Beiträge von laterna

    Hallo,


    ich wohne in einer WG und wollte für mich Wohngeld beantragen. Nun bin ich mir aber unsicher, wie das mit meinem WG Mitbewohner ist. Wir wirtschaften normalerweise getrennt, es kommt aber schon mal vor, dass wir gemeinsam kochen und dann das Geld teilen, also jeder die Hälfte zahlt. Vor allem Hygieneartikel wie Waschmittel oder Klopapier teilen wir uns. Ist er deshalb nun als mein Haushaltsmitglied anzugeben? Ich will eigentlich nicht, dass er mit einbezogen wird und die dann auch noch seine Unterlagen sehen wollen...


    Nein, ich verzichte ja nicht darauf, nur solange ich Bafög bekommen habe war ich nicht darauf angewiesen, das könnte sich in ein paar Monaten schon ändern, wenn mein gespartes Geld aufgebraucht ist. Dann würden meine Eltern mir das Kindergeld auch überweisen. Darf ich jetzt kein Wohngeld beantragen, nur weil ich im Moment noch genug Geld auf dem Konto habe, um sowohl ohne Kindergeld als auch ohne Wohngeld über die Runden zu kommen? Also ich verstehe das mit dem Vermögen nicht ganz, wenn meine Eltern mir jetzt das Kindergeld jeden Monat direkt übeweisen, würde das doch auch als Einkommen dazu zählen... Dann bräuchte ich doch auch weniger "Vermögen"...

    Ok, vielen Dank erstmal. Ich habe mit meinen Eltern abgesprochen, dass sie das Geld erstmal behalten können, solange ich nicht darauf angewiesen bin. Also ich werde morgen mal dort fragen wie das ist. Wieso meinst du, dass mein gespartes Geld nicht ausreichen würde? 391 Regelbedarf+220 Miete+18 Rundfunkbeitrag=629 €. Wenn ich dann noch die 50 € Taschengeld von meiner Mutter als Einkommen dazurechne sollte das doch langen?

    Wenn das so ist, was spricht dann dagegen, dass meine Eltern mir das Kindergeld nachträglich überweisen? Da müsste in den letzten Jahren ja auch einiges zusammengekommen sein. Meine Eltern hatten nie vor das Geld für sich zu behalten.


    Und wie viel Geld müsste ich dann gespart haben, um auf das Mindesteinkommen zu kommen? Meine Mietstufe ist übrigens 5.


    Ich dürfte mir also auch nicht mein selbst erspartes Geld auf mein Konto einzahlen?

    Ich habe hier gelesen, dass es auch möglich ist durch erspartes Geld auf das Mindesteinkommen zu kommen? Würde gerne wissen, ob das auf mich auch zutrifft. Zu meiner Situation:


    Ich bekomme kein Bafög mehr, da ich die Regelstudienzeit überschritten habe, Ablehnungsbescheid liegt vor.
    Bisher habe ich meine Miete (220 €) und meinen Unterhalt durch gespartes Geld finanziert, nun wollte ich jedoch einen Antrag auf Wohngeld stellen. Ich habe derzeit kein Einkommen, außer den 50 € Taschengeld, die mir meine Mutter monatlich überweist. Ich habe momentan ca. 3500 € erspartes Geld auf dem Konto, Kindergeld geht an meine Eltern, würden sie mir jedoch auch überweisen. Da ich noch bei meinem Vater mitversichert bin, zahle ich derzeit auch keine Krankenversicherung, allerdings Rundfunkgebühr.


    Würde mein erspartes Geld ausreichen, um auf das Mindesteinkommen zu kommen, das ich haben muss, um einen Anspruch auf Wohngeld zu haben? Wohngeld bekäme ich ja sowieso nur bis zum Abschluss meines Studiums, oder? Das wären dann 6 Monate, also hätte ich ca. 583 € monatlich zur Verfügung. Wie müsste ich das dann angeben? Meine Eltern haben außerdem auch noch 2000 €, die mir zustehen, dürften Sie mir diese dann auch vorher überweisen, ohne dass man mir dann unterstellt, sie hätten mir das Geld nur überwiesen, damit ich auf das Mindesteinkommen komme?