Beiträge von Torsten.Lippke

    Hallo BaFöG Aktuell Gemeinde.


    Ich hoffe ihr könnt mir bei meinem Fall weiterhelfen:


    Mein Vater befand sich zum Zeitpunkt meines BaFöG Antrages im Jahre 2004 in Privatinsolvenz. Ich habe normal einen BaFöG Antrag gestellt, das Amt rechnete ganz normal den BaFöG Teil und den Unterhalt meines Vaters aus. Da mein Vater aber aufgrund der Privatinsolvenz den Unterhalt nicht geleistet bzw. nur zum Teil geleistet hat, stellte ich einen Antrag auf Vorausleistungen, welche ich dann auch erhielt.


    Nun habe ich Mitte 2013 den Rückzahlungsbescheid erhalten, in dem, nach meinen Berechnungen, ein Teil der Unterhaltszahlungen (also die Vorausleistungen) mit zurückgefordert werden.


    Heißt, so wie ich das verstehe:
    Ich zahle die Vorausleistungen mit zurück, zahle also nachträglich meinen eigenen Unterhalt.


    Zudem habe ich die Info von meinem Vater, dass quasi auch das BaFöG-Amt das Stück Kuchen vom Insolvenzverwalter abbekommen hat, wie jeder Gläubiger und somit alle weiteren Ansprüche erloschen sind. Das ist zumindest eine teilweise glaubbare Info von meinem Vater, keine Ahnung ob das stimmt.


    Ja jetzt die Frage:
    Wie weiter vorgehen? Ich habe keine Lust meine Unterhaltszahlungen zurück zu zahlen. Mir geht es in erster Linie darum, dass sich die bundeskasse das Geld, also die geleisteten Vorauszahlungen, von meinem Vater holt, nicht von mir. Laut Gesetz ist doch jeder Elternteil zu Unterhaltsleistungen verpflichtet auch wenn eine Insolvenz vorliegt?!


    Der Fall ist etwas schwierig, ich hoffe ihr könnt mir dennoch weiterhelfen.


    MfG Torsten Lippke