Beiträge von Wollenschläger

    So, ich habe es jetzt doch selbst gefunden.


    Zu § 15 Abs. 4


    15.41 Einkommensberechnung bei einem nicht zwölf Monate betragenden Bewilligungszeitraum


    Beträgt der festzusetzende Bewilligungszeitraum mehr oder weniger als zwölf Monate, ist das in diesem Zeitraum zu erwartende Einkommen auf ein Jahreseinkommen umzurechnen. Beträgt z. B. das zu erwartende Einkommen für einen Bewilligungszeitraum von vier Monaten 2 000 Euro, beträgt das Jahreseinkommen nach § 15 WoGG 6 000 Euro.


    Quelle: § 15 WoGG - Ermittlung des Jahreseinkommens

    Vielen Dank für die Antwort.


    Ich hatte vor der Bedürftigkeit eine festes Grundgehalt.


    In meinem Fall ist es so, dass ich die Arbeitsstelle wechseln musste und für genau zwei Monate arbeitslos war. Für diese Zeit habe ich nun WG beantragt.


    Wenn nun das Einkommen vorher zählt, macht doch das WG keinen Sinn. Ich bräuchte es ja für die zwei Monate, in dem ich weniger Einkommen zur Verfügung hatte.


    Bin ich denn verpflichtet mir für schlechte Zeiten Geld für Miete etc. zurückzulegen, was bei unserer Familiensituation natürlich nicht so einfach ist.


    Ich bin davon ausgegangen, dass unser Sozialsystem uns in dieser Zeit unterstützt.


    Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich so etwas in der Art überhaupt beantragt habe.


    Verstehe auch nicht warum das bei schwankendem Einkommen einen Unterschied macht.


    Könntest du mich da bitte aufklären?


    Schönen Gruß

    Hallo,
    ich hoffe meine Frage kann mir jemand beantworten, ich habe mich schon ein wenig belesen aber leider nicht das passende gefunden.


    Zu meiner Frage:


    Wenn ich Wohngeld für einen begrenzten Zeitraum beantrage, wie in meinem Fall, nur für zwei Monate (so wie es es verstanden habe, wird Wohngeld ja normalerweise für einen Zeitraum von einem Jahr bewilligt), welches Einkommen ist dann maßgebend?


    Das was ich in diesen zwei Monaten bekomme, oder das vom gesamten letzten Jahr davor?


    Ich bin Familienvater von vier Kindern und voll berufstätig und habe für zwei Monate Lohnersatzleistungen bekommen und danach normal weiterverdient. Für diese zwei Monate habe ich Wohngeld beantragt (habe so gut es ging alles an Zinsen etc. mit angegeben). Nach dem Antrag bekam ich einen ellenlangen Brief vom Amt in dem ich gebeten wurde, etliche Belege und weitere Formulare nachzureichen, was ich auch getan habe, inkl. Einkommensnachweis für die beantragten zwei Monate. Danach bekam ich wieder einen Brief und sollte noch weitere Belege nachreichen und nun soll mein AG meinen Verdienst für die 12 Monate vor der Antragstellung bescheinigen. Das ist auch kein Problem, nur frage ich mich gerade, ob dann der Verdienst zur Berechnung des Wohngeldanspruchs herangezogen wird. Denn dann werde ich wahrscheinlich nichts bekommen.


    Ich bin davon ausgegangen, dass das Einkommen zu Grunde gelegt wird, in dem die Bedürftigkeit eintritt.


    Irre ich mich da?


    Vielen Dank für eure Hilfe.


    Wolle