denn du kannst denn differenzbetrag mit 12 multiplizieren (auf ein Jahr gerechnet) als Vermögen irgendwo vorweisen, dann könntest du ja theoretisch davon leben und wärst wieder wohngeldberechtigt



    Hoffe ich konnte dir helfen ;-)

    Hoppel : habe mich noch etwas genauer informiert und muss dir sagen, dass du in dem Punkt mit der Wirtschaftsgemeinschaft Unrecht hattest! Für alle anderen - schon seit 2009 verhält es sich wie folgt:


    Im Falle einer WG ggfls. der Pro-Kopf-Anteil der nicht-wohngeldberechtigten MitbewohnerInnen. Um das zu erklären, müssen wir etwas weiter ausholen:


    Wohnt Ihr in einer Wohngemeinschaft mit anderen Studierenden oder sonstigen Leuten zusammen, die keine Haushaltsmitglieder sind (s.o. unter 4.), wurde bislang vermutet, dass Ihr eine Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft bildet und das Wohngeld wie bei Familienangehörigen berechnet. So sollte dafür gesorgt werden, dass Ihr als Nicht-Familienmitglieder nicht finanziell besser gestellt seid als Familienmitglieder. (Eine Summe an Einzelhaushalten erhält im Ergebnis mehr Geld als ein Mehrpersonenhaushalt, auch wenn jeweils die gleiche Wohnfläche zur Verfügung steht). Diese Vergleichsrechnung ist zum 1.1.2009 entfallen. (Zur Begründung siehe Bundestags-Drucksache 16/8918 S. 47 f.) Es wird also deutlich einfacher - auch für Euch, denn es entfällt mühsamer Begründungsaufwand, warum und wieso Ihr nicht zusammen wirtschaftet, obwohl Ihr in einer Wohnung wohnt.


    Manch einen mag verunsichern, dass es in § 5 Abs. 4 Wohngeldgesetz trotz der beschriebenen Vereinfachung immer noch die Formulierung gibt, dass das Vorliegen einer Wirtschaftsgemeinschaft vermutet wird, wenn Personen in einer Wohngemeinschaft zusammenleben. Hierzu sei angemerkt, dass diese Aussage nicht für sich steht, sondern im Kontext der gesamten Vorschrift zu lesen ist. Sie gilt folglich nur für den Fall, dass auch die Voraussetzungen des Absatzes 1 erfüllt sind, die Personen also zum Haushalt gehören. Die Auflistung der Haushaltsangehörigen in Absatz 1 wäre ansonsten überflüssig.


    Nunmehr gilt Folgendes.


    Gibt es einen Hauptmieter und die anderen haben Untermietverträge, gilt das soeben unter b. Gesagte: Jeder einzelne kann für seinen Anteil an der Wohnung einen Wohngeldantrag stellen, sofern Wohngeld für ihn in Betracht kommt. Die anteiligen Mietkosten richten sich dabei im Wesentlichen nach der Größe des bewohnten Zimmers.

    Hallo ich habe etwas recherchiert ([url=http://www.123recht.net/Wohngeld-setzt-nicht-nur-ein-Hoechsteinkommen,-sondern-auch-eine-Mindesteinkommen-voraus-__a155536.html]Wohngeld setzt nicht nur ein Höchsteinkommen, sondern auch eine Mindesteinkommen voraus Sozialrecht 123recht.net[/url])
    und dabei folgendes festgestellt:


    Mein mindesteinkommen müsste betragen:


    399€ (Regelsatz) + 78€ Krankenkasse + 293€ (Bruttowarmmiete + Strom) = 770€
    Bei der 20% Regelung wären es 690,20€


    Sollte ich dieses mindesteinkommen nicht erreichen müsste ich diesen differenzbetrag aus Vermögen finanzieren können, um Wohngeld zu bekommen. Laut wohngeldrechner wären es dann 136€ - sofern man diesem Rechner Vertrauen schenken kann...


    Ist das so korrekt?

    Ok ich entnehme auch aus allen anderen Beiträgen, dass es sich sehr schwierig gestaltet Informationen von dir zu bekommen, vllt kannst du mir wenigstens die Frage beantworten, ob es richtig ist, wenn man eine Studenten WG gemeinsam führt, dass beide Studenten wie ein separater Haushalt berechnet werden?


