Beiträge von Vanidar

    Hallo John007,


    zu1.
    Wenn das Kind volljährig ist, sind beide Elternteile zu gleichen Anteilen, bezogen auf das Gehalt, unterhaltspflichtig und somit zur gesteigerten Erwerbsobliegneheit verpflichtet. Denn sie müssen alles in ihrer Macht mögliche unternehmen um ihrer Unterhaltspflicht nach zu kommen.
    Das heißt: lebt das Kind zu Haus --> Mutter -Wart & Pflege; Vater --> €
    lebt das Kind in einem eigenen Hausstand(WG, Wohnung ect.) Mutter--> €; Vater --> €


    Will einer der beiden nicht ausreichend Geldverdienen, kann der andere diesen Faulpelz gerichtlich dazu verklagen und dazu wird dann evtl sogar ein fiktives Gehalt ermittelt. Also was könnter der Faule verdienen wenn er zB. 40h arbeiten würde. Dieses fiktive Gehalt ist dann auch die Bemessungssumme dh. aus diesem fiktiveb Gehalt wird der Unterhalt berechnet.


    zu 2. bei der Düsseldorfer steht sogar ein Berechnungsbeispiel , 3Kinder, iwo darunter. Also so weit ich noch weiß bekommt K2+K3 gleicher Maßen. Auf jeden Fall wird Dein Lebensunterhalt vom gesamten abgezogen und der Rest dann dem entsprechend verteilt..


    Ich hoffe Dir geholfen zu haben :-)


    LG Vanidar

    Hallo Vanidar.


    gitl hier nicht auch für die Mutter die gesteigerte Erwerbsobliegneheit? Und wie ist das? Wenn der Vater noch 2 anderen Kindern barunterhaltspflichtig ist muss er doch maximal soviel zahlen wie er zahlen müsste wenn er alleinig dafür aufkommen müsste. Oder?
    Und er darf doch auch bei zwei (insgesammt dann 3 ) Unterhaltsempfängern in der Tabelle runterstufen?
    Das Jugendamt versucht mir gerade klarzumachen dass die Mutter nicht verpflichtet ist voll arbeiten zu gehen bzw. dannach zu zahlen und ich f+bei einem privilegierten Kind nicht in der Tabelle runterstufen darf,


    So ein Schmarrn. Ist das so richtig?
    Danke Jon007


    Hallo Jon007,
    auch wenn das unterhaltberechtigte, volljährige Kind bei der Mutter lebt hat diese eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit. Aber die Mutter kommt ihrer Unterhaltsplicht durch "Wart & Pflege" nach. Und ist somit aus dem finaziellen Aspekt raus.


    Die Situation mit den 2 anderen Kindern solltest Du viel genauer beschreiben, so steig ich da nicht durch.


    Liebe Grüße
    Vanidar

    Hi Didis2015,


    1. Guter Mann, Du bist nur bis Ende der ersten Ausbildung (egal ob beruflich od. Studium)Unterhaltspflichtig! Der junge Mann hätte auf sein Studium sparen können!! Wenn Du zahlst dann freiwillig!!!


    2. Egal, pfeif auf den Rechner, Antrag stellen und abwarten!


    Grüße

    ganz einfach...


    Beide Einkommen + Kapitalerträge ect. also alles was reinkommt. Beispiel


    V = 3500€
    M = 1800€


    = 5100€ <--davon wird der Unterhalt berechnet dann das Kindergeld abgezogen...(in dem Fall 781€ - 184€ = 597€)
    die Eltern könnten davon noch die Altersvorsorge(4%) Fahrtgeld zur Arbeit evtl. Kreditraten noch abziehen lassen. Aber im Prinzip geht das wie folgt.


    Anteil V = 3500€/5100€ x 100 = 69% des Unterhaltes
    Anteil M = 1600€/5100€ x 100 = 31% des Unterhaltes


    € V = 411,91€
    € M = 185,07€


    ....alles klar?

    Nochmals Hallo,


    für all die 3.216 Personen die sich meinen Artikel durchlasen und für all die Väter die in der gleichen(üblen) Situation stecken.


    Wenn das Kind 18 Jahre alt ist sind beide Elernteile gleichermaßen(bezogen auf das Gehalt) Barunterhaltspflichtig, stimmt.


    Situation 1
    Doch wohnt das zB. Kind bei der Mutter ist nur der Vater Barunterhaltspflichtig, er muss also alles dafür tun (Vollzeit arbeiten, Nebenjob) um dieser Pflicht nachkommen zu können! Wenn nicht, kann dass Kind den Unterhalt einklagen.


    Bei der Mutter ist es egal ob sie nicht oder nur 2 Tage arbeitet, sie kommt ihrer Unterhaltsplicht durch "Wart & Pflege nach!!
    Das Kindergeld kann das Kind sich von der Mutter aushändigen lassen.


    Situation 2


    Das Kind wohnt in einem eigenen Hausstand sind beide Elternteile "Barunterhaltspflichtig" den das Kind auch einklagen kann.


    Kommt ein Elternteil dieser Verplichtung nicht nach, steht es dem anderen Elternteil frei diesen auf Ausgleichszahlung zu verklagen.
    Dabei wird festgestellt ob der "Nichtzahler" sich "sichtbar", also absichtlich dieser Plicht entzieht.
    Falls ja dann wird ein fiktives Gehalt erhoben(das ist von Gericht zu Gericht unterschiedlich) und danach wird der Ausgleich berechnet.


    Mein Anwalt sagt, dass solche Mütter alles dafür tun damit die Kinder "nicht" ausziehen, denn dann, wie in meinem Fall-->>


    Mutter:
    Teilzeit(2Tage) = 550€
    Kircheschmücken = 240€
    Kindergeld(das sie nicht auszahlt) = 184€
    meinen Unterhalt(sie ist Kontobevollmächtigt auf das Konto von meinem Sohn) = 335€


    = 1309€ + den Wert den eine Miete kosten würde, da sie ja Hausbesitzerin ist ~ 550€ dann kommt man auf 1859€ netto! Geil oder?


    ....und das mit wiegesagt 2Tagen Arbeit und einmal pro Wo Kircheschmücken.


    einen schönen Tag noch....

    Hallo zusammen!


    Folgende Situation: Musste vor kurzem dem Jugendamt meinen Verdienst wegen der Berechnung des Unterhalts meines bald volljährigen Sohnes offenlegen. Das ist auch alles OK, da wenn er 18 ist müssen ja beide Elternteile Unterhalt zahlen und zu dessen Ermittlung sind diese Daten eben notwendig.
    Doch was mir dabei aufstößt ist, dass ich hier ganztags arbeite, Miete zahle, den Regelunterhalt für meine Gehaltsklasse und meine ehemalige Partnerin/Kindesmutter nicht mehr wie 2 Tage arbeiten will, und das seit Jahren schon, sie hat mit ihrer Schwester zusammen ein eigenes Haus und zahlt natürlich keine Miete.
    Wegen ihres geringen Verdienstes wir sie nie über den Selbsterhalt kommen und den gesamten Unterhalt werde wohl ich in Zukunft bezahlen. Sie ist Floristin im Einzelhandel und könnte zw. 1500€ +2200€ brutto verdienen und somit zum Unterhalt beisteuern.


    Das ist schon iwi ungerecht, kann man den dagegen unternehmen? So wie eine Klage beim Familiengericht......bin da jetzt momentan ratlos, kann mir jemand weiterhelfen?!


    Liebe Grüße