    Vllt haben die anderen noch eine wertvolle Information, denn meine glaskugel ist leider auch defekt ;-)

    Ja das habe ich nun verstanden doch nun lass dich doch bitte nicht so betteln- habe ja noch mehr Fragen. Wie ich ja schon schrieb ist es eine ganz stinknormale WG ist es dann nicht möglich Wohngeld zu beantragen, bzw wie wäre es denn in meinem Fall - hab ja alle Kosten und Einnahmen offen gelegt. Ich habe gelesen, dass bei einer Studenten wg jeder Student als eigener Haushalt berechnet wird - wäre das dann in meinem Fall nicht genauso? Wie ist es denn wenn man sie berücksichtigt- würde ich dann in meinem Fall kein Wohngeld bekommen?


    Kann mir denn niemand dabei helfen? Ich steig hier bei allem nicht wirklich durch :-(

    Oh sorry na in dem Link steht 385€ - ja die Angaben sind die, welche Einnahmen ich zur Zeit habe - also geradeso 80% von dem Mindestlohn. Wie meinst du das mit der wirtschaftsgemeinschaft? Es ist ne ganz normale Studenten-WG wobei sie noch ihr erststudium macht und ich schon ein Studium abgeschlossen habe - kannst du das bitte mal genauer erklären?) Ich bin hauptmieter der Wohnung und habe mit ihr einen untermietvertrag abgeschlossen)
    Meinst du, dass es nicht reicht wohngeld zu bekommen oder wie meinst du das? Wäre lieb wenn du dich auskennst und mir das alles mal etwas genauer erklären würdest - vielen Dank im Voraus ;-)

    Habe mir gerade das mit dem Mindesteinkommen durchgelesen und jetzt rechne ich hier mal kurz vor, wie es bis jetzt immer war (nun aber nicht mehr ist):


    AUSGABEN:
    Meine Kaltmiete betrug 473€
    Strom und Heizung 114€
    Telefon Internet 26€


    EINNAHMEN:
    Eltern 260€
    Großeltern 220€
    Mitbewohnerin 294€
    Nebenjob 200-300€


    Nun fällt aber auf jeden Fall der Nebenjob weg (da ich gerade in der Examensphase bin), meine Eltern könnte ich Vllt noch überreden, mir weiterhin den Betrag zu bezahlen, meine Großeltern machen dies sowieso.



    ABER laut der Faustformel f. das Mindesteinkommen (Regelsatz zzgl. ggfls. Mehrbedarf (§ 21 SGB II) + Warmmiete) müsste mein Mindesteinkommen betragen:


    385€ (Regelsatz) + (473€ Kaltmiete + 77€ Heizkosten + 37€ Strom-> oder zählt Strom nicht?) = 972€


    80% davon, wären also: 777,60€


    Wenn meine Eltern wirklich noch weiter bezahlen sollten, hätte ich jedoch nur:
    220€ (Großeltern) + 294€ (Mitbewohnerin) + 260€ (Eltern) = 774€


    Das heißt ich hätte 3,60€ zu wenig -> wird da ein Auge zugedrückt, oder ist man da auf dem Amt so genau, dass ich dann eben wegen dieser fehlenden knapp 4€ nichts bekomme?



    Vielen Dank im Voraus und sorry wegen der vielen Fragen!

    Ja aber ich muss ja eigentlich auch nur die Hälfte von der Miete bezahlen - gut im Mietvertrag steht drin, dass ich hauptmieter bin und zahlen muss, aber die Studentin gibt mir ja die Hälfte dazu - habe ich dann immer noch zu wenig?


    Das heißt ich müsste mir einen Job suchen und mehr verdienen, um Wohngeld zu bekommen? Aber wie viel mehr müsste ich denn dann verdienen?

    Hallo, ich bin gerade in folgender Situation: mein erstes Studium habe ich angeschlossen bin nun nicht mehr Ausbildungsfőrderungsberechtigt und möchte gern Wohngeld beantragen. Ich wohne in einer Wohnung in der die Kaltmiete 473€ beträgt, alle weiteren Kosten sind 115€. Ich habe aber noch eine Studentin als untermieterin, die die Hälfte von allem bezahlt. Nun habe ich keine Einnahmequelle mehr. Nur meine Großeltern überweisen mir monatlich noch 220€.


    Habe ich nun Anspruch auf Wohngeld und wie viel? Was muss ich denn alles beim wohngeldamtamt vorzeigen? Mietvertrag untermietvertrag und was noch? Muss ich kontoauszüge mitbringen (aber ja aber vorher mehr Geld bekommen...)



    Oder ist das mit der Studentin egal - habe gehört, dass in WGs jeder Student als eigener Haushalt zählt...


    Danke schon mal im Voraus!

    achso - ergo hängt es davon ab, wie viel die Miete kostet und ich verdiene usw - jetzt habe ich es.
    Habe auch gerade gesehen, dass es ja sogar einen Wohngeldrechner gibt - der sollte alle meine Fragen beantworten.


    Vielen Dank und Grüße